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   Großes Glück hatten 3 Kinder (12, 11 und 7 Jahre) aus Neukirchen und Chemnitz/Adelsberg am Wochenende. Bereits am 16.05.2014 meldete ein Triebfahrzeugführer auf der Strecke Chemnitz- Stollberg, dass er am Bahn-Km 28,5 (Nähe Zufahrt Wasserschloss Klaffenbach) Steine auf den Schienenköpfen festgestellt hatte. Aus diesem Grund bestreiften Beamte der Bundespolizei am 17.05.2014 diesem Bereich besonders.

Gegen 20:00 Uhr bemerkten die Beamten Personen an der Bahnbrücke am Bahn-Km 28,3. Es wurden dort 3 Kinder festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die City-Bahn CB 56057 die Strecke Richtung Stollberg. Eindeutige Geräusche ließen darauf schließen, dass die Bahn wiederum Steine überfahren hatte. Dies wurde später durch den Triebfahrzeugführer telefonisch bestätigt. Es stellte sich heraus, dass eins der dort befindlichen Kinder auch die Steine auf die Schienen gelegt hatte. Die Kinder wurden durch die Beamten zunächst über die Gefahren an Bahnanlagen und insbesondere über ihren Leichtsinn belehrt und anschließend ihren Eltern übergeben. Diese hatten über diesen Ausflug keine Kenntnis, waren aber heilfroh, die Kinder wohlbehalten in Empfang nehmen zu können.

   Die Beamten stellten bei der Spurensicherung an den Gleisen fest, dass auf 30 m beidseitig mindestens 36 Steine aufgelegt wurden. Es muss noch geprüft werden, ob es zu Schäden an den Triebwagen der

City- Bahn gekommen ist. Ihr gefährlicher Ausflug wird für die Kinder keine rechtlichen Konsequenzen haben. Aller Drei werden, gemeinsam mit ihren Eltern, eine Einladung durch die Bundespolizei bekommen. In einer Bahnpräventionsschulung werden ihnen die Gefahren und das richtige Verhalten auf Bahnanlagen noch einmal ganz speziell näher gebracht.

   Aus diesem Grund der dringende Appell an Eltern: Weisen Sie ihre Kinder auf die besonderen Gefahren der Bahnanlagen hin.

   Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten der Gleise oder dem Spielen an den Gleisen. Die Splitterwirkung aufgelegter Schottersteine, die Geschwindigkeit der Züge und ihre Sogwirkung sowie der Starkstrom sind von Kindern und Jugendlichen kaum einschätzbar. Der Flyer “Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz”

unter www.bundespolizei.de enthält eine Anzahl von Hinweisen, die Ihnen als Eltern und Erziehungsberechtigten helfen sollen, Ihren Kindern die Gefahren, die vom Eisenbahnbetrieb ausgehen können, bewusst zu machen. Neben weitergehenden Informationen bietet die Bundespolizei Unterrichtungen durch ihre Präventionsbeamten zum Thema “Bahnverkehrserziehung” an. Dafür können sich Lehrer und Erzieher an die kostenlose Hotline: 0800 6 888 000 oder auch direkt an die Bundespolizeiinspektion Chemnitz unter 0371 4615 105 wenden.

 Quelle: Bundespolizei

 

 

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