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Wie viele Punkte braucht man zum Klassenerhalt in der Bundesliga?


Wie viele Punkte braucht man zum Klassenerhalt in der Bundesliga?


Wie viele Punkte braucht man zum Klassenerhalt in der Bundesliga?

In der Fußball-Bundesliga spricht man seit eh und je von der magischen 40-Punkte-Marke, die zum Klassenerhalt nötig ist. Egal wie viele Punkte Vorsprung Teams auf die Abstiegsränge haben, die Trainer der bedrohten Mannschaften geben in der Regel 40 Punkte als Ziel aus, um auf der sicheren Seite zu sein. Der Grund dafür ist höchstwahrscheinlich, dass man mit dieser Punktzahl nie absteigt. In Wirklichkeit reichen jedoch deutlich weniger Zähler zum Klassenerhalt. Deshalb ist die alte Bauernregel wohl eher Mythos als Wahrheit. Ein Blick auf die vergangenen fünf Spielzeiten zeigt, wie viele Punkte zum rettenden 15. Platz nötig waren.

40 Punkte nur ein Mythos

Im Profifußball geht es um immer mehr Geld. Das sportliche Abschneiden ist dabei die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Teilnahme an europäischen Wettbewerben bringt hohe Gewinne mit sich – ein Abstieg kann andererseits verheerende Folgen haben. Um den Bundesligastatus zu bewahren, zählt für die Vereine also jeder Punkt. Seit Jahren – oder sogar Jahrzehnten – ist beim Thema Klassenerhalt die Rede von der 40-Punkte-Marke. Diese „magische“ Zahl scheint jedoch schon lange nicht mehr aktuell zu sein. Ein Blick auf die Abschlusstabellen der vergangenen Jahre auf http://www.kicker.de bestätigt dies: In keiner der letzten fünf Spielzeiten holte die Mannschaft, die am Ende den rettenden 15. Platz belegte, die besagten 40 Punkte. Ein minimalistischer Ansatz, um die benötigten Punkte zu ermitteln, wäre, die Punktzahl des Drittletzten zu nehmen, die mit einer besseren Tordifferenz zum Klassenerhalt reichen würde. Nach diesem Prinzip war die höchste Punkteausbeute, die in den vergangen fünf Saisons zum Ligaverbleib nötig war, 37 Punkte. Dies war in der Saison 2016/17 der Fall, als Mainz 05 den VfL Wolfsburg mit der gleichen Punktzahl aufgrund des besseren Torverhältnisses hinter sich ließ. Im vergangenen Jahr hätten 33 Zähler gereicht – der SC Freiburg holte jedoch als schlechtester Nichtabsteiger 36 Punkte.

Schwache Absteiger 2013/14

Vor fünf Jahren – in der Saison 2013/14 – hätten sogar nur 27 Punkte und ein besseres Torverhältnis als -24 gereicht, um in der Liga zu bleiben. Die großen Unterschiede zwischen den unteren Plätzen und der Tabellenspitze werden auch daran deutlich, dass der FC Bayern damals mit 90 Punkten Meister wurde. Eintracht Braunschweig stieg mit nur 25 Zählern als Tabellenletzter ab. Die Bayern sind auch in dieser Saison laut https://www.betfair.com/de Favorit auf den Titel. Braunschweig spielt mittlerweile nur noch in der dritten Liga und steckt auch dort tief im Abstiegskampf. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie schnelllebig und umkämpft der Profifußball ist.

Letzte Chance Relegation

Ein anderer Ansatz wäre, den Relegationsplatz – den 16. – als Zielplatzierung zu wählen und die Punktzahl des ersten direkten Absteigers um eins zu erhöhen. Bei dieser Rechnung ist die benötigte Punktzahl logischerweise noch niedriger als für den sicheren 15. Platz. Seit Wiedereinführung der Relegation zur Saison 2008/09 waren nie 40 Punkte nötig, um Platz 16 zu belegen. Tatsächlich lag der Durchschnitt nur bei 31,7 Punkten. Der Gang in die Relegation ist natürlich nicht die sicherste Art und Weise, in der Bundesliga zu bleiben. Allerdings hat man sein Schicksal in zwei Spielen gegen den Dritten der zweiten Liga in den eigenen Händen. Wie viele Punkte es in dieser Saison theoretisch und praktisch sein müssen, wird wie immer erst nach dem 34. Spieltag klar sein.

Quelle: Sebastian Thiele

 


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