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Vorschau, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf in Fuji/Japan


Vorschau, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf in Fuji/Japan


Vorschau, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf in Fuji/Japan


Vorschau, World Endurance Championship WEC, 4. Lauf in Fuji/Japan

Tabellenführer Porsche peilt Podiumsplatz in Fuji an

Stuttgart. Das Porsche GT Team möchte seine Führung in der GTE-Pro-Kategorie der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC weiter ausbauen. Nach dem Doppelerfolg in Le Mans, Podestplätzen beim Jahresauftakt in Spa-Francorchamps (Belgien) und im vergangenen Rennen im britischen Silverstone führt Porsche in der Hersteller- und Fahrerwertung. Der vierte Saisonlauf 2018 findet am 14. Oktober auf dem Fuji Speedway in Japan statt. Auf der 4,563 Kilometer langen Traditionsstrecke am Fuße des Mount Fuji setzt das Porsche GT Team zwei rund 510 PS starke 911 RSR ein. Vier baugleiche Fahrzeuge schicken Kundenteams in der Kategorie GTE-Am in das vierte WEC-Rennen der Super Season 2018/2019.

Das Rennen
Im vergangenen Jahr fuhren beide Porsche 911 RSR der neuesten Generation bei ihrem ersten Auftritt in Fuji auf den Positionen zwei und drei auf das Siegerpodest. Seit Gründung der FIA WEC im Jahr 2012 standen die Teams und Fahrer bei ihren Gastspielen in Japan bei herbstlichem Wetter immer wieder vor besonderen Herausforderungen. 2013 musste das Rennen aufgrund starker Regenfälle nach nur 16 Runden abgebrochen werden. Auch in diesem Jahr werden am Rennwochenende wechselhafte Witterungsbedingungen erwartet. Der Fuji Raceway fordert auch die Ingenieure in besonderem Maße heraus. Die mit 1,475 Kilometern besonders lange Start-Ziel-Gerade mündet in einen kurvigen Streckenabschnitt, auf dem viel Abtrieb und gute Traktion benötigt werden. Entsprechend knifflig ist die Entwicklung des Fahrzeug- Setups in den Trainingssitzungen.

Die Fahrer des Porsche GT Teams
Am Steuer des Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 wechselt sich der Österreicher Richard Lietz mit seinem Werksfahrer-Kollegen Gianmaria Bruni ab. Der Italiener feierte auf dem Fuji Speedway bereits zwei Rennsiege, Lietz triumphierte bei der WEC-Premiere 2012 in Japan. Im Auto mit der Startnummer 92 fährt der Franzose Kevin Estre gemeinsam mit Michael Christensen (Dänemark). Das Duo führt die Fahrerwertung der WEC 2018 nach dem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans sowie den Podiumsplätzen in Belgien und Großbritannien an. In der Herstellerwertung der hart umkämpften GTE-Pro-Kategorie liegt Porsche vor dem vierten Saisonlauf deutlich an der Spitze.

Die Kundenteams
Vier weitere Porsche 911 RSR sind in der GTE-Am-Klasse gemeldet. Das Kundenteam Dempsey Proton Racing setzt im Fahrzeug mit der Startnummer 77 auf Porsche-Junior Julien Andlauer (Frankreich), Christian Ried aus Schöneburg und Porsche Young Professional Matt Campbell (Australien). Das Trio reist nach den Klassensiegen in Le Mans und Silverstone als Spitzenreiter der GTE-Am-Wertung an. Im Schwesterauto mit der Startnummer 88 fährt Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien) gemeinsam mit Landsmann Giorgio Roda und Lokalmatador Satoshi Hoshino (Japan). Im 911 RSR des deutschen Teams Project 1 kommt Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) an der Seite von Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (Norwegen) zum Einsatz. Das Kundenteam Gulf Racing vertraut auf die Dienste von Porsche-Junior Thomas Preining. Der Österreicher, neuer Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland, bestreitet seinen ersten Einsatz in der WEC an der Seite der beiden britischen Piloten Benjamin Barker und Michael Wainwright.

