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Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC, 3. Lauf, 24 Stunden von Le Mans/Frankreich – GT

Stuttgart. Guter Auftakt für das Porsche Team Manthey im Kampf um die GT-Pole-Position bei den 24 Stunden von Le Mans. Im ersten Qualifying für die 82. Auflage des härtesten Autorennens der Welt, das am 14./15. Juni als dritter Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures ausgetragen wird, belegte der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 am späten Mittwochabend den dritten Platz in der Klasse GTE-Pro. Das Cockpit des Siegerautos aus dem Vorjahr teilen sich die Werksfahrer Marco Holzer (Lochau), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich). Der 911 RSR mit der Startnummer 91 kam mit den Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) auf die fünftschnellste Zeit. 

Als bestes Porsche-Kundenteam in der Klasse GTE-Am beendete Dempsey Racing Proton das Qualifying als Dritter. Im 911 RSR mit der Startnummer 77 waren die Amerikaner Patrick Dempsey und Joe Foster zusammen mit ihrem Landsmann und Porsche-Werksfahrer Patrick Long im Einsatz.

Während bei den WEC-Rennen normalerweise zwei Fahrer ein Auto qualifizieren müssen, zählt in Le Mans jeweils nur die schnellste Zeit eines Piloten für die Startposition im Rennen. 

Stimmen nach dem 1. Qualifying
Hartmut Kristen, Porsche Motorsportchef: „Dieses erste Qualifying war sehr stark geprägt von den Unterbrechungen und dem Abbruch zwanzig Minuten vor dem geplanten Ende. Unter diesen Umständen bin ich mit den gefahrenen Zeiten zufrieden. Morgen haben wir noch mal zwei Möglichkeiten, unsere Position zu verbessern. Darüber werden wir jedoch unsere Vorbereitung auf das Rennen nicht vernachlässigen.“
Jörg Bergmeister (#91): „Ich bin einfach nur meine Pflichtrunden gefahren. Es war ziemlich hektisch auf der Strecke, es gab viele Unterbrechungen. Mal sehen, wie es morgen so läuft.“
Patrick Pilet (#91): „Das Auto war nicht einfach zu fahren, dazu hatte ich auf meiner schnellsten Runde auch noch viel Verkehr. Trotzdem bin ich ganz zufrieden. Woran wir jetzt noch arbeiten müssen ist die Balance.“
Marco Holzer (#92): „Es war ganz gut, wieder mal in der Nacht zu fahren. Fred hat das Auto mit einer starken Leistung auf den dritten Platz gestellt. Schon im ersten Qualifying eine gute Zeit zu setzen ist sehr wichtig, man weiß ja nie, was morgen passiert. Priorität hat für uns jedoch weiterhin die Abstimmung des Autos auf das Rennen.“
Frédéric Makowiecki (#92): „Nachts ist es auf dieser Strecke nie ganz einfach. Da muss man an einigen Stellen besonders gut aufpassen. Ich denke, wir haben ein gutes Auto. Unser Hauptziel war es heute, eine gute Abstimmung für das Rennen zu finden. Vielleicht gelingt uns morgen noch eine Zeitverbesserung.“
Patrick Long (#77): „Das war ein sehr ereignisreiches Qualifying mit vielen Unterbrechungen. Für uns ging es vor allem darum, dass alle Fahrer die vorgeschriebenen fünf Runden bei Dunkelheit absolvieren. Aufgrund der Unterbrechungen hat es für Patrick Dempsey jedoch nicht gereicht. Aber er hat sicher nichts dagegen, morgen Abend noch einmal ins Cockpit zu klettern. Wir haben eine neue Reifenmischung ausprobiert und sind eigentlich ganz zufrieden damit, wie es heute gelaufen ist.“
Patrick Dempsey (#77): „Wir sind das bestplatzierte Porsche-Team in unserer Klasse. Damit können wir sehr zufrieden sein. Patrick hat einen tollen Job gemacht. Wir profitieren sehr von seiner Erfahrung. Leider gab es sehr viele Unterbrechungen, so dass ich meine fünf Pflichtrunden nicht geschafft habe. Das werde ich morgen nachholen. Wichtig war, dass wir uns aus allen Schwierigkeiten herausgehalten haben.“
Klaus Bachler (#88): „Es gab sehr viele Gelbphasen, so dass wir auf keine richtig gute Zeit gekommen sind. Da müssen wir morgen noch mal ran.“

