Polizei Direktion Zwickau: Informationen 31.05.2014 (2)

Polizei Direktion Zwickau: Informationen 31.05.2014 (2)

Gartenlaubenbrand in Glauchau„Glück gehabt“

Falkenstein – (ak) Ein 77-Jähriger wurde bei Arbeiten an einem Lkw zum Glück nur leicht verletzt. Der Mann hatte auf einem Grundstück an der Plauenschen Straße die vorderen Bremsen des Volvo repariert und senkte danach den Wagenheber. Dabei befand er sich noch unter dem Fahrzeug und wurde eingeklemmt. Der Mann schrie um Hilfe. Sein Sohn hörte dies und rannte zur Unglückstelle. Es gelang ihm, den Lkw mit dem Wagenheber anzuheben und seinen Vater zu befreien. Der alarmierte Notarzt kam mit einem Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Wohnungsbrand – zwei Personen verletzt

Mülsen St. Jacob – (ak) Samstagnacht brach in einer derzeit unbewohnten Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dresdner Straße ein Brand aus. Durch das Feuer wurde bereits eingelagertes Mobiliar beschädigt. Zwei Hausbewohner (27/51) erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden ambulant behandelt. Der entstandene Schaden kann noch nicht beziffert werden. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Quelle: PD Zwickau

Marco Wittmann bei Ungarn-Rückkehr der DTM das Maß der Dinge

Marco Wittmann bei Ungarn-Rückkehr der DTM das Maß der Dinge

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUNBudapest. Marco Wittmann hat den dritten Saisonlauf der DTM auf dem Hungaroring souverän für sich entschieden. Wittmann, der von der Pole-Position gestartet war, überfuhr in seinem BMW M4 DTM nach 41 Runden mit einem Vorsprung von 6,615 Sekunden als Sieger die Ziellinie. Für den 24 Jahre alten Franken war es nach dem Erfolg beim Saisonstart in Hockenheim der zweite DTM-Sieg, durch den er als Gesamtführender zu seinem Heimspiel auf dem Norisring (27. bis 29. Juni) fährt. „Das ist ein toller Erfolg, denn man weiß am Ende nie, ob die Leute mit den Options-Reifen noch herankommen. Aber die Rechnung ist aufgegangen. Ich habe einen großen Vorsprung herausgefahren und diesen verwaltet, ohne Fehler zu machen. An den Titel verschwende ich keinen Gedanken, wir denken von Rennen zu Rennen“, sagte Wittmann. Auf die Plätze zwei und drei fuhren Miguel Molina (Audi) und Bruno Spengler (BMW). Das erste Rennwochenende der DTM in Ungarn seit 26 Jahren verfolgten insgesamt 33.000 Zuschauer.

Molina, der Drittplatzierte des Qualifyings, war nach dem Start zunächst um einige Positionen zurückgefallen. Im Laufe des Rennens kämpfte sich der Spanier im Audi RS 5 DTM wieder auf den zweiten Platz nach vorn. „Wir waren sehr schnell, und ich bin nach dem großen Pech in den ersten beiden Rennen sehr glücklich über diesen zweiten Platz. Wir haben uns dieses Podium verdient und es gibt ja noch einige Rennen. Und da will ich auch mal gewinnen“, sagte Molina nach seiner ersten Podiumsplatzierung seit dem Saisonfinale 2011. Spengler war mit einer anderen Strategie unterwegs. Er fuhr in der zweiten Rennhälfte mit den schnelleren Options-Reifen und überholte auf dem Weg zu Platz drei einen Konkurrenten nach dem anderen. „So etwas hat man nicht so oft“, sagte der Kanadier, der nur an Wittmann und Molina nicht mehr herankam.

Motorsports / DTM 3. race Hungaroring, HUN

Spenglers Landsmann Robert Wickens (Mercedes-Benz) hatte auf dem Hungaroring seine ersten Punkte der Saison vor Augen. Von der 17. Startposition fuhr er im DTM Mercedes AMG C-Coupé zwischenzeitlich bis auf den siebten Rang vor, wurde dann aber in den letzten Runden wieder nach hinten bis auf Rang elf durchgereicht. „Ich hatte einen guten Start und lange freie Fahrt. Es ist schwierig, wenn man sein eigenes Rennen fährt. Am Ende ist es schade, dass ich die Punkteränge verpasst habe. Wir haben aber einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte der bestplatzierte Mercedes-Benz-Pilot.

