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Zukunftsideen für Zwickau und die Region – (13)  – Intelligenter und kreativer Schutz der Umwelt ohne Ideologie – kurz Ökooptimismus


Zukunftsideen für Zwickau und die Region - (13)  - Intelligenter und kreativer Schutz der Umwelt ohne Ideologie - kurz Ökooptimismus


Zukunftsideen für Zwickau und die Region – (13)  – Intelligenter und kreativer Schutz der Umwelt ohne Ideologie – kurz Ökooptimismus

Momentan gibt es sehr viele, emotional geführte Diskussionen zum Thema Klima und Umwelt. Den Ideologen ist dabei jedes Mittel zur Durchsetzung ihrer religionsartigen “Lehren” recht. Dies sieht man ganz deutlich an der aktuellen Instrumentalisierung eines kranken Kindes für ihre Zwecke. Geprägt von Verboten, Verteuerung und Limitierung versucht man Menschen im Namen des Umwelt- und Klimaschutzes in seinen Rechten zu beschneiden. Wenn Du nicht das machst….., werden wir alle sterben und du bist verantwortlich dafür! So ist ihr Credo, um jeden erdenklichen Blödsinn durchzusetzen. Es haben sich dabei Kartelle, von Politik, NGOs und Lobbyisten entwickelt, die derzeit vor allem Deutschland und Europa regelrecht terrorisieren.

Da man wiederum mit den teilweise unsinnigen und ungeeigneten Maßnahmen, keine oder nur geringe Ergebnisse erreicht, werden die Daumenschrauben immer mehr angezogen. Bezahlen muss diesen Irrsinn jeder mit seinen Steuern. Wer diesen Ablasshandel nicht bezahlt, muss mit Einschränkungen, mit Mobilitätsverlust oder Ächtung rechnen.

Kein vernünftiger Mensch wird auch etwas gegen die Reinhaltung der Luft haben. Wenn jedoch ein Euro 4 Diesel Teufelswerk mit Todesfolge ist, frage ich mich ernsthaft, wie ich die DDR mit Trabant und Wartburg, mit Ofenheizung und ungefilterten W50 LKW überleben konnte? Während in Deutschland Fahrverbote eingeführt werden, sieht der Verkehr beispielsweise in Kairo so aus, wie auf dem da entstandenen Foto. Autohändler aus anderen Ländern reißen uns die “alten” Dieselfahrzeuge aus der Hand und in deren Heimatländern laufen diese noch hunderttausende von Kilometern.

Dabei gibt es viele andere Wege die Umwelt zu schützen. Man muss nur die Ressourcen, die uns gegeben sind, effizienter nutzen und neue Technologien entwickeln, die alte Technologien ersetzen.Dies ist übrigens auch ein wichtiger Bestandteil, der sogenannten “Industrie 4.0”. Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, dass einige lachen, sage ich: “Umweltschutz kann Spaß machen!”

Interessanterweise ist dieser Umbruch in manchen Bereichen fast unbemerkt im Gange und teilweise sogar schon vollendet.
In der heutigen Zeit werden beispielsweise erheblich weniger Briefe geschrieben, als vor einigen Jahren. Die E-Mail hat inzwischen Millionen von Bäumen das Leben gerettet. Musik gibt es als MP3 oder von einem Streaming Dienst, statt auf einer CD, hier werden Tonnen an Ressourcen weniger verbraucht.
Gerade als Medienunternehmer, der in der Vergangenheit selbst Printprodukte herausgegeben hat, sehe ich den ökologischen Wandel in dieser Branche ganz deutlich. Die Zahl der gedruckte Zeitungen sind stark rückläufig und die Onlinemedien haben Zugewinne in den Leserzahlen, wie ich es jedes Jahr bei meinem Medium Hit-TV.eu beobachten kann. Wer braucht noch Papier, um sich zu informieren, wenn man das Wissen der Welt in einem kleinen Taschencomputer namens “Handy” haben kann? Ein Nebeneffekt dabei ist die Demokratisierung der Medien und der sinkende Einfluss der Machteliten.

