Polizei Direktion Zwickau: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei Direktion Zwickau: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei11

Randalierer von Polizei geschnappt

Auerbach – (jm) Dank eines Bürgerhinweises hat die Polizei am Dienstagabend einen mutmaßlichen Randalierer schnappen können. Dem Mann (36) wird vorgeworfen, mit einer Bierflasche eine Sicherheits-glasscheibe der Buswarte am Goetheplatz zerstört zu haben. Bei der Durchsuchung seines Rucksackes fanden die Beamten zudem roten Nagellack. Mit solchem war bereits am Mittag in der Breitscheidstraße die Scheibe eines Nagelstudios beschmiert worden. Womöglich ist der gefasste Täter auch dafür verantwortlich.

Autos verschwinden über Nacht

Oberlungwitz – (jm) Auf dem Ausstellungsgelände eines Autohauses an der Goldbachstraße haben Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch zwei Fahrzeuge gestohlen. Dabei handelt es sich um einen blauen und einen braunen Renault Megane. Die beiden Autos haben einen Gesamtwert von rund 22.000 Euro. Bislang gibt es keine Hinweise zu den Tätern. Informationen bitte an die Polizei in Glauchau, Telefon 03763/ 640.

Vogtlandkreis – Polizeirevier Auerbach

Polizei sucht Unfallverursacher

Grünbach – (jm) Am Dienstagnachmittag hat ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug vor dem Pflegeheim an der Bahnhofstraße den Spiegel eines geparkten Autos buchstäblich „abrasiert“. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von mehr als 300 Euro. Der Verursacher allerdings verschwand klammheimlich. Nun sucht die Polizei nach ihm. Hinweise bitte an das Polizeirevier Auerbach, Telefon 03744/ 2550.

Landkreis Zwickau – Polizeirevier Zwickau

Diebe zapfen Tank an

Zwickau – (jm) Auf einem Firmengelände an der Reichenbacher Straße haben Dieseldiebe den Tank eines Lastwagens angezapft. Mit den Tätern verschwanden rund 200 Liter Kraftstoff im Wert von knapp 300 Euro. Wann genau die Unbekannten zuschlugen blieb unklar, der Diebstahl wurde am Montag bemerkt und bei der Polizei angezeigt.

Landkreis Zwickau – Polizeirevier Werdau

Langfinger leeren Laden

Kirchberg – (jm) Langfinger haben in der Nacht zu Dienstag ein Geschäft an derLieboldstraße ausgeräumt. Die Diebe nahmen offenbar wahllos Bargeld, Rubbellose,Stifte und Plüschtiere mit. Wie hoch der Schaden ist, steht bislang nicht fest. Von denTätern fehlt ebenfalls noch jede Spur.

Achtjähriger hat Glück

Crimmitschau – (jm) Glück im Unglück hat am Dienstagmitttag ein Achtjähriger beimZusammenstoß mit einem Auto gehabt. Der Junge nahm dem Pkw (Fahrerin 54) an derEcke Webergasse/Jahnstraße mit seinem Fahrrad die Vorfahrt und stieß mit demWagen zusammen. Er blieb unverletzt, der Schaden beträgt knapp 1.000 Euro.

Quelle: PD Zwickau

  

Polizei Direktion Leipzig: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei Direktion Leipzig: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei09

Umarmungen gehören zu den gefährlichen Dingen des Lebens,

Ort: 04109 Leipzig, PetersstraßeZeit: 26.03.2014; 01:40 Uhr – 01:41 Uhr

…sofern sie lediglich dazu dient, einem unbescholtenen Bürger das Telefon aus der Tasche zu ziehen. So erging es einem Innenstadtbesucher (45) der morgens auf der Petersstraße unterwegs war und plötzlich von zwei Männern umarmt wurde. Nachdem die Umarmer gegangen waren, stellte der 45-Jährige nicht nur deren Verschwinden sondern auch das seines Mobiltelefons fest. Dieses hatte er vor der Umarmung noch in seiner linken Jackentasche getragen. Zu den Tätern konnte er lediglich angeben, dass es sich bei den beiden um ca. 180 cm große Männer, südländischen Typs gehandelt habe. Besonders auffällig waren aus seiner Sicht die großen, runden, schwarzen Augenbrauen der Tatverdächtigen. Jetzt ermittelt die Polizei und warnt in Anbetracht des Geschehenen: Verstauen und transportieren Sie wertvolle Sachen wie Mobiltelefone, Portmonee, Schlüssel, EC- und Kreditkarten immer in verschlossenen Taschen und passen gut auf diese auf! (MB)

