In den Morgenstunden des 03. Mai 2014 ist im Südraum von Leipzig  erneut ein Erdbeben registriert worden. Das teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute in Dresden mit.

Um 05:46 Ortszeit hätten die Stationen des seismologischen Sachsen-Netzes südwestlich der Ortschaften Pegau und Groitzsch ein seismisches Ereignis registriert. Nach Angaben des Geophysikalischen Observatoriums Collm erreichte das Beben eine vorläufige Magnitude von 2.4 auf der Richter-Skala. Die Herdtiefe wird mit 15 km angegeben. Bisher liegen keine Meldungen vor, ob das Beben von der Bevölkerung gespürt wurde.

Das Gebiet von Leipzig liegt ebenso wie das Vogtland auf der Nord – Süd gerichteten sogenannten Störungszone von Leipzig – Regensburg. Im Gegensatz zu den bekannten Schwarmbeben im Vogtland, bei denen innerhalb weniger Wochen bis zu 10 000 Einzelereignisse registriert werden, handele es sich bei diesem Beben um ein Einzelereignis.

In Nordwestsachsen konzentrieren sich die Erdbeben auf den Raum Zeitz – Altenburg – Leipzig und treten relativ selten auf. Das letzte stärkere Beben mit einer Magnitude von 3.2 wurde am 06. Oktober 2010 südlich von Pegau  und in einer Tiefe von 11 km registriert.

::: Links :::

Erdbebenbeobachtung in Sachsen | https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/geologie/8854.htm
Tagesplot vom Ereignis (Datum 3.5.eingeben) | https://linap6.geo.uni-leipzig.de/sxweb/

 

Quelle: Medienservice Sachsen

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