Bundespolizei

   Sohland: (ots) – Am 01.05.2014 gegen 15:40 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Ebersbach auf der Spreetalstraße in Sohland zwei männliche Personen, die mit Fahrrädern unterwegs waren. Diese waren zuvor von den Beamten beobachtet worden, wie sie über den Grenzübergang Sohland nach Tschechien aus- und anschließend wieder nach Deutschland einreisten. Eine fahndungsmäßige Überprüfung der beiden Personen ergab, dass beide schon mehrfach wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) polizeilich in Erscheinung getreten sind. Beide Personen im Alter von 18 und 33 Jahren gaben auf Befragen hin an, dass sie keine Drogen bei sich haben, jedoch hätten sie am Vortag welche konsumiert. Ein durchgeführter freiwilliger Drogentest an beiden Personen verlief positiv auf Amphetamine / Methamphetamine. Aufgrund des Verdachtes, dass beide Personen doch Drogen mit sich führen, wurde eine körperliche Durchsuchung angeregt. Dieser Durchsuchung stimmten beide Personen auch freiwillig zu. Während der Maßnahme traf vor Ort eine Zeugin ein und informierte die Beamten darüber, dass der 18-jährige kurz vor der Kontrolle etwas weggeschmissen hatte. Daraufhin durchsuchten die Beamten das Gelände in unmittelbarer Nähe. Dabei wurde im Garten des angrenzenden Grundstückes und neben dem Grundstück jeweils 1 Cliptütchen mit vermutlichen Betäubungsmitteln gefunden. Hierbei könnte es sich um die Droge „Crystal“ handeln. Auf Befragen stritten zunächst beide Personen ab, der letzte Gewahrsamsinhaber der beiden Cliptütchen zu sein. Bei der anschließenden Durchsuchung der Personen gab der 18-jährige dann aber zu, dass die Cliptütchen ihm gehören und dass es sich dabei um je 1,2 Gramm  „Crystal“ handelt. Beide Personen wurden darüber belehrt, dass hier der Straftatverdacht der unerlaubten Einfuhr und des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln vorliegen könnte und dass somit ein Strafverfahren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft eingeleitet wird. Die Drogen unterliegen der Einziehung und wurden vor Ort sichergestellt. Die Durchsuchung verlief negativ und nach Abschluß aller polizeilichen Maßnahmen wurden beiden Personen die Weiterreise gestattet. Die weitere Bearbeitung erfolgt zuständigkeitshalber durch die Bundeszollverwaltung.

Quelle: Bundespolizei

 

 

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