PolizeiStadtgebiet Leipzig

Aufmerksamer Zeuge verhinderte Brand

Ort: Leipzig, OT Mockau-Süd, Beuthstraße/Oelßnerstraße
Zeit: 13.06. 2014, 01:40 Uhr

Die Polizei erhielt von einem 27-jährigen Hinweisgeber die telefonische Information, in die Oelßnerstraße zu kommen. Hier hatte eine unbekannte männliche Person versucht, einen Pkw-Anhänger in Brand zu setzen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnte der Zeuge folgendes zu Protokoll geben: Er sah gerade aus dem Fenster. Dabei konnte er beobachten, wie eine männliche Person neben einem geparkten Pkw in der Beuthstraße gegenüber der Einmündung zur Oelßnerstraße kniete. Anschließend begab er sich zu dem dazugehörigen Anhänger. Der Mann verließ dann sehr eilig den Ort in Richtung Kieler Straße. Jetzt sah der 27-Jährige, dass etwas brannte. Er lief mit einem Eimer Wasser hinunter, löschte das Feuer und schob dabei einen Stoffrest, der auf der Anhängerkupplung lag, zur Seite. Die Beamten stellten fest, dass der Anhänger mit Holzfensterrahmen und anderem Holz beladen war. Durch das rechtzeitige Eingreifen des Hinweisgebers wurde nur eine kleine angeschmorte Stelle an einem Klebeband am Verbindungskabel zwischen Anhängerkupplung und Anhänger feststellt. Der 63-Jährige Halter des Pkw und des Anhängers wurde durch die Polizei informiert.
Zur Personenbeschreibung konnte der Hinweisgeber folgende Angaben machen:
– ca. 2 Meter groß
– hagere, schmale Gestalt
– Oberkörper frei (Vo)

Kleidercontainer in Brand gesetzt

Ort: Leipzig-Grünau, Heilbronner Straße
Zeit: 12.06.2014, 23:00 Uhr

Das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig wurde in der gestrigen Nacht durch eine 45-jährige Hinweisgeberin informiert, dass in Grünau ein Kleidercontainer in Brand geraten sei. Die Kameraden der Feuerwehr in Grünau waren zeitgleich mit den Polizeibeamten am Brandort eingetroffen. Aus dem Kleidercontainer qualmte es bereits sehr stark. Die Kameraden öffneten den Container und große Flammen schlugen ihnen entgegen. Schnell hatten sie jedoch den Brand unter Kontrolle und löschten den Flammen. Die Höhe des Sachschadens ist gegenwärtig aber noch nicht bekannt. (Vo)

Schwiegersohn, Enkel und Co.

Wieder mal klingelte das Telefon und am Telefon waren der Schwiegersohn bzw. die Enkel. Was sie wollten? Natürlich Geld – fünfstellige Beträge – für den Kauf teurer Dinge, die sie sich just im Moment selbst nicht leisten könnten. Der Gedanke? Jede Oma, jeder Opa hilft seinen Liebsten. Doch machten die Anrufer ihre „Rechnung“ ohne die rüstigen Damen.

1. Fall

Ort: Leipzig; OT Anger-Crottendorf
Zeit: 12.06.2014, 10:30 Uhr – 14:00 Uhr

Über die Mittagszeit klingelte das Telefon bei einer älteren Dame (89). Als sie den Hörer abhob und fragte, meldete sich ein Mann und gab sich als Schwiegersohn aus. Er erklärte, dass er Geld von weit mehr als 20.000 Euro benötige. Als er merkte, dass die 89-Jährige den „Braten gerochen hatte“, reduzierte er den Betrag um einige tausend Euro. Doch ließ sich die Dame nicht beirren, so dass der Anrufer leer ausging.

2. Fall

Ort: Leipzig-Eutritzsch
Zeit: 12.06.2014; 14:30 Uhr

Auch bei einer 88-Jährigen bat der Anrufer um die finanzielle Zuwendung eines knapp fünfstelligen Eurobetrages. Er sprach die Dame mit Tante an und fragte, ob sie nach wie vor so verschwiegen sei, wie eh und je. Er sagte ihr, dass sie doch weit über 80 Jahre alt sein müsse, was die wachsame Dame bestätigte. Nun wagte der Anrufer und fragte, ob sie ihm Geld leihen könnte. Das verneinte die Frau vehement und erklärte, dass ihre finanziellen Angelegenheiten der Sohn regle. Der dreiste Anrufer ließ sich davon nicht entmutigen und gab unverschämter Weise an, dass er mit dem Sohn schon telefoniert hätte. Doch so einfach ließ sich die 88-Jährige nicht einwickeln und beendete das Telefonat.