Der Kampf um die Top-Ten-Plätze bot den ungarischen Zuschauern jede Menge packende Duelle. Vor allem in der Schlussphase ging es turbulent zu. BMW-Pilot Timo Glock lag nach harten Zweikämpfen mit dem letztlich viertplatzierten Edoardo Mortara (Audi) auf Rang fünf, wurde in der letzten Runde aber durch eine Kollision mit Nico Müller (Audi) aus dem Rennen geworfen. Adrien Tambay (Audi), Maxime Martin (BMW), Jamie Green (Audi) und António Félix da Costa (BMW) belegten die Plätze fünf bis acht. Die beiden Audi-Piloten Mattias Ekström und Mike Rockenfeller komplettierten die Punkteränge.

Mit 50 Punkten hat Marco Wittmann nach den ersten drei Rennen bereits 19 Zähler Vorsprung auf Titelverteidiger Rockenfeller (31). Mortara ist in der Gesamtwertung Dritter (27).

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt: „Marco hat wieder einen perfekten Job abgeliefert. Vom Training bis hin zum Rennen hat er an diesem Wochenende eine eindrucksvolle Vorstellung gezeigt. Ich bewundere, mit welcher Routine er mit diesem Druck umgeht. Auch für Bruno und das Team Schnitzer habe ich mich riesig gefreut.“

Audi Leiter DTM Dieter Gass: „Es ging hoch her auf der Strecke, und mit den Plätzen zwei, vier und fünf können wir angesichts des für uns nicht so perfekten Qualifyings gut leben. Besonders freue ich mich für Miguel, der das Pech der ersten beiden Rennen abgeschüttelt und verdient Platz zwei geholt hat. Er war heute der Einzige, der Marco Wittmann hätte gefährlich werden können. Nun kommen wir als Spitzenreiter zu unserem Heimspiel nach Nürnberg – und dort wollen wir den ersten Saisonsieg holen.“

Mercedes-Benz Leiter DTM-Management Wolfgang Schattling: „Nach dem Qualifying war uns klar, dass es nicht einfach werden würde. Was uns aber ermutigt, sind die kleinen Fortschritte, die wir hier in Ungarn machen konnten. Robert Wickens hat angedeutet, dass mehr möglich ist. Der Norisring sollte uns entgegen kommen.“

Quelle: DTM

Porsche-Junior Connor de Phillippi siegt und übernimmt Tabellenführung

Porsche-Junior Connor de Phillippi siegt und übernimmt Tabellenführung

Porsche Carrera Cup Deutschland 2014Stuttgart. Leistungsdichte demonstrierten die Fahrer des Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hungaroring. Am Sonntag gewann in Budapest Porsche-Junior Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport) vor Nicki Thiim (DK/QPOD Walter Lechner Racing) und Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1). Damit verzeichnet der populäre Markenpokal den fünften Sieger im sechsten Lauf. Der 21-jährige de Phillippi setzte sich mit seinem ersten Sieg an die Spitze der Gesamtwertung und führt mit 89 Punkten die 38 Fahrer umfassende Tabelle an. „Pole-Position, Sieg und Tabellenführung – was für ein perfektes Wochenende! Ich bin gerade der glücklichste Mensch auf diesem Planeten“, sagte ein freudestrahlender de Phillippi.

Nach einem guten Qualifying am Samstag ging de Phillippi von Startplatz eins ins Rennen. Der US-Amerikaner glänzte mit einer perfekten Reaktionszeit nach dem Erlöschen der Startampel und setzte sich mit seinem 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup sofort einige Meter vom Verfolgerfeld ab. Von den Aktionen hinter ihm bekam der in der Nähe von Wiesbaden lebende de Phillippi nichts mit. Lechner-Pilot Thiim gewann in der ersten Runde drei Plätze und brachte sich auf Podiumskurs. Als der Däne im sechsten Umlauf an Eng vorbei ging, standen die finalen Platzierungen für die Pokalvergabe fest. Eng zeigte sich zufrieden: “Es war ein sehr fairer Zweikampf zwischen Nicki und mir. So macht Racing Spaß.” Hinter de Phillippi, Thiim und Eng sorgte Porsche-Junior Sven Müller (D/Team Deutsche Post by Project 1) für ein Ausrufezeichen. „Als Neuling im Carrera Cup ist es natürlich toll, so eine Platzierung einzufahren. Platz vier auf dieser Strecke ist großartig“, erklärte Müller.