Ruhepause auf den Bahngleisen sorgte für Streckensperrung

Ort: 04651 Bad Lausick; OT Bad LausickZeit: 25.03.2014; 12:55 Uhr

Da ein 31-Jähriger das Entgelt für die Zugfahrt von Bad Lausick nach Leipzig nicht zahlen mochte oder konnte, setzte ihn der Zugbegleiter vor die Tür. Daraufhin machte sich der Verwiesene auf den Weg und dachte sicherlich „Immer nur den Schienen nach, dann führt der Weg nach Hause!“ und stolperte auf die Bahngleise vor den Zug. Da er aufgrund des hohen Alkoholwertes in seinem Blut (3,02 Promille) einen gewissen „Kontrollverlust“ über die körperliche Koordinationsfähigkeit erlitt, stürzte er auf den Gleisen und blieb liegen. Sofort informierte der Zugbegleiter die Leitstelle, die die Bahnstrecke umgehend sperrte. Erst als der 31-Jährige von den Gleisen geleitet werden konnte, wurde die Strecke wieder freigegeben. Der 31-Jährige selbst musste nun nicht mehr nach Hause laufen, da ein gegen ihn vorliegender Haftbefehl unmittelbar in Vollzug gesetzt wurde. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn wegen Erschleichen von Leistungen und wegen Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs. (MB)

Landkreis Leipzig

Neue Betrügermasche am Telefon

Ort: Zwenkau, BreitscheidstraßeZeit: 25.03.2014, gegen 13:30 Uhr

Ein unbekannter Täter rief bei einem 80-jährigen Rentner an. Er gab sich als Polizeibeamter in Berlin aus und verlangte unter Vorspiegelung falscher Tatsachen die Zahlung eines hohen vierstelligen Geldbetrages. Ihm würde ein Brief vom Amtsgericht Berlin vorliegen. Der Rentner hätte an einem Gewinnspiel teilgenommen und nun stehen Forderungen aus Gewinnspielen seit 2011 im Raum. Würde er die Bargeldsumme nicht umgehend bezahlen, kommt es zu einer Klage bei Gericht gegen den Rentner. Glücklicherweise war die Tochter des Rentners anwesend und hatte das Gespräch mitgehört. Sie übernahm nun die Gesprächsführung, forderte Namen und Telefonnummern des Gesprächspartners und verlangte ein Fax, wo alles schriftlich festgehalten ist. Dann beendet der Gesprächspartner das Gespräch. Bei Rückrufen der durch den Betrüger angegebenen Adressen und Namen bei der Polizei und dem Amtsgericht in Berlin stellte sich heraus, dass die vom Betrüger genannten Personen nicht existent sind. Es kam zu keinerlei Geldüberweisungen und keinem Schaden. Die Polizei weist ausdrücklich nochmal darauf hin, dass Geldforderungen am Telefon von Institutionen und Behörden oder Firmen unüblich sind und der Angerufene darauf bestehen sollte, dass er schriftliche Unterlagen dazu erhält, um diese dann durch die Verbraucherzentrale, einen Anwalt oder Familienangehörige in Ruhe abklären zu können. (Vo)

Verkehrsgeschehen

Stadt Leipzig

Pkw gegen Radfahrerin

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Nord, Gohliser Straße/NordplatzZeit: 25.03.2014, gegen 20:15 Uhr

Eine 76-jährige Toyota-Fahrerin biegt vom Nordplatz kommend rechts in die Gohliser Straße ab. Dabei missachtet sie die Vorfahrt der vorfahrtsberechtigten 54-jährigen Fahrradfahrerin, welche mit einem Damenrad den Radweg der Gohliser Straße in stadtauswärtige Richtung befährt. Es kommt zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der Radfahrerin. Die 54-Jährige kommt zu Fall und verletzt sich am Bein. Sie wird anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden beträgt 1.500 Euro. (Vo)