3. Fall

Ort: Leipzig; OT Mockau-Nord
Zeit: 12.06.2013; 15:45 Uhr

Der vermeintliche Enkel rief bei einer 70-Jährigen an und erbat dringend Geld, da er just in dem Moment beim Notar säße und eine Immobilie erwerben wolle. Er würde am Nachmittag jemanden vorbeischicken, der die Euro-Scheine abholen solle. Zu Gesprächsbeginn nutzte der Anrufer die beliebte Wortwendung: „Rate doch mal, wer dran ist?“ Daraufhin meinte die Dame: „Melden Sie sich doch mal, wer dran ist!“, ging nicht weiter darauf ein und legte einfach auf. In allen drei Fällen wurden die Damen angesichts der Gesprächsentwicklung stutzig, ihnen war diese Form des Erbetens von Geld als Betrugsmasche bekannt, insbesondere auch durch Rundfunk und Presse. In Anbetracht dessen auch ein Dank an die Medienvertreter, die mit ihrer Berichtserstattung zu diesem Thema in der Bevölkerung sensibilisiert haben. (MB)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Autofahrer erfasste 92-Jährige

Ort: Leipzig-Thonberg, Papiermühlstraße/Eisenbahnbrücke
Zeit: 12.06.2014, 17:10 Uhr

Der Fahrer (60) eines Pkw Honda befuhr die Papiermühlstraße in Richtung Stötteritzer Straße. Unter der Eisenbahnbrücke, zwischen der Schönbach- und der Thonberger Straße, erfasste er eine Fußgängerin, die gerade die Straße überquert und den Fußweg schon fast erreicht hatte. Die Seniorin musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden. Der Hondafahrer setzte seine Fahrt, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern, fort. Ein Zeuge (26) hatte alles beobachtet, verständigte die Polizei, verfolgte den Autofahrer, stellte ihn in der Nähe und brachte ihn zurück zur Unfallstelle. Polizeibeamte waren schon an Ort und Stelle und nahmen Alkoholgeruch beim Hondafahrer wahr. Der Vortest mit dem Atemalkoholgerät ergab einen Wert von 2,7 Promille. Die Blutentnahme wurde angeordnet, der Führerschein sichergestellt. Gegen den Leipziger wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Alkoholeinfluss ermittelt. (Hö)

Landkreis Leipzig

„Rote Ampel“ nicht beachtet

Ort: Borna, Sachsenallee/Am breiten Teich
Zeit: 12.06.2014, gegen 22:00 Uhr

Der Fahrer (40) eines Pkw Citroen fuhr auf der Sachsenallee. Offenbar ignorierte er die Lichtzeichenanlage, die für ihn „rot“ zeigte. So kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Caddy, dessen Fahrerin (41) die Kreuzung bei „grün“ passierte. Der VW Caddy kippte zur Seite und touchierte den Mast eines Verkehrszeichens, der beschädigt wurde. Beide Autofahrer sowie der Insasse (17) im Citroen erlitten zum Glück nur leichte Verletzungen. Sie wurden ambulant behandelt. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 18.150 Euro. Gegen den Citroenfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. (Hö)

Landkreis Nordsachsen

Vom Unfallort geflüchtet

Ort: BAB 9, km 116,5 in Richtung München/Überfahrt zur BAB 14, in Richtung Dresden
Zeit: 13.06.2014, gegen 05:30 Uhr

Ein Kradfahrer (44) befuhr auf seiner Honda die BAB 9 in Richtung München. Am Schkeuditzer Kreuz wollte er den Zubringer zur BAB 14 in Richtung Dresden befahren. Ein vor ihm fahrender Transporter wechselte jedoch, ohne den erforderlichen Abstand einzuhalten, vor dem Motorradfahrer in dessen Fahrspur. Dieser musste eine Gefahrenbremsung einleiten und stürzte über das Vorderrad auf die Straße. Dabei verletzte er sich schwer und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Transporterfahrer hingegen setzte seine Fahrt pflichtwidrig fort. Am Krad entstand Schaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Nach Zeugenhinweise ist bekannt, dass es sich bei dem Transporter um einen roten Fiat mit polnischem Kennzeichen und einer Plane mit der Aufschrift „Jana“ handeln soll. Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen melden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, Tel. (0341) 255-2847. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

 

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