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Zahlen und Fakten: Die Bilanz der ADAC Formel 4 2018


Zahlen und Fakten: Die Bilanz der ADAC Formel 4 2018


Zahlen und Fakten: Die Bilanz der ADAC Formel 4 2018

 

 


Zahlen und Fakten: Die Bilanz der ADAC Formel 4 2018

• Zendeli mit zehn Siegen auf Rang zwei der ewigen Gesamtwertung
• 20 absolvierte Rennen, 356 gefahrene Rennrunden, 1.502 Rennkilometer
• 29 Piloten aus 15 Nationen – Titeltriple für US Racing

München. Triple für US Racing CHRS: die Saison 2018 der ADAC Formel 4 wurde vom Kerpener Rennstall dominiert und das in allen drei möglichen Wertungen. Lirim Zendeli (19, Bochum, US Racing CHRS, 348 Punkte) gewann unangefochten die Meisterschaft und überquerte in zehn der insgesamt 20 Rennen die Ziellinie als Erster. David Schumacher (16, Bergheim, US Racing CHRS), Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher, sicherte sich die Rookie-Meisterschaft und gemeinsam mit Mick Wishofer (19, Österreich) und Tom Beckhäuser (19, Tschechien) sorgte das „Kleeblatt“ für den Triumph in der Mannschaftswertung (562 Punkte) vor Van Amersfoort Racing (521) aus den Niederlanden und den Titelverteidigern vom italienischen Team Prema Theodore Racing (416).

„Kiwi“ Liam Lawson (16, Neuseeland, Van Amersfoort Racing, 234 Punkte) und Enzo Fittipaldi (17, Brasilien, Prema Theodore Racing, 223 Punkte) belegten die Plätze zwei und drei in der Gesamtwertung. Insgesamt gingen in den 20 Rennen der diesjährigen ADAC Formel 4-Saison 29 junge Motorsporttalente aus 15 Nationen an den Start. Das Durchschnittsalter am Tag des letzten Rennens beim Saisonfinale in Hockenheim betrug 17,10 Jahre.

Zahlen und Fakten ADAC Formel 4 2018

Vielfalt: An den 20 Rennen der insgesamt sieben Rennwochenenden gingen 29 Fahrer aus 15 Nationen an den Start, davon sieben aus Deutschland. Zehn Nachwuchstalente aus sechs Nationen (vier aus Deutschland) bestritten als Rookies ihre erste Saison im Automobilsport.

Europareise: Die Piloten fuhren für neun Teams aus sieben Nationen. Je zwei Teams sind in Deutschland und der Schweiz beheimatet. Hinzu kommt je ein Team aus Österreich, Italien, den Niederlanden, Finnland und Tschechien.

Abwechslungsreich: Acht Fahrer teilten die Siege untereinander auf: Lirim Zendeli, der im Vorjahr drei Rennen gewann, brachte es 2018 auf zehn Saisonsiege, Liam Lawson gewann dreimal. Zweimal stand Frederik Vesti (16, Dänemark, Van Amersfoort Racing) auf dem obersten Treppchen. Je einmal standen der Rookie-Meister von 2017, Mick Wishofer, Charles Weerts (17, Van Amersfoort Racing), die Prema-Piloten Oliver Caldwell (16, Großbritannien) und Enzo Fittipaldi sowie Niklas Krütten (16, Trier, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) ganz oben auf dem Treppchen.

Dominanz: 13 Mal – und damit am häufigsten – stand Zendeli auf dem Podium. Lawson durfte sich elfmal einen der begehrten Siegerpokale abholen. Neunmal absolvierte Fittipaldi jr. den Gang zur Siegerehrung, achtmal ging es für Vesti aufs Podium, viermal für Caldwell und Weerts sowie dreimal für Krütten. Je einmal aufs Siegerpodium schafften es Gianluca Petecof (15, Brasilien, Prema Theodore Racing) und Leon Köhler (19, Kleinwallstadt, ADAC Berlin-Brandenburg e.V.).

Rekordjagd: In der ewigen Bestenliste ist der Champion von 2016, Joey Mawson (22, Australien) mit insgesamt 15 Siegen weiterhin erfolgreichster Fahrer der ADAC Formel 4. Mit inzwischen 13 Siegen ist Lirim Zendeli auf Rang zwei aufgerückt. Er liegt damit klar vor dem Champion von 2015, Marvin Dienst (Deutschland, acht Siege).

Top-Junioren: Das Duell in der Rookie-Wertung ging 8:6 zugunsten von David Schumacher aus. Bis zum letzten Rennwochenende hatten sich der Bergheimer und der Trierer Niklas Krütten in der Kategorie, in der ausschließlich Piloten ohne vorherige Automobilsport-Erfahrung antreten, ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Am Ende hatte Schumacher acht Siege und 332 Punkte auf dem Konto und damit genau zwei Siege und 31 Punkte mehr als sein ärgster Widersacher Krütten (6 Siege, 301 Punkte). Die weiteren sechs Rookiesiege holten sich die Van-Amersfoort-Piloten Joey Alders (18, Niederlande) und Jack Doohan (15, Australien), Ido Cohen (16, Israel) und Leon Köhler vom Team ADAC Berlin Brandenburg e.V. sowie die beiden Prema-Piloten Gianluca Petecof und Caio Collet (16, Brasilien).

Qualifyingspezialisten: Vier verschiedene Piloten waren im Zeittraining die Schnellsten. Champion Zendeli fuhr gar acht Pole Positions ein, Vizemeister Lawson drei, Fittipaldi zwei und Vesti war einmal der Schnellste im Qualifying.

Knapp & Deutlich: Beim engsten Zieleinlauf der Saison hatte Lirim Zendeli im ersten Rennen auf dem Nürburgring nur 0,370 Sekunden Vorsprung auf Prema-Theodore-Racing-Pilot Enzo Fittipaldi. Den größten Vorsprung eines Rennsiegers fuhr Wishofer im sechsten Saisonrennen am Hockenheimring heraus. 5,528 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Niklas Krütten überquerte der Österreicher als Erster die Ziellinie.

Speed: Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit gelang Fittipaldi. Der Brasilianer erzielte im ersten Qualifying auf dem Red Bull Ring einen durchschnittlichen Speed von 171,1 km/h.

Dominanz: Bei den Führungsrunden hatte Lirim Zendeli ganz klar die Nase vorn. Der Bochumer führte das Fahrerfeld in insgesamt 192 Runden auf der ersten Position an. Das sind mit über 53,93 Prozent mehr als die Hälfte aller Umläufe. Niklas Krütten folgt mit klarem Abstand und 29 Rundenführungen auf Rang zwei. Liam Lawson und Frederik Vesti bringen es auf jeweils 25 Runden an der Spitze vor Enzo Fittipaldi und Oliver Caldwell (20), Weerts (19), Wishofer (16) und Alders (10).

Schnelle Rennrunden: Die Wertung, wer die meisten schnellsten Rennrunden absolviert hat, führt ebenfalls Lirim Zendeli an, der achtmal die schnellste Rennrunde fuhr. Dreimal die schnellste Runde absolvierten Wishofer, Vesti und Fittipaldi, zweimal war Weerts der Schnellste, und mit Jack Doohan fuhr auch einer der Rookies die schnellste Rennrunde.

Distanz: 356 Runden wurden in den 20 Saisonrennen auf Reifen von Exklusiv-Partner Pirelli absolviert. Das entspricht einer Gesamtrenndistanz von 1.502 Kilometern.

Quelle: ADAC Motorsport


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