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Vorsicht vor Identitätsdiebstahl


Vorsicht vor Identitätsdiebstahl


Vorsicht vor Identitätsdiebstahl

Zum Safer Internet Day am 6.2. / Polizei und Verbraucherzentrale warnen und klären auf

Derzeit häufen sich bei der Verbraucherzentrale die Beschwerden von Verbrauchern, die Rechnungen für Waren bekommen, die sie weder bestellt noch erhalten haben. Anlässlich des Safer Internet Days am 6. Februar klären Polizei und Verbraucherzentrale Brandenburg auf: Wie können sich Bürger vor Identitätsklau schützen und was ist zu tun, wenn man Opfer geworden ist?

Kriminelle nutzen gestohlene Daten im Netz für Einkäufe und Verträge auf Kosten ihrer Opfer. Zum Beispiel bestellen sie kostenpflichtige Abo-Dienste auf fremde Rechnung oder kaufen digitale Spielewährung per Abbuchung über fremde Handyrechnungen.

So verzeichnet die Verbraucherzentrale Brandenburg derzeit vermehrt Beschwerden von Verbrauchern, die Rechnungen und Mahnungen über Internetbestellungen zugeschickt bekommen für Waren, die sie weder bestellt noch erhalten haben. Auch bei der Polizei Brandenburg ist Identitätsdiebstahl ein bekanntes Problem. „Wir erhalten regelmäßig Anzeigen von Bürgern, die durch den Diebstahl persönlicher Daten geschädigt worden sind“, berichtet Peter Urban, Leiter Prävention bei der Polizei Brandenburg.

„Meistens kann man später nicht mehr nachvollziehen, wie die Betrüger an die Daten gekommen sind. Ein Einfallstor ist zum Beispiel das Phishing per E-Mail“, so Michèle Scherer, Expertin Digitale Welt bei der Verbraucherzentrale Brandenburg. „Grundsätzlich ist es immer ratsam, im Internet so wenige persönliche Daten wie möglich anzugeben. Werden sensible Daten wie Passwörter, Pins, Bankverbindung oder Kreditkartennummern in E-Mails abgefragt, sollten die Alarmglocken läuten“, so die Verbraucherschützerin. Wie man eine betrügerische E-Mail erkennt, haben wir hier zusammengestellt.

„Besonderen wichtig ist es, ein sicheres Passwort zu verwenden“, ergänzt Urban. „Wir empfehlen, für jedes Nutzerkonto ein eigenes Passwort einzurichten. Außerdem sollten die Passwörter möglichst lang sein und Groß-, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten.“ Wie man sich solche Passwörter besser merken kann, zeigt die Verbraucherzentrale in einem Video.

Wer Opfer geworden ist, sollte schnell handeln. Wenn bereits Geld abgebucht worden ist, sollten Verbraucher schnellstmöglich ihre Bank informieren sowie alle betroffenen Konten und Karten sperren lassen. „Je nach Diebstahl müssen Verbraucher umgehend die Passwörter der betroffen Accounts ändern und gegebenenfalls sperren lassen sowie die jeweiligen Anbieter sowie Verkäufer informieren“, so Scherer.

„Auf jeden Fall sollten Betroffene Strafanzeige bei der Polizei erstatten“, ergänzt Urban. Welche Angeben dazu benötigt werden, sind hier aufgeführt, zudem bietet die Polizei auch ein Video in Gebärdensprache mit allen Informationen rund um den Identitätsdiebstahl.

Wer Opfer von Identitätsklau geworden ist, kann sich für eine individuelle Beratung auch an die Verbraucherzentrale Brandenburg wenden:

 Quelle: Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.

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Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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