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Hockenheim: Rookie Verstappen feiert ersten Formel-3-Sieg

  • Max Verstappen gewinnt zum ersten Mal in der Formel-3-Europameisterschaft
  • Sechs Rennen, fünf Sieger: größtmögliche Chancengleichheit in der F3-EM
  • Tom Blomqvist bestplatzierter Volkswagen Pilot nach sechs von 33 Rennen

„From zero to hero“ – Max Verstappen (NL) hat Volkswagen den zweiten Saisonsieg in der FIA Formel-3-Europameisterschaft beschert. Der Sohn des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Jos Verstappen feierte nach zuvor zwei enttäuschenden Rennen auf dem Hockenheimring im dritten und letzten Lauf einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg. Im ersten Rennen war das Nachwuchstalent nach einer Kollision in der ersten Runde ausgeschieden. In Lauf zwei blieb Verstappen aufgrund eines Elektrikproblems bereits in der Aufwärmrunde stehen. Besonders bitter: Der Niederländer wäre von der Pole-Position gestartet. Doch im dritten Rennen am Sonntagnachmittag wendete sich das Blatt und der 16-Jährige feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Für Verstappen vom Team Van Amersfoort Racing war es der erste Erfolg in seiner Debütsaison im Formelrennsport und damit der bislang größte Erfolg seiner Karriere. Am ersten Rennwochenende in Silverstone hatte zuvor Tom Blomqvist (GB), Sohn des ehemaligen Rallye-Weltmeisters Stig Blomqvist, einen Triumph mit dem 225 PS starken Formel-3-Motor aus Wolfsburg im Heck gefeiert.

Blomqvist (Jagonya Ayam with Carlin) verteidigte in Hockenheim trotz seines Ausfalls in der ersten Runde des dritten Rennens mit 67 Meisterschaftszählern seinen Status als bestplatzierter Fahrer „powered by Volkswagen“ in der Formel-3-EM. Der Brite war in den ersten beiden Läufen jeweils Fünfter geworden und liegt nun punktgleich mit dem Zweitplatzierten Antonio Fuoco (I) auf Platz drei der Gesamtwertung. Noch besser lief es für seinen Teamkollegen Antonio Giovinazzi (I), der zum Auftakt des Rennwochenendes Zweiter und im dritten Lauf Fünfter wurde. Ebenfalls in Hockenheim auf dem Siegerpodest für Volkswagen: Die Carlin-Piloten Edward Jones (UAE) und Jordan King (GB).

Wie schon beim Saisonauftakt in Silverstone sahen auch die drei Rennen auf dem Hockenheimring jeweils drei unterschiedliche Sieger. Esteban Ocon (F), der einzige Pilot, der in dieser noch jungen Saison schon zwei Mal ganz oben auf den Siegertreppchen stehen durfte, führt damit die extrem ausgeglichene und sportliche hart umkämpfte Meisterschaft an (103 Punkte). Rennergebnisse wie im zweiten Lauf von Hockenheim, bei dem die ersten elf Fahrer im Ziel innerhalb von zehn Sekunden lagen, sind keine Seltenheit und sprechen für das hohe Niveau der Rennserie.

Stimmen, Formel-3-EM in Hockenheim

Max Verstappen (NL), Van Amersfoort Racing, Dallara-Volkswagen #30

„Ich bin überglücklich, dass ich schon an meinem zweiten Rennwochenende in der Formel-3-EM meinen ersten Rennsieg feiern durfte. In den ersten beiden Rennen war ich nicht gerade vom Glück verfolgt, aber dadurch bin ich den dritten Lauf nur noch konzentrierter angegangen. Im letzten Rennen ist schließlich alles nach Plan gelaufen. Ich hatte keine Probleme damit, meine Führung zu verteidigen – auch nicht direkt nach der Safety-Car-Phase. So früh in meiner ersten Saison im Formelrennsport gewonnen zu haben, fühlt sich gut an. Grundsätzlich versuche ich, jedes Rennen, an dem ich teilnehme, zu gewinnen. Deshalb wird jetzt auch nicht zu viel gefeiert. Ich denke jetzt schon an das kommende Rennwochenende in Pau.“

Edward Jones (UAE), Carlin, Dallara-Volkswagen #6

„Bis zum dritten Rennen hätte das Wochenende für mich kaum besser laufen können. Wir haben große Fortschritte erzielt und mit dem dritten Platz im zweiten Lauf haben wir gezeigt, dass der zweite Platz am Samstag kein Zufall gewesen ist. Umso ärgerlicher ist es, dass das Wochenende mit dem 16. Platz in Lauf drei zu Ende gegangen ist. Ich war auf älteren Reifen als die meisten Anderen unterwegs und bin deshalb leider ein paar Mal unabsichtlich neben die Strecke gerutscht. Dafür erhielt ich eine Durchfahrtsstrafe, die mein Rennen ruiniert hat. Das ist umso ärgerlicher, wenn man bedenkt, wie gut wir in den beiden Rennen davor gewesen sind. Aber ich weiß, dass wir in Pau wieder alles geben werden.“

Quelle: Volkswagen Motorsport Kommunikation

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