Bundespolizei

Görlitz (ots) – Montag Morgen informierte das Polizeirevier Görlitz die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf über einen Tankbetrug.

Demnach hatte ein Unbekannter im Görlitzer Stadtteil Königshufen sein Fahrzeug betankt und war anschließend, ohne zu bezahlen, davon gefahren. Ca. 15 Minuten nach diesem Fahndungshinweis stoppten Bundespolizisten an der Stadtbrücke den gesuchten Ford Fiesta und stellten dessen Fahrer. Weil der Mann hinter dem Lenkrad keinerlei Papiere mitführte, wurde er noch vor Ort erkennungsdienstlich behandelt. Demnach handelt es sich um einen 42-jährigen polnischen Staatsangehörigen aus Jelenia Gora (Hirschberg). Bei der Identitätsüberprüfung stellte sich obendrein heraus, dass die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main per Haftbefehl nach dem Hirschberger fahndete. Gegen den Tankbetrüger wird nun wegen des Verdachts des Betruges ermittelt. Da er an dem Ford falsche polnische Kennzeichentafeln angebracht hatte, werden auch Ermittlungen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauches bzw. des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet. Möglicherweise besitzt der 42-Jährige auch keinen Führerschein. Sollte sich dies bestätigen, käme noch eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrererlaubnis hinzu.

Inwiefern der Festgenommene in der Lage ist, die offene Geldstrafe i.H.v. 2.711,11 Euro zu bezahlen, ist derzeit noch unklar. Den gesamten Fall übernahm schließlich das Neißerevier.

Quelle: Bundespolizei

 

 

 

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