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Seit den Morgenstunden des 23. Mai 2014 sind aus dem nordwestlichen Teil der Tschechischen Republik, nur 10 km von Bad Brambach entfernt, spürbare Erdbeben registriert worden. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) in Dresden mit. Die Erschütterungen könnten auch von Bewohnern im sächsischen Vogtland gespürt worden sein.

 

 

 

Das stärkste Beben mit einer Magnitude von 3,5 auf der Richterskala haben die seismologischen Stationen am Samstag, dem 24. Mai, um 16:35 Ortszeit gemessen. Die Herdtiefe des Bebens wird vom Geophysikalischen Observatorium Collm vorläufig mit ca. 7 km angegeben. Deutlich schwächer – mit Magnitude 2,0 auf der Richterskala – sei der zweitstärkste Erdstoß dieser Beben-Serie ausgefallen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass es sich hierbei um keinen für das Vogtland typischen Bebenschwarm handele. Nähere Rückschlüsse darauf ließen sich den Experten zufolge jedoch erst in den kommenden Tagen ziehen.

 

Erdbebenaufzeichnung  | https://linap6.geo.uni-leipzig.de/sxweb/

 

Erdbebenbeobachtung in Sachsen | https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/geologie/8854.htm

 

Bebenschwärme im Vogtland | https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/geologie/9814.htm

Quelle: Freistaat Sachsen

 

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