Pech für Konrad-Pilot Christian Engelhart (D/Konrad Motorsport), der am Samstag noch mit einem Sieg aufwarten konnte: In einer Kettenreaktion berührten sich Eng, Michael Ammermüller (A/QPOD Walter Lechner Racing), Porsche Scholarship Fahrer Earl Bamber (NZ/Team 75 Bernhard) und Engelhart in der ersten Runde. Engelhart trug einen Reifenschaden davon und musste an die Box. Er fuhr auf Platz 34 über die Ziellinie, konnte aber die schnellste Rennrunde für sich verbuchen. Ammermüller sammelte mit Rang 15 noch einen Meisterschaftpunkt, Bamber auf Platz 17 ging leer aus. “Ich werde Budapest schnell abhaken und richte meinen Blick nach vorn. Vom Norisring habe ich mir schon Videos angeschaut. Eine beeindruckende Strecke. Dort will ich wieder ganz vorne mit dabei sein”, erklärte der Neuseeländer.

In der Punkte-Wertung liegt de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport) mit 89 Punkten an der Spitze vor Engelhart (D/Konrad Motorsport, 71 Punkte), Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport, 66 Punkte), Thiim (DK/QPOD Walter Lechner Racing, 64 Punkte) und Porsche-Junior Alex Riberas (E/Attempto Racing powered by Häring, 63 Punkte). „Die Saison ist lang. Wir fahren noch zwölf Rennen und man sieht, dass mir nur acht Punkte zum zweiten Platz fehlen. Ich bin gespannt, was die Zukunft noch bringt“, sagte der 20-jährige Spanier, der am Sonntag als Siebter die Zielflagge sah. 

Das nächste Rennwochenende des Porsche Carrera Cup Deutschland wird vom 27. bis 29. Juni auf dem Norisring ausgetragen. Der Stadtkurs im Herzen Nürnbergs ist bei Fans und Fahrern gleichermaßen beliebt. Mehr als 120.000 Zuschauer pilgern jedes Jahr in die Frankenmetropole, um die packenden Positionskämpfe auf der 2,3 Kilometer langen Strecke zu verfolgen. Zu den Publikumslieblingen am Dutzendteich gehört Elia Erhart (TECE MRS-Racing). Der 26 Jahre alte Porsche-Pilot feiert auf dem Norisring sein Heimspiel. Auf die beiden Rennen in Nürnberg freut sich der Franke daher schon sehr: „Noch vor ein paar Jahren habe ich als Streckenposten mitgewirkt. Nun starte ich schon zum dritten Mal im Porsche bei meinem Heimrennen. Viele Freunde und Verwandte werden kommen, um mich zu unterstützen.“

Rennergebnis 6. Lauf:
1. Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport)
2. Nicki Thiim (DK/QPOD Walter Lechner Racing)
3. Philipp Eng (A/Team Deutsche Post by Project 1)
4. Sven Müller (D/Team Deutsche Post by Project 1), 27 Punkte
5. Sean Johnston (USA/Team Deutsche Post/Pole Promotion by Project 1)
6. Clemens Schmid (A/Lechner Racing Academy ME)
7. Alex Riberas (E/Attempto Racing powered by Häring) 
8. Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport)

Punktestand nach 6 von 18 Läufen:
Fahrer-Wertung
1. Connor de Phillippi (USA/Förch Racing by Lukas Motorsport), 89 Punkte
2. Christian Engelhart (D/Konrad Motorsport), 71 
3. Christopher Zöchling (A/Konrad Motorsport), 66
4. Nicki Thiim (DK/QPOD Walter Lechner Racing), 64
5. Alex Riberas (E/Attempto Racing powered by Häring), 63 