Quelle: PD Leipzig

 

Polizei Direktion Chemnitz: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei Direktion Chemnitz: Informationen 26.03.2014 (2)

Polizei

Chemnitz

OT Röhrsdorf – Anstoß beim Spurwechsel

(Kg) Auf der Leipziger Straße wechselte am Mittwochmorgen, gegen 6.30 Uhr, der 32-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes mit Anhänger kurz vor dem Ortsteil Röhrsdorf den Fahrstreifen und kollidierte dabei seitlich mit einem Pkw Mercedes. Durch den Anstoß geriet der Pkw in den linken Fahrstreifen direkt vor einen Lkw MAN (Fahrer: 43), der auf den Pkw auffuhr. Danach drehte sich der Pkw um 180 Grad und blieb entgegengesetzt zur Fahrtrichtung stehen. Der Pkw-Fahrer (33) erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 28.000 Euro. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Stadtzentrum – Aufgefahren

(Kg) Die Bahnhofstraße in Richtung Hauptbahnhof befuhren am Mittwoch, gegen 7.50 Uhr, der 52-jährige Fahrer eines Pkw Audi und die 24-jährige Fahrerin eines Pkw Opel. An der Ampel der Einmündung Annaberger Straße hielt die Opel-Fahrerin verkehrsbedingt an. Der Audi-Fahrer fuhr auf den Opel auf, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 8 000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.

Landkreis Mittelsachsen

Revierbereich Döbeln

 

Großweitzschen – Haftbefehl beantragt/Leisnig – Pkw Citroen gestohlen

(SP) In der Medieninformation Nr. 167 vom 26. März 2014 informierten Bundespolizei und Polizei über den Diebstahl eines Peugeot 508 und die vorläufige Festnahmen eines 36-jährigen Tatverdächtigen in Kodersdorf nach einer Verfolgungsfahrt. Nach ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass der 36-Jährige unter Drogen stand. Durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde Haftbefehl beantragt u.a. wegen des Verdachts des Diebstahls, der Hehlerei sowie wegen Verdacht des Fahrens unter berauschenden Mitteln und Unfallflucht. Die Vorführung des Mannes soll am Donnerstag vor einem Richter des Amtsgerichts Görlitz erfolgen.

Zwischenzeitlich wurde am Mittwoch, gegen 7.30 Uhr, bei der Polizei bekannt, dass auf dem Gelände eines Autohauses in der Straße Am Donnersberg in Leisnig Unbekannte zugange waren. Sie entwendeten hier einen nicht zugelassenen Pkw Citroen DS 4 im Wert von ca. 16.000 Euro. Nach dem grauen Fahrzeug, welches am Dienstag bis 21.15 an seinem Abstellplatz stand, wird nun gefahndet. Die Soko „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Ostrau – In Lauben unterwegs

(SP) Unbekannte Täter waren in der Zeit von Dienstag, 16.30 Uhr, bis Mittwoch, 11.30 Uhr, in einer Kleingartenanlage in der Jahnastraße zugange. Sie schlugen von zwei Gartenlauben jeweils ein Fenster ein und durchwühlten das Innere. Aus einem Gartenhaus entwendeten die Unbekannten einen Kasten Bier. Ob in der anderen Laube etwas Brauchbares gefunden und gestohlen wurde, kann noch nicht gesagt werden. Die Unbekannten hinterließen Sachschaden in Höhe von rund 600 Euro.

Ostrau – Kabelklau

(SP) Am Mittwoch, gegen 12 Uhr, wurde bei der Polizei bekannt, dass sich unbekannte Täter auf einer Baustelle Am Güterbahnhof zu schaffen gemacht hatten. Sie entwendeten ungefähr 50 Meter bereits verlegtes Kupferkabel. Über den Wert des Kabels und den hinterlassenen Sachschaden liegen der Polizei noch keine Angaben vor.

Revierbereich Rochlitz

Königshain-Wiederau – Kennzeichen gestohlen/Wer kann Hinweise geben?