Der Porsche 911 RSR
Der Porsche 911 RSR feierte 2017 in Silverstone sein Debüt in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. In der aktuellen Saison belegte der Rennwagen aus Weissach in Le Mans die ersten beiden Plätze in der Kategorie GTE-Pro und holte sowohl beim Langstreckenklassiker in Frankreich als auch beim vergangenen Rennen in Silverstone den Klassensieg in der GTE-Am. Der RSR mit seinem Vierliter-Boxermotor basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 und leistet je nach Restriktor rund 510 PS. Mit insgesamt sechs Fahrzeugen stellt die Marke Porsche das größte Kontingent an GT-Fahrzeugen in der Sportwagen-Weltmeisterschaft.

Die Zeiten
Das Sechsstundenrennen der WEC in Fuji startet am Sonntag, 14. Oktober 2018, um 4:00 Uhr MESZ (11:00 Uhr Ortszeit).

Das Rennen im TV und Internet
Sport 1 überträgt von 6:00 Uhr bis 8:00 Uhr sowie die Schlussphase (9:00 Uhr bis 10:15 Uhr) live im Free-TV. Die gesamte Renndistanz wird kostenfrei per Livestream auf sport1.de übertragen. Der kostenpflichtige Sender Sport 1 Plus zeigt das Rennen in voller Länge. Inklusive der Vor- und Nachberichterstattung erstreckt sich die Sendezeit von 3:30 Uhr bis 10:30 Uhr. Eurosport 1 zeigt den Lauf zwischen 8:30 und 10:15 Uhr im Free-TV. Darüber hinaus ist das gesamte Rennen im kostenpflichtigen Eurosport Player zu sehen. Motorsport.TV zeigt das Sechsstundenrennen von 12:45 bis 19:15 Uhr. Die FIA WEC App bietet gegen Gebühr das komplette Rennen als Livestream plus aktueller Zeitnahme.

Stimmen vor dem Rennen
Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge): „Fuji ist allein schon aufgrund der japanischen Fankultur mit all der Leidenschaft für Motorsport ein echtes Highlight. Das gesamte Porsche GT Team profitiert davon, die Fahrer gehen dort immer sehr gerne an den Start. Die Strecke stellt mit der extrem langen Geraden und zahlreichen schnellen Kurven eine besondere Herausforderung dar. Der Wettbewerb in der WEC ist extrem spannend und hart, die Hersteller rücken immer näher zusammen. Das haben wir zuletzt in Silverstone gesehen. Wir sind gut aufgestellt und wollen unseren Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Auch wenn das Rennen in Japan das vorletzte des laufenden Jahres ist, so ist die Saison mit drei weiteren Läufen in 2019 noch sehr lang. Es gibt noch viele Punkte zu holen.“

Pascal Zurlinden (Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport): „Auch wenn wir in Le Mans gewonnen haben und in Spa-Francorchamps und Silverstone auf dem Podest standen: Die Saison in der WEC ist kein Selbstläufer. Wir werden alles daran setzen, unsere Tabellenführung beim kommenden Rennen in Japan zu verteidigen oder weiter auszubauen. Allerdings ist der Lauf in Fuji in jedem Jahr unberechenbar. Wir müssen bezüglich des Wetters auf alle erdenklichen Szenarien vorbereitet sein. Im richtigen Moment das Richtige tun – wem das gelingt, der hat die besten Chancen.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Es ist mal wieder Monsun-Zeit. Die Chance auf Regen ist also auch in diesem Jahr sehr groß. Der Wettbewerb wird in unserer eng umkämpften GTE-Pro-Klasse hart – wie immer. Ich gehe davon aus, dass wir für den Lauf in Fuji sehr gut aufgestellt sind. Ich liebe es, in Japan zu fahren. Ich werde in diesem Jahr früher dorthin anreisen und nach dem Rennen noch etwas länger bleiben, um es so richtig zu genießen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Ich würde mir wünschen, dass wir mal bei richtig schönem Sonnenschein in Japan fahren. Aber es ist halt Fuji im Herbst – da muss man immer auf alles gefasst sein. Egal, wie das Wetter auch sein wird: Wir Fahrer werden das Rennen über die gesamten sechs Stunden genießen. Es macht immer unheimlich viel Spaß, vor dem ganz besonderen Publikum in Japan zu fahren. Auch die Strecke ist in ihrem Layout absolut einzigartig. Darauf freue ich mich sehr.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Ich war im vergangenen Jahr erstmals in Fuji am Start. Damals hat es die ganze Zeit heftig geregnet. Ich kenne die Strecke überhaupt nicht in trockenem Zustand. Vor diesem Hintergrund weiß ich gar nicht genau, was mich erwartet. Beeindruckend fand ich damals, wie viele Fans bei diesen anhaltenden Niederschlägen gut gelaunt an der Strecke geblieben sind. Für die Zuschauer und für alle Beteiligten würde ich mir schönes Wetter wünschen.“

Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Die Strecke ist spektakulär. Das ganz besondere Layout sorgt immer für viel Action und Spannung – bei Regen natürlich noch mehr. Porsche war im vergangenen Jahr gut aufgestellt. Ich sehe keinen Grund, warum das in diesem Jahr anders sein sollte. Wir wollen den tollen japanischen Fans in Fuji einen packenden Wettbewerb bieten. Ich bin immer sehr gern in Japan. Die Stimmung dort ist ganz besonders, die Kultur beeindruckend.“

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): „Wir wollen unseren Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Platz drei zuletzt in Silverstone war schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber natürlich wollen alle im Team am liebsten einen Sieg feiern. Wir arbeiten weiterhin hart an Verbesserungen, lernen als neues Team sehr schnell. Ob unser Traum schon in Fuji in Erfüllung gehen kann, werden wir sehen. In Japan muss man auf alles vorbereitet sein. Das Wetter dort macht, was es will.“

Julien Andlauer (Porsche 911 RSR #77): „Ich bin unheimlich gespannt auf dieses Rennen, denn ich werde erstmals in Japan antreten. Die berühmte Strecke habe ich bisher nur auf Videos und im Fernsehen gesehen, nun darf ich endlich selbst darauf fahren – und das im Porsche 911 RSR, dem besten GT-Auto der Welt. Wir führen die Meisterschaft an, es läuft bisher alles sehr rund. Daher gehe ich davon aus, dass wir auch in Fuji gute Karten haben werden. Wir wollen den nächsten Erfolg, möchten unbedingt ein paar Pokale und viele Punkte mit nach Hause bringen.“

Thomas Preining (Porsche 911 RSR #86): „Ich freue mich sehr, dass ich mein Debüt in der WEC feiern darf. Ich habe den 911 RSR bei einem Test in Großbritannien bereits kennengelernt – ein wunderbares Auto. Ich gehe mit einem starken Team an den Start. Die Strecke in Fuji ist Neuland für mich, die Serie ebenso. Aber ich werde alles geben und versuchen, keine Fehler zu machen. Mein Fokus in dieser Saison bleibt aber trotz der tollen Chance in der FIA WEC unverändert. Im Porsche Mobil 1 Supercup sind noch zwei Rennen in Mexiko zu fahren. Dort werde ich bis zur letzten Kurve um den Titel kämpfen.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): „Die Strecke in Fuji ist wirklich schön, aber oft schmälert das Wetter den Spaß etwas. Im vergangenen Jahr konnte ich beispielsweise keine einzige Rennrunde fahren, weil aufgrund starker Regenfälle vorzeitig abgebrochen wurde. Ich würde mir sehr wünschen, dass wir in Japan mal richtig gute äußere Bedingungen vorfinden. Bei trockenen Verhältnissen kann man auf dieser tollen Strecke viel Freude haben. Hoffentlich erleben wir das in diesem Jahr.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) nehmen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen teil: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie treten gemeinsam in einem Rennen an, die Wertung erfolgt getrennt. Das Porsche-Werksteam startet in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams Dempsey Proton Racing, Project 1 und Gulf Racing in der Kategorie GTE-Am um Siege kämpfen.

Quelle: Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Motorsportpresse Porsche


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