Amateur-Wertung
1. Rolf Ineichen (CH/Konrad Motorsport), 112 Punkte
2. Ralf Bohn (A/Team GT3 Kasko), 100
3. Wolf Nathan (NL/Land-Motorsport), 84
4. “Mike Keller” (D/SMS Seyffarth-Motorsport), 68
5. “Bill Barazetti” (D/TAM Racing), 62

Rookie-Wertung
1. Sven Müller (D/Team Deutsche Post by Project 1), 41 Punkte
2. Lukas Schreier (D/ZaWotec Racing), 3
3. Christofer Berckhan (D/ Förch Racing by Lukas Motorsport), 3
4. Michelle Gatting (DK/Attempto Racing powered by Häring), 1

Teamwertung
1. Konrad Motorsport, 137 Punkte
2. Förch Racing by Lukas Motorsport, 137
3. QPOD Walter Lechner Racing, 103
4. Team Deutsche Post by Project 1, 101
5. Attempto Racing powered by Häring, 65 

Quelle: Kommunikation Porsche AG

TV Beitrag: Volkswagen auf dem Weg zur grünen Autofirma

TV Beitrag: Volkswagen auf dem Weg zur grünen Autofirma

Volkswagen auf dem Weg an die WeltspitzeDie neue Kunststoffteile-Lackiererei im Volkswagen Werk Wolfsburg ist jetzt offiziell eröffnet worden. Ein Vierteljahr nach Aufnahme des Betriebs hat sie alle Erwartungen erfüllt und gilt als modernste Anlage der Autobranche. „Mit der neuen Lackiererei zeigt der Geschäftsbereich Komponente seine Orientierung auf Leistungsfähigkeit, Kostenbewusstsein und umweltfreundliche Produktion im Zuge des ‚Think Blue-Factory‘-Programms der Marke Volkswagen“, erklärte Prof. Dr. Werner Neubauer, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, zur offiziellen Einweihung. Die bereits im August angefahrene Anlage senkt den Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent, die Emissionen beim Lackierprozess fallen sogar um 90 Prozent. Damit leistet die neue Technik einen wichtigen Beitrag, um die Produktion in Wolfsburg umweltfreundlicher zu gestalten. In der Anlage lackieren 120 Mitarbeiter bis zu 4.000 Stoßfänger sowie weitere Kunststoffteile täglich.

 

Quelle: UnitedPictures.TV

Ruben und Petra Zeltner übernehmen die DRM-Führung

Ruben und Petra Zeltner übernehmen die DRM-Führung

img_prev (2)• Das Rallye-Ehepaar aus Sachsen gewinnt den sechsten Lauf der DRM
• Zeltner, Dobberkau, Stölzel: Drei Porsche-Teams auf dem Siegerpodest
• Marijan Griebel holt Top-Ergebnis für das ADAC Opel Rallye Junior Team

Mit einem souveränen Gesamtsieg bei der S-DMV Thüringen Rallye haben Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein, Sachsen) die Führung in der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) übernommen. Beim sechsten von 14 gemeinsamen Läufen des ADAC Rallye Masters und der in seinem Rahmen ausgetragenen DRM lagen sie nach neun Wertpungsprüfungen (WP) über 123,42 Bestzeit-Kilometer vor ihren Markenkollegen Olaf und Alexandra Dobberkau (Schleusingen) sowie dem Zwickauer Maik Stölzel und seinem seinem Co-Piloten Thomas Windisch (Aue). Die beiden Rallye-Ehepaare an der Spitze des Feldes begeisterten schon beim spektakulären Stadtrundkurs rund um das Rallyezentrum im thüringische Pößneck die vollen Zuschauerkulissen mit ihrem Fight. Dennoch war das Endergebnis eindeutig: Zeltner holte ausnahmslos alle WP-Bestzeiten und sicherte sich damit auch auf der finalen Power-Stage die maximal möglichen drei Zusatzpunkte. Für die Zweit- und Drittbeste Zeit wurden dort Stölzel und Dobberkau mit zwei bzw. einem zusätzlichen Zähler honoriert. Nach seinem nunmehr dritten Saisonsieg konnte Zeltner die Führung in der DRM vom nicht angetretenen Hermann Gaßner junior (Surheim) übernehmen. News, Ergebnisse und Punktestände rund um die DRM gibt es unter www.adac.de/drm im Internet.