(He) Am vergangenen Wochenende entwendeten unbekannte Täter auf dem frei zugänglichen Gelände einer Spedition in der Topfseifersdorfer Straße 5 das hintere Kennzeichen einer Iveco-Zugmaschine (FG-TT 775) und das hintere Kennzeichen eines Aufliegers (FG-TT 778). Der Schaden wird auf rund 200 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Rochlitz sucht unter tel. 03737 789-0 Zeugen. Wer hat im genannten Zeitraum Personen oder Ffahrzeuge beobachtet, die mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen könnten.

Penig/OT Wernsdorf – Vorfahrtsfehler?

(Kg) Von der Wernsdorfer Straße nach links auf die bevorrechtigte Bundesstraße 175 fuhr am Mittwoch, gegen 7.40 Uhr, die 19-jährige Fahrerin eines Pkw Renault. Dabei kollidierte der Pkw mit einem von links auf der Bundesstraße kommenden Sattelzug Scania (Fahrer: 32). Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beziffert sich insgesamt auf ca. 11.000 Euro.

Erzgebirgskreis

Revierbereich Aue

Aue – Kollision auf Parkplatz

(Kg) Beim Einparken auf einem Parkplatz in der Gartenstraße stieß am Mittwoch, gegen 7.45 Uhr, ein Pkw Skoda (Fahrer: 81) gegen einen parkenden Pkw Peugeot, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 3 000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand.

 

 Quelle: PD Chemnitz

  

Verkehrsministerium begrüßt geplante Absenkung des Mindestalters für das Führen von Einsatzfahrzeugen

Verkehrsministerium begrüßt geplante Absenkung des Mindestalters für das Führen von Einsatzfahrzeugen

Feuerwehr04

Morlok: „Liberalisierung der Fahrerlaubnis-Verordnung steigert Attraktivität von Einsatzdiensten und Feuerwehren“

Auf seiner heutigen Sitzung hat sich der Verkehrsausschuss des Bundesrates – mit der Stimme Sachsens – für eine Absenkung der Altersgrenze zum Führen von Einsatzfahrzeugen (zum Beispiel Feuerwehren) von 21 auf 18 Jahre ausgesprochen. Dies betrifft Fahrzeuge in den Klassen C, CE, D, DE.

Dazu Staatsminister Morlok: „Diese Liberalisierung der Fahrerlaubnis-Verordnung bringt vor allem einen Gewinn für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, denn sie stärkt die Einsatzfähigkeit der Rettungskräfte, vor allem im ländlichen Raum. Außerdem ist sie ein wichtiges Signal für die vielen jungen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und Zeit für eine enorm wichtige Tätigkeit investieren.”

Hintergrund:

Die Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung wurde im Verkehrsausschuss am 26. März 2014 beraten und steht am 11. April 2014 auf der Tagesordnung des Bundesrates (Plenum).

Die bisherige Regelung sah ein Mindestalter von 21 Jahren für das Führen von Fahrzeugen der Feuerwehr, der Polizei, der Rettungsdienste, des Technischen Hilfsdienstes sowie sonstiger Einsatzfahrzeuge vor, welches in der Vergangenheit zu Nachwuchsproblemen z. B. bei Feuerwehr und Polizei führte.

 Quelle: Freistaat Sachsen

 

SKODA auf der Techno Classica: 12 Meilensteine  der Unternehmensgeschichte

SKODA auf der Techno Classica: 12 Meilensteine der Unternehmensgeschichte

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ŠKODA zeigt herausragende Oldtimer seiner 118-jährigen Geschichte› Von L&K Motorrädern und dem ersten L&K Automobil bis zum ŠKODA Forman› Jubiläum: ŠKODA feiert 50 Jahre ŠKODA 1000 MB

