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Rennen, Intercontinental GT Challenge, 3. Lauf, Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan


Rennen, Intercontinental GT Challenge, 3. Lauf, Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan


Rennen, Intercontinental GT Challenge, 3. Lauf, Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan

 


Rennen, Intercontinental GT Challenge, 3. Lauf, Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan

Porsche 911 GT3 R in Japan auf den Plätzen elf und zwölf

Stuttgart. Die Teams Craft-Bamboo Racing und Manthey-Racing erreichten mit dem Porsche 911 GT3 R die Plätze elf und zwölf beim Zehn-Stunden-Rennen von Suzuka. Kévin Estre (Frankreich), Laurens Vanthoor (Belgien) und Mathieu Jaminet (Frankreich) beendeten den dritten Saisonlauf der Intercontinental GT Challenge in Japan unmittelbar vor Romain Dumas, Frédéric Makowiecki (beide Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg). Wegen eines späten Drehers verpasste das Manthey-Fahrzeug nur knapp die Top Ten und kam so hinter dem Auto von Craft-Bamboo ins Ziel.

Gestartet von Platz 17, arbeiteten sich die Porsche-Werksfahrer Estre und Vanthoor sowie Porsche Young Professional Mathieu Jaminet über die Distanz Stück für Stück nach vorne. Nach 275 Runden überquerte Vanthoor die Ziellinie acht Sekunden vor Werner. Der Deutsche sowie seine Werksfahrer-Kollegen Dumas und Makowiecki hatten im Qualifying mit Platz sechs ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Rennen auf dem 5,807 Kilometer langen Suzuka Circuit in der Präfektur Mie war geprägt von extremer Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius. Es gingen insgesamt 35 Rennwagen an den Start, allein 23 ausschließlich mit Profifahrern besetzt.

Nicht ins Ziel kamen Earl Bamber (Neuseeland), Sven Müller (Bingen) und der Japaner Tomonobu Fujii, die sich für D’station Racing das Cockpit des rund 500 PS starken 911 GT3 R mit der Startnummer 7 teilten. Der zweifache Le-Mans-Gesamtsieger Bamber rollte nach rund zweieinhalb Stunden ohne Vortrieb aus.

In der Pro-Am-Kategorie für Profifahrer und Amateure absolvierten beide Porsche 911 GT3 R die volle Zehn-Stunden-Distanz. Tim Pappas, Jeroen Bleekemolen und Marc Miller von Black Swan Racing wurden Vierte ihrer Klasse. Der US-Rennstall bestreitet wie Manthey-Racing alle Saisonläufe der Intercontinental GT Challenge. Im zweiten Wagen des D’station-Teams fuhren Satoshi Hoshino, Tsubasa Kondo und Jono Lester (Startnummer 77) auf Rang neun in der Pro-Am.

Der vierte und letzte Lauf der Intercontinental GT Challenge 2018 findet am 28. Oktober auf dem Laguna Seca Raceway in Kalifornien (USA) statt.

Stimmen zum Rennen
Sebastian Golz (Projektleiter 911 GT3 R): „Nach der guten Leistung im Qualifying hatten wir uns ehrlich gesagt ein besseres Ergebnis erhofft. Die Performance im Rennen hat nicht ausgereicht, um auf das Podium zu fahren. Wir müssen jetzt analysieren, in welchen Bereichen wir uns bis zum Saisonfinale in Laguna Seca noch verbessern können.“

Kévin Estre (Porsche 911 GT3 R #991): „Dieses Rennen war schwierig und vor allem sehr heiß. Ein Zehn-Stunden-Rennen gewinnt man mit Konstanz, doch diesmal waren wir nicht konstant genug. Im Vergleich zum Qualifying haben wir einige Positionen gewonnen, aber das war zu wenig.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #991): „Hier in Japan zu fahren war eine großartige Erfahrung. Die Fans sind wirklich einzigartig und die Strecke macht großen Spaß. Allerdings haben mir die Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit sehr zu schaffen gemacht. Im nächsten Jahr darf es gerne etwas kühler sein.“