Einen Lauf, bevor bei der ADAC Rallye Stemweder Berg (13. – 14. Juni) der DRM-Halbzeitmeister bestimmt wird, übernahm Ruben Zeltner mit seinem vierten Thüringen-Sieg in Folge auch die DRM-Führung. Er liegt nun fünf Punkte vor dem DRM-Champion von 2009, Hermann Gaßner junior. „Das ist ein Traumergebnis, besser geht es gar nicht“, freute sich Zeltner im Ziel. „Wir hatten keine Probleme, keine kritischen Situation – es lief wie am Schnürchen.“ Als einziger Pilot hat Gaßner junior noch eine Chance, Zeltners Halbzeit-Titel zu verhindern. Er liegt mit 93 Zählern in Schlagdistanz zu Zeltner (98). Hermann Gaßner (senior, 64 Punkte) und Mark Wallenwein (46) folgen auf den Plätzen drei und vier im Klassement bereits mit einem „Respektabstand“. Für Zeltner steht deshalb fest, dass er beim siebten Lauf sein Punktekonto noch einmal verbessern möchte. „Wir wollen jeden Punkt, den wir sammeln können auch mitnehmen. Da wir wissen, dass wir in Stemwede gewinnen können, treten wir dort auch an.“

Dobberkau holt seine ersten DRM-Punkte 2014

Hinter Ruben und Petra Zeltner liefen in Pößneck zwei weitere Porsche 911 GT3 im Ziel ein. Olaf und Alexandra Dobberkau konnten sich mit dem zweiten Platz anfreunden. „Wir sind froh dass wir im Ziel sind und ein gutes Resultat eingefahren haben“, so Dobberkau, der nach zwei Nullrunden in Thüringen endlich die ersten DRM-Punkte der Saison einfuhr. Seine Freude war dennoch nicht ungetrübt, denn „ein wenig Enttäuschung schwingt mit. Wir hatten uns mehr ausgerechnet. Dass Ruben mir alle Bestzeiten wegschnappen konnte, zeugt von seiner tollen fahrerischen Qualität. In Kombination mit einem perfekt vorbereiteten Fahrzeug hat uns das chancenlos gemacht. Dabei waren wir selbst hier so schnell unterwegs wie nie zuvor. Deshalb hatten wir auch trotzdem Riesenspaß.“ Der Zwickauer Maik Stölzel lief als Dritter im Ziel ein. Er hatte an seinem Porsche über weite Strecken mit einem defekten Bremssattel zu kämpfen und konnte deshalb nicht das ganze Potenzial des GT3 aufrufen. „Ich bin mit dem Ergebnis unter diesen Umständen durchaus happy“, bilanzierte er anschließend. „Wir haben das mehrfach geklebt, den Bremspunkt verlagert und die ganze Rallye über daran gearbeitet. Auf der letzten Prüfung habe ich noch einmal alles gegeben und bin die zweitschnellste Zeit gefahren. In Stemwede können wir noch einmal ein paar Punkte sammeln – und anschließend schauen wir mal, welche Läufe in unser Restprogramm passen.“

