Polizei33

Die Dresdner Polizei führt am 7. Juni einen Großeinsatz durch. Nach bisherigen Planungen werden vor allem die Stadtteile „Pieschen“, „Leipziger Vorstadt und „Innere Neustadt“ wegen umfangreichem Demonstrationsgeschehen von dem Polizeieinsatz betroffen sein. In diesem sogenannten „Kerneinsatzbereich“ wird es die meisten Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen geben.

Die vergangenen Jahre haben auch gezeigt, dass eine abschließende Prognose von möglichen konkreten Schwerpunktorten des Polizeieinsatzes im Vorfeld nicht möglich ist. Insbesondere, weil der Verlauf von spontanen Protesten zeitlich oder örtlich nicht vorhersehbar ist.

Etwa 50 Polizeibeamte werden am 7. Juni für die Regulierung des Verkehrsaufkommens eingesetzt. Durch möglichst kurzzeitige Sperrungen sollen sie die Einschränkungen für die Bevölkerung so gering wie möglich halten.

Leitender Polizeidirektor Horst Kretzschmar, Polizeiführer: „Da wir einen friedlichen Protest in Hör- und Sichtweite ermöglichen wollen, verbieten sich großräumige Absperrungen der Polizei entlang der angemeldeten Aufzugsstrecke.“

Sächsische „Kommunikationsteams“ wieder im Einsatz

Die Polizei setzt am 7. Juni erneut „Kommunikationsteams“ ein. Durch ihre ständige Gesprächsbereitschaft wollen die Beamten Konflikten vorbeugen und dadurch letztlich deeskalierend wirken.

Horst Kretzschmar: „Am Samstag setze ich in erster Linie auf Kommunikation mit den Gegendemonstranten. Sie ist Voraussetzung, um deeskalierend auf alle Beteiligten einzuwirken. Ein wesentlicher Baustein dabei sind unsere  Kommunikationsteams, die diesmal ausschließlich aus Sachsen kommen. Ihre praktischen Erfahrungen, die sie seit den Dresdner Februareinsätzen gesammelt haben, werden uns sicherlich zu Gute kommen.“

In den „Kommunikationsteams“ werden Polizeibeamte aus den verschiedensten Dienstbereichen eingesetzt. Sie üben die Tätigkeit zusätzlich zu ihrem regulären Dienst aus. Am Samstag werden knapp 20 sächsische Beamte diese Aufgabe  wahrnehmen.

Bundesweite Unterstützung bei Einsatzbewältigung

Der Einsatz der Dresdner Polizei beginnt am 6. Juni und dauert bis in den Morgen des 8. Junis an. In diesem Zeitraum werden insgesamt 20 Hundertschaften verschiedene Aufgaben wahrnehmen.

Dabei werden die sächsischen Beamten (sieben Hundertschaften) von Kollegen aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie der Bundespolizei unterstützt.

Sperrungen im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz

Im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz werden unter anderen folgende Parkplätze für den Fahrverkehr gesperrt:

Schießgasse, Reitbahnstraße, Roquettestraße, Hohe Straße und Hansastraße (hinter Bahnhof Neustadt)

Die Einschränkungen werden auf der Homepage der sächsischen Polizei aktualisiert

Am Einsatztag informiert die Polizei über einen Liveticker auf der Homepage der Polizeidirektion Dresden zu aktuellen Einschränkungen. Man erreicht die Seite über einen zentralen Link auf www.polizei.sachsen.de

Kontakttelefon ab Freitag geschalten

Ab morgen erhalten Interessierte Hinweise an einem Kontakttelefon.

Das Kontakttelefon ist zu folgenden Zeiten besetzt:

6. Juni 2014,   in der Zeit von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

7. Juni 2014,   in der Zeit von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Kontakttelefon:           (0351) 483-3000

Quelle: PD Dresden

 

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