Ergebnis 1. Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Bruni/Vilander/Fisichella (I/SF/I), Ferrari 458 Italia, 3:54,754 Minuten
2. Turner/Mücke/Senna (GB/D/BRA), Aston Martin Vantage, + 0,313 Sekunden
3. Holzer/Makowiecki/Lietz (D/F/A), Porsche 911 RSR, + 0,762
4. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, + 1,689
5. Bergmeister/Pilet/Tandy (D/F/GB), Porsche 911 RSR, + 1,830
6. MacDowall/O’Young/Rees (GB/HK/BRA), Aston Martin Vantage, + 2,504

Klasse GTE-Am
1. Bertolini/Shaitar/Basov (I/RUS/RUS), Ferrari 458 Italia, 3:56,787 Minuten
2. Perez Companc/Cioci/Venturi (ARG/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 0,132 Sekunden
3. Dempsey/Foster/Long (USA/USA/USA), Porsche 911 RSR, + 0,217
4. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, + 2,504
5. Collard/Perrodo/Palttala (F/F/SF), Porsche 911 GT3 RSR, + 2,607
6. Wowlem/Patterson/Hamilton (GB/USA/GB), Ferrari 458 Italia, + 3,007
9. MacNeil/Curtis/Bleekemolen (USA/USA/NL), Porsche 911 GT3 RSR, + 4,439

Zwei weitere Qualifyings finden am Donnerstag von 19.00 bis 21.00 Uhr und von 22.00 bis 24.00 Uhr statt. Das Rennen wird am Samstag um 15.00 Uhr gestartet.


Hinweis: Foto- und Videomaterial zu den 24 Stunden von Le Mans und der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de zur Verfügung. Hier können Sie auch den Porsche Motorsport SMS-Info-Service aktivieren, der Sie mit den wichtigsten News und Infos versorgt. Auf dem Twitter-Kanal @PorscheRaces erhalten Sie aktuelle Informationen und Fotos zum Porsche Motorsport live von den Rennstrecken in aller Welt. Zugriff auf den digitalen Porsche Motorsport Media Guide 2014 haben Journalisten unter der Internet-Adresse https://presse.porsche.de/motorsport. Weitere Inhalte finden Sie unter www.newsroom.porsche.com, dem neuen Angebot der Porsche Kommunikation für Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren.

Quelle: Kommunikation Porsche AG
24 Stunden von Le Mans/Frankreich

Langstreckenklassiker als multimediales Großereignis

Stuttgart. Porsche kehrt zurück zu den Wurzeln seiner Rennsporthistorie: Erstmals seit 16 Jahren tritt der Sportwagenhersteller an diesem Wochenende wieder in der Königsklasse der 24 Stunden von Le Mans an – und lässt seine Fans abseits der Strecke auf vielfältige Weise und über die unterschiedlichsten Kanäle an diesem Ereignis teilhaben. Hier eine Übersicht, wo und wann der Auftritt der beiden innovativen Porsche 919 Hybrid in der Topkategorie LMP1-H sowie der beiden Porsche 911 RSR in der GTE Pro-Wertung im deutschsprachigen Raum verfolgt werden kann.

porsche.com: Die internationale Website des Unternehmens wartet mit dem größten kostenlos zugänglichen Online-Angebot rund um den weltberühmten Langstreckenklassiker auf. Neben Live-Timing und einem GPS-Tracking aller Rennwagen von Porsche in Echtzeit umfasst es auch ein durchgehendes Live-Streaming von Onboard-Aufnahmen aus allen vier Cockpits. Aktuelle Informationen von der Strecke steuern der eingebundene Live-Kommentar von Radio Le Mans sowie Twitter-News (jeweils in englischer Sprache) bei.

