Polizei30

(Schm/Ki) Nahezu 12.000 Euro erschwindelten sich Telefonbetrüger von Seniorinnen (75, 76) in Schwarzenberg und Aue.

Die Täter riefen bei den Opfern an und gaben sich als Anwälte der Deutschen Rentenversicherung aus, die gerichtlich verfügte Rentenpfändungen gegen sie zu veranlassen hätten. Es lägen Vollstreckungsbescheide aus nicht beglichenen Beitragszahlungen zu Gewinnspielabos bei „WIN37“ mit Sitz in Thailand vor. Einzige Möglichkeit, die Pfändungen zu vermeiden, sei die sofortige Überweisung der Gesamtforderung per Western-Union-Banking nach Thailand. Aus Furcht vor den angedrohten Pfändungen überwiesen die Opfer jeweils nahezu 6 000 Euro.

Weder die Anwälte der Deutschen Rentenversicherung noch die gerichtlichen Forderungen sind existent.

Die Polizei warnt vor dieser oder ähnlichen Betrugsmaschen. Insbesondere älteren Menschen wird geraten:

Gehen Sie unter keinen Umständen auf telefonische Geldforderungen ein!

Vereinbaren Sie einen erneuten Anruftermin und notieren Sie sich gegebenenfalls die Anrufnummer! Ziehen Sie eine Vertrauensperson zu Rate, am besten informieren Sie sofort die Polizei!

Mehr Tipps und Hinweise unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: PD Chemnitz

 

 

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