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Starke Unterstützung: Große Namen in der Formel E


Starke Unterstützung: Große Namen in der Formel E


Starke Unterstützung: Große Namen in der Formel E

Zu Beginn sah die Formel E eher aus wie eine löbliche Initiative, die aber nicht mit dem brennstoffbetriebenen Racing-Giganten der Formel 1 mithalten konnte. Doch nun scheint die gesamte Industrie umzudenken. Erst im vergangenen Jahr gab Mercedes seinen Ausstieg aus der Deutschen Tourenwagen Masters bekannt, um stattdessen in der Formel E mitzumischen. Und auch andere große Firmen wollen mit elektronisch betriebenen Fahrzeugen an den Start gehen. Was man von dieser Industrie zu erwarten hat und wie das Interesse großer Namen ihre Entwicklung beeinflusst, erklärt dieser Artikel.

Große Namen sollen Erfolg bringen – auf der Strecke und bei den Fans

Einer der jüngsten Rekruten für die Formel E ist der Racing-Star Felipe Massa, der künftig das bisher weniger erfolgreiche Team Venturi unterstützen wird. Er soll dafür sorgen, dass auch diese Racing-Crew mal auf dem Siegertreppchen landet, und natürlich auch seine Fans mit in den E-Racing-Bereich übersiedeln. Auch Lucas di Grassi ist ein interessantes Asset für die Formel E, obwohl er in den letzten Rennen nicht unbedingt Spitzenplätze belegte. Spannend macht diese Unberechenbarkeit das Wettfahrten für Zuschauer allemal: Wer zu guter Letzt den besten Platz belegt, ist zuvor nicht so ganz absehbar. Das sorgt für attraktive Wettquoten und damit Entertainment neben dem Rennen. Auf Sportwettenanbieter.de kann man im Vorfeld vergleichen, welcher Anbieter mit den besten Quoten und Boni lockt. Und ob am Schluss ein Underdog oder ein erfahrener Racer die Krone davonträgt, steht in den Sternen.

Fangemeinde vergrößert sich

Ob es nun an den großen Namen liegt, die zur Formel E wechseln, oder an dem Gedanken der Umweltverträglichkeit: Elektronische Autorennen ziehen immer mehr Fans an. Dem Rennen in Berlin wohnten beispielsweise ganze 10.000 Zuschauer bei. Ohnehin hat sich der Berliner Schauplatz in Tempelhof zu einer Art Paddock Club für die Formel E entwickelt: Hier werden die Autos vorgeführt und gleichzeitig Gäste sowie Sponsoren verköstigt – allein schon die Atmosphäre, unter der Formel-E-Rennen abgehalten werden, ist damit schon begehrenswert.

Gute Aussichten über fünfte Saison hinaus

Die Formel E hat mittlerweile so viele Investoren und Sponsoren angezogen, dass ihr Fortbestehen über die fünfte Saison hinaus gesichert ist. Das liegt wohl auch daran, dass die Formel E nennenswerte Fortschritte macht, die ihre Rennen noch spannender machen. Unter anderem haben die Autos im Vergleich zu Vorsaison an drei Sekunden pro Runde zugelegt und es gibt mittlerweile Autos, die ein ganzes Rennen durchhalten, sodass kein Autowechsel mehr stattfinden muss – ein Umstand, der zuvor für den Spielfluss störende Unterbrechungen gesorgt hat. An Spannung fehlt es den Races ohnehin nicht: Ähnlich wie bei der klassischen Formel 1 werden in den engen Haarnadelkurven Fehler sofort sichtbar und Fahrer können hier leicht ihre Chancen verspielen.

Globales Vergnügen

Und nicht nur in Deutschland sind die überraschend leisen Rennautos unterwegs: Auch in New York wurden bereits Rennen abgehalten, sodass die Formel E sich langsam aber sicher zu einem globalen Event ausweitet. Einzuwenden ist dagegen nichts: Für die Entwicklung der E-Mobilität-Branche im Allgemeinen ist es wichtig, dass Ereignisse wie solche die öffentliche Aufmerksamkeit darauf lenken und Gelder in die Entwicklung der Fahrzeuge fließen lassen. Zu hoffen ist nur, dass bald nicht nur auf den Rennstrecken mehrheitlich E-Autos unterwegs sind – sondern auch auf den Straßen.

Quelle: Rik Snuiverink


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