Polizei01Plauen – (jm) Die Ausschreitungen am Rande der Großdemonstration am 1. Mai in Plauen haben nun auch ein juristisches Nachspiel. Inzwischen leitete die Staatsanwaltschaft Zwickau gegen 393 Blockadeteilnehmer ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.
Zudem wird in weiteren Einzelfällen wegen Raubes, Diebstahl, Körper-verletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Am frühen Nachmittag hatten im laufenden Demonstrationsgeschehen teils gewaltbereite Personen vor der Pauluskirche Barrikaden errichtet und Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen. Dabei mussten Beamte einige mutmaßliche Straftäter zur Identitätsfeststellung auch aus der Kirche holen. Die Einsatzleitung der Polizei entschuldigte sich für die Irritationen bereits bei dem verantwortlichen Pfarrer. Dessen Aussagen zufolge sollen die Umstände am kommenden Sonntag in der Pauluskirche noch einmal thematisiert werden. Sowohl der zuständige Staatsanwalt als auch die Bereitschaftsrichterin begleiteten die Maßnahmen der Polizei.

Quelle: PD Zwickau

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