Polizei01

   Wiesbaden (ots) – In einem bei der Generalstaatsanwaltschaft

(GenStA) Frankfurt/Main anhängigen Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs, der Urkundenfälschung und anderer Straftaten vollstreckten Kräfte des Bundeskriminalamtes (BKA) mit Unterstützung einer Spezialeinheit der Bundespolizei (BPOL) am 21.05.2014 einen Haftbefehl und zwei Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Frankfurt/Main. Die Einsatzkräfte nahmen einen 27-Jährigen aus dem Großraum Mönchengladbach, Nordrhein-Westfalen, fest. Zudem beschlagnahmten sie umfangreiche Beweismittel, größere Summen Bargeld sowie ein Konto mit digitaler Währung, sogenanntes “Wallet” mit “Bitcoins”.

   Dem Einsatz gingen die Durchsuchung mehrerer Objekte sowie die Festnahme zweier Beschuldigter im Raum Frankfurt/Main am 19.03.2014 voraus. Bei den anschließenden Ermittlungen konnte der 27-Jährige als führendes Mitglied einer organisiert und arbeitsteilig vorgehenden Tätergruppierung identifiziert werden. Er steht im Verdacht, mehrere Online-Shops betrieben zu haben, über die diverse Waren zum Kauf angeboten wurden. Die Konten dieser Shops richteten die zwischen 20 und 27 Jahre alten Täter unter Verwendung fiktiver Personalien ein.

Geldeingänge für bestellte Waren wurden umgehend abgehoben, den Käufern aber ihre vermeintlich erworbenen Produkte in keinem Fall ausgeliefert.

   Die Betrügerbande hat mit diesem Vorgehen in den letzten Monaten mindestens 40.000 Euro erlangt. Auch nach der Festnahme seiner Mittäter aus Frankfurt setzte der jetzt festgenommene Beschuldigte seine Tathandlungen fort.

   Die Auswertung der Beweismittel dauert an. Weitere Auskünfte zum Sachverhalt erteilt die Pressestelle der GenStA Frankfurt/Main, Frau Oberstaatsanwältin Christina Köhler, aufgrund der andauernden Ermittlungen derzeit nicht.

 Quelle: BKA

 

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