Mathieu Jaminet (Porsche 911 GT3 R #991): „Es ging hoch und runter, doch am Ende haben wir die Top Ten verpasst. Über mehr als eine schnelle Runde hat uns die Pace gefehlt, um ganz vorne mitfahren zu können. Zudem hat die extreme Hitze das Reifenmanagement erschwert. Ich freue mich jedoch, dass Porsche mir die Chance gegeben hat, in Suzuka zu starten. Es war trotz des Resultats eine tolle Erfahrung.“

Romain Dumas (Porsche 911 GT3 R #911): „Das war ein merkwürdiges Rennen. Wir haben unsere beste Performance der gesamten Saison gezeigt. Doch auf den Geraden können wir noch immer nicht mithalten. Wir hatten ein gutes Setup und waren sehr konstant. Allerdings konnten wir praktisch nicht überholen.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 GT3 R #911): „Unser Auto hatte eine gute Balance und war über den Stint wirklich klasse. Doch bei den Boxenstopps haben wir ein paar Sekunden liegen lassen. Sonst wäre ein Platz in den Top Ten drin gewesen. Aufgrund der extremen Temperaturen war dies eines der anstrengendsten Rennen, das ich je gefahren bin.“

Dirk Werner (Porsche 911 GT3 R #911): „Insgesamt war es ein schwieriges Rennen. Unser Auto war zwar nicht schlecht abgestimmt, aber das Überholen anderer Fahrzeuge war heute nahezu unmöglich. Leider habe ich mich am Ende noch gedreht, wodurch wir zwei Positionen verloren haben.

Earl Bamber (Porsche 911 GT3 R #7): „Dass wir einen Defekt hatten, nachdem mein Auto auf einem Curb aufgesetzt hat, ist sehr ärgerlich. Übers Wochenende hinweg sind wir immer schneller geworden. Kurz bevor ich ausgerollt bin, hatte das Auto eine sehr gute Balance.“

Sven Müller (Porsche 911 GT3 R #7): „Nachdem wir in den Trainings Schwierigkeiten hatten, mit den Reifen zurechtzukommen, war das Auto im Rennen gut zu fahren – obwohl es extrem heiß war. Das war allerdings nicht nur für die Reifen eine Belastung, sondern auch für uns Fahrer. Wir hätten ein gutes Ergebnis einfahren können. Die Beschädigung im Bereich des Motors war einfach Pech.“

Das ist die Intercontinental GT Challenge
Die Intercontinental GT Challenge ist die erste weltweit ausgetragene Rennserie, in der Fahrzeuge nach dem FIA-GT3-Reglement die Top-Klasse bilden. Sie wurde 2016 von der SRO Motorsports Group um Stéphane Ratel gegründet. Porsche ist hier nicht mit einem eigenen Werksteam am Start, sondern unterstützt Kundenteams mit Werksfahrern und Ingenieuren aus Weissach beim Einsatz des 911 GT3 R. Pro Rennen sind maximal vier durch den Hersteller ausgewählte Fahrzeuge punktberechtigt. Davon sammeln die zwei bestplatzierten am Ende eines Events Zähler für die Hersteller-Gesamtwertung. In der Fahrer-Gesamtwertung hingegen können die Piloten aller vom Hersteller nominierten Autos Punkte erzielen.

4. Februar: Bathurst 12 Hour, Bathurst/Australien
28./29. Juli: 24 Stunden von Spa, Spa-Francorchamps/Belgien
26. August: Suzuka 10 Hours, Suzuka/Japan
28.Oktober: California 8 Hours, Monterey/USA

Punktberechtigte Porsche 911 GT3 R bei den Suzuka 10 Hours:
• #911 (Manthey-Racing)
• #991 (Craft-Bamboo Racing)
• #7 (D’station Racing)
• #54 (Black Swan Racing)

Quelle: Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Motorsportpresse Porsche


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