Porsche Newsroom (www.newsroom.porsche.com): Das neueste crossmediale Angebot der Porsche Kommunikation richtet sich insbesondere an Journalisten, Blogger und Online-Multiplikatoren. Die seit dem 10. Juni frei erreichbare Plattform startet zunächst mit einer unfassenden Themenwelt Le Mans, anschließend stehen weitere exklusive Informationen zum Unternehmen zur Verfügung. Sie vereint zahlreiche Einblicke in die Motorsporthistorie von Porsche mit aktuellen Twitter-Meldungen aus den Le-Mans-Boxen, Nachrichten und Interviews aus dem Fahrerlager inklusive der „Video News“ – tagesaktuell produzierte Kurzfilme für Online-Medien.

Fernsehübertragungen: Le Mans ist ein weltweites TV-Ereignis. Im deutschsprachigen Raum berichten abwechselnd Eurosport 1 und der Pay-TV-Sender Eurosport 2 durchgehend live vom „Circuit des 24 heures“ (Sendezeiten siehe unten). Eine ausführliche Dokumentation über die Rückkehr von Porsche nach Le Mans zeigt n-tv. Der Nachrichtenkanal rückt neben der erfolgreichen Historie mit 16 Gesamtsiegen bei diesem Rennklassiker auch die Entwicklung und Testphase des innovativen Porsche 919 Hybrid inklusive des Prologs in Le Castellet sowie den beiden ersten beiden Läufen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Silverstone und Spa-Francorchamps in den Mittelpunkt. Teil 2 geht am heutigen Donnerstag ab 20.05 Uhr über den Sender, beide Folgen werden am 14.6. und 15.6. wiederholt. Hinzu kommen rund 260 Minuten aktuelle Live-Berichte während des 24-Stunden-Klassikers (s.u.). Der SWR stellt am Freitag (13.6., 18.15 Uhr) in der Landesschau den Porsche 919 Hybrid-Werksfahrer Marc Lieb aus Ludwigsburg vor.

Porsche-Museum: „Le Mans@Zuffenhausen“ – zu einem Public Viewing der besonderen Art lädt das Porsche-Museum nach Stuttgart ein. Das Rennen wird innerhalb der Ausstellung und in der Museumswerkstatt auf Monitoren fortlaufend übertragen, im Außenbereich ist es auf einer LED-Leinwand zu sehen. Die Geschehnisse auf der Strecke kommentiert Motorsport-Moderator Walter Zipser. Zu jeder vollen Stunde starten im Foyer kostenfreie Führungen durch die Sonderausstellung „24 Stunden für die Ewigkeit“, in der neben 20 verschiedenen Le-Mans-Klassikern auch der 919 Hybrid als Showcar zu sehen ist. Hierfür bleiben die Museumstüren von Samstag (14.6.), 9.00 Uhr bis Sonntag, 18 Uhr, durchgängig geöffnet. Des Weiteren lädt das Porsche-Museum seine Besucher dazu ein, an der 24-stündigen Carrera-Rennbahn-Challenge teilzunehmen und in „Le Mans-Fahrsimulatoren“ Platz zu nehmen. Wer tatsächlich im Museum übernachten möchte, kann den Rennverlauf bei Nacht vom Feldbett aus in der Werkstatt mitverfolgen.

Die 24 Stunden von Le Mans im deutschsprachigen Fernsehen:

Eurosport
12.6., 21.35 Uhr Magazin 24 Minuten von Le Mans
12.6., 22.00 Uhr Training 24h von Le Mans
13.6., 21.00 Uhr Magazin 24 Minuten von Le Mans
14.6., 14.15 Uhr Magazin 24 Minuten von Le Mans
14.6., 14.45 Uhr Rennen 24h von Le Mans
14.6., 18.30 Uhr Rennen 24h von Le Mans
15.6., 15.15 Uhr Magazin 24 Minuten von Le Mans

n-tv
12.6., 20.05 Uhr Dokumentation Porsche LMP1 (Teil 2)
Wiederholungen Teil 1 & 2 am 14.6 und 15.6.
14.6., ab 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr (insgesamt 100 Minuten live)
15.6., ab 07.30 Uhr bis 15.05 Uhr (insgesamt 160 Minuten live)

SWR
13.6., 18.15 Uhr SWR Landesschau (Marc Lieb)

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