Ja, auch das alles ist Umweltschutz und das ohne jegliche Verbote und Ideologie.

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, bei denen eine technologische Entwicklung mehr zur Schonung der Umwelt beigetragen hat oder beträgt, als zweifelhafte “umweltschonende Maßnahmen” der Politik.

Jeder, vom Kleinkind bis zum Senior, kann mithelfen die Umwelt weniger zu belasten und sorgsam mit gegebenen Ressourcen umzugehen. Den Kopf einschalten und über manche Dinge nachdenken hilft mehr, als Verbote und Limitierungen. Die Wissenschaft und Politik sollte dabei helfen, aufklären und geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Die Verantwortung liegt jedoch bei jedem Einzelnen.

Hier ein einfaches Beispiel von vielen Dingen, die jeder selbst in der Hand hat:

Doggy Bag Hinweis und nachhaltige Verpackungen

Wer kennt es nicht, man geht in eine schöne Gaststätte, bestellt sein Essen und man bekommt eine Portion, die weit über Hunger hinaus geht.

Man hat sich also satt gegessen, aber auf dem Teller ist noch ein erheblicher Teil übrig.

Hier kommt der entscheidende Punkt. Viele Menschen geben ihr Essen zurück und es landet in der Tonne. Warum eigentlich?

Ich habe mir daher aus Respekt vor der Arbeit, welche in genau diese Mahlzeit gesteckt wurde angewöhnt, das Essen mit nach Hause zu nehmen. Im sogenannten “Doggy Bag” kann man sich das Essen einpacken lassen und es später genießen. Ein Stück Pizza oder auch andere Gerichte sind am Folgetag genauso genießbar.

Fast jede Gaststätte bietet diesen Service an.

Meine Idee zum Thema ist hier relativ einfach durch die Gaststättenbetreiber zu realisieren. Es ist der Appell, diese Möglichkeit einfach besser zu bewerben. Ich könnte mir dazu einen gut sichtbaren Hinweis im Eingangsbereich vorstellen oder auch auf der Speisekarte.

Die Verpackung der Lebensmittel sollte natürlich auch umweltschonend erfolgen.  

Als Verbraucher sollten wir alle darüber nachdenken, wie wir mit bestellten und bezahlten Essen umgehen, Wenn wir ein Gericht für 15 € bestellen und ein Drittel wandert in die Tonne, bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir 5 € in die Tonne werfen. Wer würde dies freiwillig mit einem Fünf Euro Schein machen? Mit einem Essen machen es jedoch viele.

Eine andere Gruppe Leute meinen, dass sie sich schämen müssen, wenn sie Essen mitnehmen. Sie handeln nach dem Motto: “Was sollen die Leute von mir denken?” Ich glaube, die Leute denken eher, was ist das für eine Verschwendung, wenn man ein Drittel des Essens zurück gehen lässt, obwohl es geschmeckt hat. Ich glaube auch, das sich immer mehr durchsetzt, dass die Leute denken, “genau Einpacken ist eine gute Lösung, das mache ich auch!”

Jeder weiß wieviel Arbeit in einem Steak steckt. Von der Geburt des Tieres bis zur Schlachtung muss es gefüttert und gepflegt werde. Im Schlachtbetrieb wird es fachgerecht zerlegt und ein Koch bereitet es mit Liebe zu. Darüber hinaus sind viele Transportwege notwendig. Das alles um am Ende in einer Tonne zu landen?

Natürlich könnte man hier generelle politische Entscheidungen dazu treffen und sich solchen Blödsinn wie den “Veggie Day” ausdenken.Solche Zwänge befürworte ich ausdrücklich nicht. Ich möchte jedoch mit dieser Idee zum Nachdenken anregen. Jeder kann selbst entscheiden, ob er sich daran halten will oder auch nicht.