Weiterstadt/Essen – Zwölf Meilensteine seiner Unternehmensgeschichte präsentiert ŠKODA AUTO auf der diesjährigen Techno Classica in Essen. Die Phalanx der Klassiker aus Mladá Boleslav reicht dabei von Motorrädern und dem ersten Automobil der ŠKODA Gründungsväter Laurin und Klement über ŠKODA Legenden der 1930er-, 1940er- und 1950er-Jahre bis hin zum ŠKODA Forman aus dem Jahr 1993. Allen Fahrzeugen gemein ist die in der jeweiligen Epoche herausragende Bedeutung für die Marke.„ŠKODA gehört zu den traditionsreichsten Fahrzeugherstellern der Welt“, sagt Michal Velebný, Leiter der Restaurierungswerkstatt des ŠKODA Museums in Mladá Boleslav. „In der 119-jährigen Geschichte des Unternehmens gab es eine Reihe von Fahrzeugen, die für Unternehmen und Marke entscheidende Weichen stellten. Auf der Techno Classica präsentieren wir gleich zwölf dieser Meilensteine, darunter auch einen Nachbau des ersten L&K Automobils, der Voiturette A“, so Velebný. Der ŠKODA Stand befindet sich in Halle 7 der Messe Essen.

Mit der Produktion von Fahrrädern und ab 1899 von Motorrädern legten die beiden ŠKODA Gründungsväter Václav Laurin und Václav Klement (L&K) Ende des 19. Jahrhunderts den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Marke ŠKODA. Mit der Präsentation von gleich drei motorisierten Zweirädern aus den L&K-Anfangsjahren nimmt ŠKODA die Techno Classica-Besucher mit auf eine Zeitreise zu den Wurzeln der Marke. Zu sehen sind in Essen eine L&K Motocykleta TB aus dem Jahr 1902, eine L&K Motocykleta L 80 aus dem Jahr 1903 sowie eine L&K Motocykleta CCR von 1905.Im Dezember 1905 präsentierte L&K das erste Automobil des jungen Unternehmens: die sogenannte Voiturette A (französisch: Wägelchen, kleines Auto). Auf der Techno Classica zeigt ŠKODA ein originalgetreu aufgebautes, fahrtüchtiges Fahrzeug in der Ausführung des Jahres 1906. Die Voiturette A war zu ihrer Zeit ein Paukenschlag, nicht zuletzt aufgrund des wassergekühlten Motors und des niedrigen Preises von nur 3.600 Kronen. Unter der Haube arbeitete ein 7 PS starker Zweizylinder-Motor mit einem Hubraum von 1.100 cm3.Mit dem L&K Typ S aus dem Jahre 1911 zeigt ŠKODA in Essen eines der erfolgreichsten L&K Modelle überhaupt. Von 1911 bis 1925 wurden von dieser Baureihe über 2.000 Fahrzeuge in verschiedenen Ausführungen produziert. Die Kunden schätzten vor allem die hohe Zuverlässigkeit des Modells. Der Typ S war motorisiert mit einem 14 PS starken Reihen-Vierzylinder mit 1.771 cm3 Hubraum.Im Juni 1925 folgte der Zusammenschluss von L&K mit ŠKODA in Pilsen, dem bereits damals größten tschechischen Industrieunternehmen. Das auf der Techno Classica ausgestellte Oberklassemodell L&K ŠKODA Typ 110 ist ein besonderer Vertreter dieser Zeit: es trägt die Logos beider Unternehmen, sowohl das von L&K als auch das von ŠKODAFür ein revolutionär leichtes und preiswertes Fahrzeugkonzept stand im Jahr 1934 der ŠKODA Popular. Mit diesem Fahrzeug erfüllte sich der lang ersehnte Traum vom Auto für breite Käuferschichten. Zugleich begründete der Popular eine neue erfolgreiche ŠKODA Generation von Fahrzeugen mit modernem Zentralrohrrahmen (statt des bis dahin verwendeten Leiterrahmens), OHV-Motoren und verfeinerter Technik. Über 5.000 Fahrzeuge wurden in den Jahren 1934 bis 1945 verkauft. In Essen ist der ŠKODA 420 Popular Roadster aus dem Jahr 1935 zu bewundern.Ein ŠKODA Meilenstein in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war im Frühjahr 1952 der ŠKODA 1200. Besonderheit: Die erstmalige Konstruktion auf Basis einer Metallkarosserie statt der bis dahin üblichen Mischkonstruktion aus Holz und Blech. Zudem war die Stufenheck-Limousine der erste ŠKODA, der im Windkanal getestet wurde. Ein ŠKODA 1200 aus dem Bestand des Museums ist in Essen ebenso zu sehen wie der nicht weniger bedeutende ŠKODA 440. Mit dem ŠKODA 440 gab der Hersteller die Antwort auf den zunehmenden Bedarf der tschechischen Bevölkerung nach einem preiswerten, volksnahen und modernen Fahrzeug. Die Zahl 440 stand für vier Zylinder und die Leistung von 40 PS. Im Volksmund erhielt das Fahrzeug den Namen ‚Spartak‘. Fünf Jahre lang lief das Modell vom Band, insgesamt wurden 75.417 Fahrzeuge produziert.Den runden 50. Geburtstag feiert auf der Techno Classica der ŠKODA 1000 MB. Dieses Modell wurde erstmals im Frühjahr 1964 vorgestellt, in Essen zu sehen ist ein Fahrzeug aus dem Jahr 1966 aus dem Bestand des ŠKODA Museums. Als erster ŠKODA mit Heckantrieb, Heckmotor und selbsttragender Karosserie markierte der ŠKODA 1000 MB den Beginn einer neuen ŠKODA Ära. Der geräumige Fünftürer war zu seiner Zeit eines der besten Fahrzeuge der Ein-Liter-Klasse und setzte Maßstäbe in Sachen Komfort, Leistung und Technik. Der 1000 MB stärkte die ŠKODA Position in der europäischen Automobilindustrie und prägte über viele Jahre die Modellstrategie des Herstellers. Insgesamt wurden im Zeitraum April 1964 bis August 1969 rund 443.156 ŠKODA 1000 MB produziert. Mehr als die Hälfte davon ging in den Export, sogar in Neuseeland und Australien wurde das Auto verkauft.Ein wichtiger Vertreter der späteren ŠKODA Fahrzeuge mit Heckmotor war in den 1980er Jahren der ŠKODA Rapid – ein zweitüriges Coupé auf Basis der Baureihe 105/120. In Essen präsentiert ŠKODA einen Rapid Typ 135. Der Rapid wurde angetrieben von einem 1,3-Liter-Benziner mit 43 PS. Als Getriebe kam ein Fünfganggetriebe zum Einsatz. Prägend für den Typ 135 war der neu entwickelte Aluminium-Motor, der später auch im ŠKODA Favorit zum Einsatz kam.Das Dutzend an ŠKODA Meilensteinen voll macht der in Essen präsentierte ŠKODA Forman aus dem Jahr 1993. Es geht um die Kombi-Version der Modellreihe ŠKODA Favorit, die im Jahre 1987 erstmals auf der Maschinenbaumesse in Brünn vorgestellt wurde. Der Favorit markiert die Entwicklung eines modernen Kompaktwagen-Konzepts mit vorn eingebautem Motor, Vorderradantrieb, variablem Innenraum und großer Heckklappe. Insgesamt liefen rund eine Million Exemplare vom Band (als Limousine, Kombi und Pickup).

