PS_StartSachsenring1996Sie war die erfolgreichste Serie im deutschen Motorradsport, die PRO SUPERBIKE-Serie, er war der erfolgreichste Fahrer der Serie, Christer Lindholm. Der Name verrät schon seine schwedische Herkunft des im Juli 1966 geborenen Wikingers, der in der Nähe von Stockholm lebt. Insgesamt 36 Siege holte er sich in den Jahren zwischen 1994 und 1999, mehr als doppelt so viele wie seine Konkurrenten. Meister in den Jahren 1996,1997 und 1999. Auf den Punkt gebracht:
Mister PRO SUPERBIKE. Dabei wechselte er zwischen den Yamaha und Ducati Superbikes, auf denen er für die beiden deutschen Importeure antrat.

Doch mit dem Ende der PRO SUPERBIKE 2001 war auch für den großgewachsenen Schweden auf internationalen Rennstrecken Schluss mit dem großen Rennsport. Zwar fuhr er noch ein paar Jahre in der schwedischen Supersport Meisterschaft, aber das mehr aus Spaß am Rennsport, wie auch heute noch, wenn er sich in einen Supercup Porsche setzt.

Jetzt aber gibt es ein Wiedersehen mit dem Nordländer, der gleich seinen Freund Peter Linden mitbringt. Linden, der früher bei der schwedischen Luftwaffe Saab Kampfjets pilotierte, fuhr bei seinen Einsätzen in der PRO SUPERBIKE eine der legendären Honda RC 30 Rennmaschinen.

Schon jetzt freuen sich die beiden Schweden, ihre ehemaligen Konkurrenten nach fast 20 Jahren wieder zu sehen. Sie gehen auf Ducati Superbikes, die von Lindholms früherem Teamchef und Ducati Spezialisten Wolfgang Zeyen vorbereitet
werden, an den Start.

Bei der Sachsenring Classic vom 16. bis 18. Mai auf Deutschlands Grand Prix Kurs gibt es das große Stelldichein der Piloten bei der PRO SUPERBIKE – The Revival, wo sich ein Großteil des Starterfeldes von damals den Besuchern präsentieren wird.

 Viele der Fahrer haben zugesagt und bringen ihre Maschinen von damals mit: Die Schweizer Edwin Weibel (PRO SUPERBIKE Champion 1992 und 1993) und Edgar Schnyder, der als Teamchef und Fahrer gleich zwei Ducatis an den Start bringt, aber noch nicht verraten hat, wer die zweite Maschine pilotieren wird. Es könnte der Engländer Brian Morrison sein, einer seiner früheren Top-Piloten der 1996 und 1997 je ein Rennen gewann.

Aber nicht nur die Top-Fahrer werden an den Start gehen. So haben Ossi Niederkircher, das alpenländische Original aus Seefeld/Österreich und Heinz Platacis, der neun Jahre PRO SUPERBIKE gefahren ist, ihre Nennung abgegeben. Peter Rubatto, als deutsche Superbike-Legende mit italienischen Wurzeln, der sich als einer der Ersten angemeldet hat, wollte gar Rennfahrerkollegen aus der Weltmeisterschaft mitbringen.

Allerdings hat Organisator Franz Rau abgelehnt: “Das PRO SUPERBIKE – The Revival ist für dieses Jahr, dem ersten Rennen auf dem neuen Sachsenring 1996gewidmet und nur ehemaligen PRO SUPERBIKE-Fahrern vorbehalten. Mit über 300 Fahrern aus den elf Jahren PRO SUPERBIKE werden wir genügend “echte” Pro Superbiker am Start haben.”

Selbst aus dem fernen Australien hat das Superbike Original Rob Phillis schon sein Flugticket gelöst. Schließlich erlebte der Aussi in Deutschland mit seine schönste Zeit. Mit drei gewonnenen PRO SUPERBIKE Rennen 1991 und 1994 hat er sich in die Bestenliste eingetragen.

Andere sind noch auf der Suche nach ihren Maschinen von damals, denn sie wollen unbedingt beim Revival dabei sein. Mit ihnen freuen sich die zahlreichen Fans auf ein Wiedersehen mit den Stars von damals. Weitere Informationen gibt es unter:

https://www.sachsenring-classic.de/

Quelle: Pro Superbike

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