Abschließend möchte ich zum Thema ein kleines Rechenbeispiel darstellen. In Zwickau leben rund 90.000 Einwohner. Wenn jeder Einwohner nur einmal im Jahr in einer Gaststätte essen würde und 100 g Essen mit nach Hause nehmen würde, hätte man 9000 kg (oder 9 Tonnen) Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt. Das entspricht einer gesamten LKW Ladung.

Es muss nicht sein, dass eine Gurke eingeschweißt ist. Es muss nicht sein, dass man Früchte von der Schale befreit, um sie dann anschließend in einem Plastikbecher zu verkaufen. Es muß nicht sein, dass Biogemüse um den halben Erdball geschickt werden muss.

Man muss auch nicht den Einwegbecher für den Morgenkaffee nutzen, sondern man kann einen Mehrwegbecher mit sich führen. Genauso verhält es sich mit Plastikbesteck. Ich bin sehr viel unterwegs, bei mir sind ein Taschenmesser mit Löffel und Gabel, sowie Ess Stäbchen für asiatisches Essen immer im Gepäck.

Es sind die vielen kleinen Dinge im Alltag, die wirklich die Umwelt schonen.

Jeder kann dazu seinen eigenen Beitrag leisten, man muss nur sich selbst und sein Verhalten beobachten und die eine oder andere lieb gewonnene Gewohnheit etwas ändern. Bei einigen Dingen stelle ich mir dann die Frage, muss das wirklich sein? Für mich persönlich entscheide ich dann meist zu Gunsten der Umwelt und dadurch oftmals auch für meine Gesundheit.

Ich sehe hier die Aufgabe in der Politik den Menschen nicht Verbote und Strafen in Form von Steuern auf zu erlegen, sondern darin, Angebote, Rahmenbedingungen und Lösungen zu schaffen, die einen selbstverständlichen Umweltschutz durch Anwendung von neuen Technologien ermöglichen. Darüber hinaus setze ich auf die Menschen und deren Aufklärung, Jeder in seinem persönlichen Umfeld kann aktiv seinen Beitrag leisten kann. Hier sollte die Politik maximale Hilfestellung geben.

Zum Abschluß eine Aufzählung von kleinen Dingen bei denen jeder mit wenig Mühe einen Beitrag für eine saubere Heimat und deren Schutz leisten kann. Diese Auflistung ist selbstverständlich und darf gern in den Kommentaren ergänzt werden:

  • öfter mal zu Fuß gehen oder ÖPNV nutzen und das Auto stehen lassen
  • Fahrgemeinschaften bilden
  • Start Stop Automatik nutzen und intelligent fahren
  • regionale Produkte kaufen
  • lose Produkte kaufen, eigene Mehrwegverpackung nutzen
  • Oneway Kaffeebecher vermeiden
  • Bockwurst, Bratwurst im Brötchen essen, statt auf Plastik- oder Pappteller
  • Produkte aus der Frischetheke anstatt eingeschweißte Produkte kaufen
  • Mehrwegflaschen nutzen
  • Wasser aus der Leitung trinken (bei uns hier bedenkenlos möglich)
  • auf Plastikbesteck verzichten
  • Papiertüten statt Plastiktüten verwenden oder mehrfach benutzbare Behältnisse für den Einkauf
  • LED Licht statt Glühbirnen
  • bei Neuanschaffung energiesparende Geräte kaufen
  • Geräte mit Standby Funktion bei Nichtbenutzung vom Netz trennen
  • Kühlschranktüren schnell wieder schließen

Die Diskussion zum Thema kann man hier bei Facebook führen:

Momentan gibt es sehr viele, emotional geführte Diskussionen zum Thema Klima und Umwelt. Den Ideologen ist dabei jedes…

Gepostet von Heiko Richter – Politik für die Heimat am Sonntag, 10. Februar 2019

Alle Zukunftsideen findet man auch unter www.h-r.net.


Text / Foto (Kairo 2017): ©Heiko Richter 

 

 


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