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Ein letztes Mal noch geht es für die CPSV Volleys in dieser Saison um Punkte. Zu Gast in der Chemnitzer Forstarena ist am kommenden Samstag die TG Bad Soden, bei der sich das Chemnitzer Team nur zu
gern für die 2:3-Auswärtsniederlage revanchieren möchte.

Während die Volleys die Saison auf Platz sechs beenden, geht es für die Hessinnen noch um die Wurst. Im Fernduell mit  Abstiegskandidat Nürnberg muss Bad Soden dringend punkten, um die Hoffnung zu wahren, auch in der nächsten Saison in Liga zwei mitmischen zu können. „Es gibt viele Gründe, warum wir das Spiel gewinnen wollen und auch müssen. Zum einen haben wir noch etwas gut zu machen. Die Niederlage in Bad Soden und auch die Entscheidung am grünen Tisch wurmen sehr. Zudem haben wir den Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen. Natürlich erst recht vor unseren Fans. Mit Blick auf die Kilometer wäre uns nicht zuletzt eine Reise nach Nürnberg lieber als nach Hessen“, sagt Mannschaftsleiter Stefan Baldauf.

Gegen einen drohenden sportlichen Abstieg wird sich Bad Soden mit aller Macht wehren. Auch für die Hessinnen hat Liga zwei eine lange Tradition. Abhängig vom Verbleib in Liga zwei sind Nürnberg und Bad Soden aber auch von der Zukunft der Volleystars Thüringen. Das in Suhl beheimate Team hat für die kommende Spielzeit nicht für die erste Bundesliga gemeldet. Mögliches Szenario ist das Spielrecht für Liga zwei. In dem Fall könnte es sogar zwei  Absteiger aus der zweiten Liga geben. Eine Aufstockung der Liga ist eine weitere Möglichkeit. Für genügend Brisanz ist also gesorgt.

Zudem ist das letzte Spiel der Saison zugleich auch das Abschiedsspiel für einige Akteure in den Reihen der Volleys. So verlässt Tina Lange die Mannschaft wieder in Richtung Regionalliga, um künftig mehr Zeit für Familie zu haben. Aushilfseinsätze schließt sie jedoch nicht aus. Verabschiedet wird auch Eevi Häyrynen. Die Finnin kehrt in ihre Heimat zurück, um dort zu studieren. Ebenso von Bord geht Mittelblockerin Karolin Kemter-Esser, die sich mehr auf ihre berufliche Entwicklung konzentrieren wird. Ihr folgt Diagonalspielerin Catharina Sahlmann, die ihr Hauptaugenmerk auf das Studium richtet. Auch Physiotherapeut Philipp Görner nimmt berufsbedingt Abschied. Komplettiert wird das Feld der Abgänger vom Trainerduo Niklas Peisl und Lutz Hoffmann. Peisl verlässt das Team nach zwei Jahren auf eigenen Wunsch und übernimmt die hauptamtliche Leitung des Jugendleistungszentrums beim VC Dresden. „Wir werden alle Abgänge ausnahmslos vermissen. Die Mädels und Jungs haben Großes geleistet und viele Entbehrungen auf sich genommen. Das verdient allergrößten Respekt.

Ich sage Danke und hoffe auf ein Wiedersehen. Die Tür beim CPSV steht immer offen“, so Baldauf.
Doch wo Schatten, ist auch Licht. Neben der in dieser Saison überschaubaren Anzahl an Abgängen, gibt es für die kommende Spielzeit bereits Positives zu berichten. So haben nicht nur alle anderen Spielerinnen ihre Zusage für eine weitere Saison gegeben. Mit Rudolf Kucera konnte jüngst ein neuer Trainer verpflichtet werden. Der 63-Jährige unterschieb einen Einjahresvertrag bei den Volleys und will mit seinem neuen Team hoch hinaus. Auch in den Reihen der Spielerinnen wird sich etwas tun. „Es laufen Gespräche mit ehemaligen und neuen Spielerinnen. Auch Probetrainings haben bereits stattgefunden. Ich bin recht optimistisch, dass wir für die kommende Saison mit einem breit aufgestellten und schlagkräftigen Kader an den Start gehen können.

Voraussetzung dafür ist aber einmal mehr die Unterstützung der regionalen Unternehmen. Ohne die geht es nicht“, blickt Mannschaftsleiter Stefan Baldauf trotz der schwierigen finanziellen Lage zuversichtlich in die Zukunft. Angepfiffen wird das letzte Saisonspiel der Volleys am kommenden Samstag um 19:30 Uhr. Die Fans der Volleys dürfen sich zudem über die ein oder andere Überraschung freuen.

Quelle: CPSCV Volleys Sascha Georgi (sago)

Spielinformationen:

2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
22. Spieltag – Samstag, 12.04.2014, 19:30 Uhr
CPSV Volleys Chemnitz – TG Bad Soden

Sporthalle an der Forststraße, Forststraße 9, 09130 Chemnitz

1. Schiedsrichter:Lars Wuhnow (Gerbstedt OT Siersleben, Sachsen-Anhalt)
2. Schiedsrichter: Christian Ber (Merseburg, Sachsen-Anhalt)

 

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