Bundespolizei

Mit verbotenen Pillen erwischt

   Görlitz (ots) – Im Görlitzer Bahnhof machte am Samstagnachmittag eine Zugbegleiterin der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft die Bundespolizei auf eine junge Frau aufmerksam. Bei der späteren Kontrolle der 30-Jährigen fanden die Polizisten einen Briefumschlag mit merkwürdigen bunten Pillen. Auf Nachfrage teilte sie nervös mit, es handele sich dabei um Kopfschmerztabletten. Vielleicht war es der Argwohn der Ordnungshüter, der sie dann zur Flucht animierte. Sie nahm plötzlich die Füße in die Hand und rannte weg. Nach ein paar Metern war die Ausreißerin wieder gefasst. Unter ihrer Kleidung wurde nun eine Dose mit einer geringen Menge Marihuana fest- und sichergestellt. Sichergestellt wurden selbstverständlich auch die bunten Pillen, deren richtige Bezeichnung im Protokoll “Ecstasy” lautet. Schließlich ist wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz Anzeige erstattet worden

Das Fahrrad stand doch nur rum…

   Görlitz (ots) – Ein 20-Jähriger, der der Bundespolizei nicht ganz unbekannt ist, radelte gestern Vormittag auf der Lutherstraße einer Streife entgegen. Die Beamten hielten den Pedalritter an und überprüften dessen Drahtesel. Dabei stellten sie fest, dass die Besitzerin dieses City-Bikes erst am Morgen den Verlust ihres Rades angezeigt hatte. Während der Sicherstellung des Bikes erklärte der mutmaßliche Fahrraddieb, er besitze kein eigenes Rad und da dieses doch nur rum stand, habe er sich darum gekümmert… Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls übernahm das Neißerevier.

Vier Männer, die auf der Fahndungsliste standen

   Görlitz (ots) – Insgesamt vier Männer, die auf der Fahndungsliste standen, sind am letzten Wochenende von der Bundespolizei in und um Görlitz ergriffen worden.    Samstagvormittag waren es zwei polnische Staatsangehörige (19, 28), auf die die Staatsanwaltschaft Görlitz Haftbefehle ausgestellt hatte. Der 19-Jährige wurde auf dem Görlitzer Elisabethplatz festgenommen und später in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er war als Angeklagter nicht zur eigenen Gerichtsverhandlung erschienen. Der 28-Jährige, der auf dem Autobahnrastplatz “Wiesaer Holz” zunächst ins Streifenfahrzeug steigen musste, kam später wieder frei. Er konnte die Geldstrafe, die wegen Diebstahls gegen ihn angeordnet war, bezahlen.

   Am Sonntagvormittag klickten bei einem 33-jährigen Polen sowie bei einem 48-jährigen Deutschen die Handfesseln. Der polnische Mann hatte vergeblich versucht, sich auf der Autobahn bei Kodersdorf mit dem Ausweis seines Bruders der Verhaftung zu entziehen. Es dauerte nicht lange, dann waren ihm die Beamten auf die Schliche gekommen und wussten, dass das Amtsgericht Frankfurt am Main ihn wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe i.H.v. 3000,00 Euro oder zum ersatzweisen Freiheitsentzug verurteilt hatte. Da er nicht über das notwendige Kleingeld verfügte, “wanderte er ein”. Darüber hinaus wurde Anzeige wegen des Verdachts des Missbrauches von Ausweispapieren erstattet.

   Der Deutsche lief den Bundespolizisten auf der Lutherstraße in die Arme. Weil ihm 313,50 Euro im Portemonnaie fehlten, die für die Bezahlung der offenen Geldstrafe (verurteilt wegen Erschleichen von

Leistungen) notwendig gewesen wären, folgte auch er mehr oder weniger freiwillig dem Weg in Gefängnis.

 Quelle: Bundespolizei

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