Top-Ergebnis für ADAC Junior Marijan Griebel

Als bester Nicht-Porsche im DRM-Ergebnis wurde in Thüringen Marijan Griebel (Hahnweiler) auf Position vier geführt. Er lag mit Co-Pilot Alexander Rath (Trier) in seinem Opel Adam R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams im Ziel hinter zwei (nicht in der DRM gewerteten) Teams auf der sechsten Gesamtposition und freute sich über sein bislang bestes Saisonergebnis. „Es hat riesigen Spaß gemacht. Die Rallye war viel schöner und anspruchsvoller als ich vorher dachte. Wir haben von Beginn an attackiert. Dass wir jetzt noch viele Punkte gesammelt haben und in der Meisterschaft gut dastehen macht es zu einem rundum gelungenen Wochenende. “ Bis zur Halbzeit des sechsten DRM-Laufs hatte er sich mit zwei Konkurrenten einen spannenden Fight geliefert, die aber beide vorzeitig aufgeben mussten: Teamkollege Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach) und seine Co-Pilotin Josefine Corinn Beinke (Bünde) legten ihren R2-Renner nach einem Ausritt auf WP 4 aufs Dach. Den Sachsen Peter Corazza (Oelsnitz) im Mitsubishi Lancer Evo 9, der zu diesem Zeitpunkt noch auf der vierten Position geführt wurde, erwischte es eine Prüfung später. Er zerstörte an einer Asphalt-Kante ein Rad samt Felge und musste den Schaden gemeinsam mit Co-Pilot Christoph Gerlich (Niederwiesa) anschließend während der laufenden Prüfung wechseln. Der so gesammelte Zeitrückstand war nicht mehr aufzuholen, bis zum Ziel konnte Corazza aber noch Schadenbegrenzung betreiben und auf der sechste Position vorfahren. Vor der Saisonhalbzeit in Stemwede rangiert er nun mit 38 Punkten auf dem fünften DRM-Tabellenplatz vor Maik Stölzel (32 Zähler) und Marijan Griebel (28).

DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) – Gesamtstand nach 6 von 14 Läufen
Pos. Team Fahrzeug Division Punkte
1 Zeltner, R. / Zeltner, P Porsche 997 GT 3 DIV 1 98
2 Gassner j., H. / Mayrhofer, U Mitsubishi Lancer R4 DIV 1 93
3 Gassner, H. Mitsubishi Evo X DIV 2 64
4 Wallenwein, M. / Kopczyk, S Skoda Fabia S2000 DIV 1 46
5 Corazza, P. / Gerlich, C Mitsubishi Lancer EVO 9 DIV 2 38
6 Stölzel, M. / Windisch, T Porsche 911 GT 3 DIV 1 32
7 Griebel, M. / Rath, A Opel Adam R2 DIV 5 28
7 Riebensahm, D. / Schaaf, P Peugeot 207 S2000 DIV 1 28
9 Mohe, C. / Walker, S Renault Mégane N4 DIV 3 25
10 Heitmann, N. / Hammerich, D Citroen C2R2 DIV 5 20
S-DMV-Thüringen Rallye (30.-31.05.2014)
Endstand nach 9 Wertungsprüfungen (123,42 Kilometer)
Ergebnis
1. Ruben Zeltner / Petra Zeltner (Lichtenstein), Porsche 911 GT3, Div. 1 1:01:00,9 Stunden.*
2. Olaf Dobberkau / Alexandra Dobberkau (Schleusingen) Porsche 911 GT3, Div. 1 + 2:13,7 Minuten.*
3. Maik Stölzel / Thomas Windisch (Zwickau / Aue), Porsche 911 GT3, Div. 1 + 3:38,6 Minuten.*
4. Raphael Ramonat / Nanett Center (Trusetal / Radebeul), Mitsubishi Lancer Evo 7, Div. 1 + 5:38,7 Minuten.
5. Anton Werner / Gabriele Fischer (Altfraunhofen / Regenstauf), Audi Urquatro, Div. 2 + 6:12,3 Minuten.
6. Marijan Griebel / Alex Rath (Hahnweiler / Trier), Opel Adam R2, Div. 5 + 6:22,4 Minuten.*
7. Markus Moufang / Hartmut Walch (Nidda / Heringen), BMW M3, Div. 3 + 6:33,1 Minuten.
8. Stefan Göttig / Andreas von Skopnik (Fuldatal / Marburg), Mitsubishi Lancer Evo 9, Div. 2 + 6:42,4 Minuten.*
9. Peter Scharmach / Tina Annemüller (NZL-Christchurch / Vesser), Mitsubishi Lancer Evo 9, Div. 1 + 6:55,7 Minuten.
10. Bernd Michel / Bernd Hartbauer (Schwarzenbach / CH-Sargans), Opel Astra, Div. 4 + 7:40,2 Minuten.
*) Teams, die zur DRM gewertet werden.
Der nächste Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft und dem ADAC Rallye Masters findet vom 13. – 14. Juni 2014 bei der ADAC Rallye Stemweder Berg statt.

Quelle: ADAC Motorsport