ŠKODA AUTO› ist eines der ältesten produzierenden Fahrzeug-Unternehmen der Welt. Seit 1895 werden am tschechischen Stammsitz in Mladá Boleslav zunächst Fahrräder, später Motorräder und Autos gebaut.› lieferte 2013 weltweit rund 920.800 Fahrzeuge an Kunden aus.› gehört seit 1991 zu Volkswagen, einem der global erfolgreichsten Automobilkonzerne. ŠKODA fertigt und entwickelt selbstständig im Konzernverbund Fahrzeuge und Komponenten wie Motoren und Getriebe.

Die ŠKODA AUTO Deutschland GmbH› trat im September 1991 in den deutschen Markt ein und ist eine 100-prozentige Tochter von ŠKODA AUTO a.s.› repräsentiert in Verbindung mit rund 1.500 Vertriebs- und Service-Partnern die Marke ŠKODA in Deutschland.› ist Teil der Erfolgsgeschichte der tschechischen Traditionsmarke: 2013 wurden in Deutschland rund 160.000 neue ŠKODA Fahrzeuge als Pkw zugelassen, das entspricht einem Marktanteil von über 5,4 Prozent. Damit war ŠKODA nicht nur im fünften Jahr in Folge Importmarke Nummer eins in Deutschland sondern hat sich auch im Kreis der großen Volumenmarken fest etabliert.

Quelle: Skoda Deutschland