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Porsche tritt in Le Mans erneut mit vier Werksautos an


Porsche tritt in Le Mans erneut mit vier Werksautos an


Porsche tritt in Le Mans erneut mit vier Werksautos an


Motorsport-Programm 2019

Porsche tritt in Le Mans erneut mit vier Werksautos an

Stuttgart. Im Rahmen der Motorsportgala „Night of Champions“ hat Porsche die weltweiten Erfolge seiner Teams und Fahrer in der Saison 2018 gewürdigt. Gleichzeitig verkündete der Vorstand die intensive Fortsetzung der weltweiten GT-Programme sowie eine Reihe von Neuerungen.

Bekenntnis zu Le Mans
Bei der 87. Auflage des 24-Stunden-Rennens in Le Mans tritt Porsche erneut mit vier Werksautos an. Die beiden Porsche GT Teams aus der FIA WEC und der IMSA WeatherTech Championship betreuen jeweils zwei der rund 510 PS starken GT-Renner aus Weissach. Das Cockpit der Startnummer 91 teilen sich Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki. In der Nummer 92 treten die Titelverteidiger Kévin Estre, Michael Christensen und Laurens Vanthoor an. Patrick Pilet, Nick Tandy und Earl Bamber gehen mit der Nummer 93 an den Start. Im 911 RSR mit Startnummer 94 kommen die Youngster Sven Müller, Mathieu Jaminet und Dennis Olsen zum Einsatz. Auch die Kundenteams in der GTE-Am-Klasse werden ähnlich stark aufgestellt sein wie 2018. Zum ersten Mal in der Geschichte der FIA World Endurance Championship markieren die 24 Stunden von Le Mans das Saisonfinale der Meisterschaft.

Kader mit Klasse
Bei seinem Werksfahrerkader setzt Porsche auf Kontinuität. Alle Werksfahrer, die 2018 teil des Aufgebots waren, haben auch für 2019 einen Vertrag. Gleiches gilt für alle Porsche Young Professionals. Einziger Neuzugang im Kader ist Porsche-Junior Jaxon Evans. Der 22-jährige Neuseeländer ist aktueller Meister des Porsche Carrera Cup Australien und hat sich in einer Sichtung gegen zehn weitere Talente aus den internationalen Porsche-Markenpokalen durchgesetzt. In Summe setzt sich der Kader 2019 aus aktuell 24 Piloten zusammen.

Fortsetzung des Werksengagements in den USA
In der IMSA WeatherTech Championship geht Porsche auch 2019 mit zwei 911 RSR an den Start. Die Zusammenarbeit mit dem Team Core Autosport wurde um weitere drei Jahre verlängert. Das Cockpit des Fahrzeugs mit der Startnummer 911 teilen sich wie bislang Nick Tandy und Patrick Pilet. Bei den besonders langen Rennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und beim Petit Le Mans ergänzt Frédéric Makowiecki das Duo. Im Schwesterauto mit der Nummer 912 bilden Earl Bamber und Laurens Vanthoor die Stammbesatzung. Bei den Langstreckenklassikern kommt zusätzlich Mathieu Jaminet zum Einsatz.

Intensive Unterstützung von Kundenteams
Porsche setzt seine intensive Unterstützung von Kundenteams in weltweiten GT3-Rennserien fort. In diesem Umfeld kommt erstmals der neue 911 GT3 R, mit besonders effizienter Aerodynamik und einer deutlich verbesserten Fahrbarkeit zum Einsatz. Insgesamt hat Porsche Motorsport 45 Stück des Kundensport-Renners verkauft. Sowohl in der Intercontinental GT Challenge als auch im Blancpain GT Series Endurance Cup bestreiten starke Fahrertrios alle Saisonrennen: Zum einen Romain Dumas, Sven Müller und Mathieu Jaminet, zum anderen Dirk Werner, Dennis Olsen und Matt Campbell. Auch in der Blancpain GT World Challenge America und dem ADAC GT Masters unterstützt Porsche jeweils mindestens zwei Fahrzeuge von Kundenteams in der Pro-Kategorie. Hinzu kommt der Kundensupport bei einer Reihe von nationalen Serien und Einzelevents.

Projekt Titelverteidigung am Nürburgring
Das Siegerteam Manthey-Racing will seinen Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2019 verteidigen. Dazu schickt das Team aus Meuspath mit Werksunterstützung zwei neue 911 GT3 R ins Rennen. Das siegreiche Quartett von 2018 bleibt unverändert: Richard Lietz, Frédéric Makowiecki, Patrick Pilet und Nick Tandy wechseln sich am Steuer des Heckmotor-Rennwagens ab. Im Schwesterauto ergänzt Earl Bamber das Le Mans-Siegertrio Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor. Zusätzlich unterstützt Porsche eine Reihe weiterer Teams mit Fahrern sowie technischem und strategischem Support.

Weltpremiere eines Erfolgsrenners
Der Nachfolger des erfolgreichen Porsche Cayman GT4 Clubsport wird am 3. Januar 2019 im Rahmen der Testfahrten „Roar before Daytona“ seine Weltpremiere feiern. Der 718 Cayman GT 4 Clubsport setzt als erstes in Serie gefertigtes Rennfahrzeug auf nachhaltig hergestellte Karosserieteile: Fronthaube, Türen und Heckflügel sind aus einem Bio-Verbundfaserwerkstoff gefertigt. Seine Rennpremiere feiert der neue Breitensportrennwagen bereits drei Wochen nach seiner Enthüllung im Rahmen der 24 Stunden von Daytona. Der GT4 komplettiert die Clubsport-Familie von Porsche Motorsport, die darüber hinaus aus den Modellen 911 GT2 RS Clubsport und 935 besteht.

Neue Gesamtleitung bei Porsche Motorsport
Zum 1. Januar 2019 übernimmt Fritz Enzinger die Gesamtleitung des Porsche Motorsports, der in der kommenden Saison neben dem GT-Sport auch die Formel E umfasst. Bislang war Enzinger mit der Leitung des LMP1-Projekts betraut und leitet seit Februar 2018 zusätzlich den Konzern-Motorsport. Der Leiter Motorsport, Frank-Steffen Walliser, der seit 2014 im Amt ist, wechselt in das Ressort des Vorstandsvorsitzenden und übernimmt dort die Gesamtleitung der Sportwagen-Baureihen 718 und 911.

Porsche Cup: Christian Ried verteidigt Privatfahrerwertung
Der Porsche Cup, die Trophäe für den weltweit erfolgreichsten Porsche-Privatfahrer, geht in diesem Jahr an Christian Ried (39). Der fahrende Teameigner von Dempsey Proton Racing durfte den Traditionspokal aus den Händen von Dr. Wolfgang Porsche, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Porsche AG, entgegennehmen. Zusätzlich erhält Ried einen Porsche im Wert von mehr als 120.000 Euro. Mit seinen Erfolgen in der FIA WEC und der European Le Mans Series sammelte er am Steuer des Porsche 911 RSR in der zurückliegenden Saison 10.348 Punkte. Der Zweitplatzierte Robert Renauer, der die Wertung 2016 gewinnen konnte, darf sich über ein Preisgeld von 30.000 Euro freuen. Der Franzose Julien Andlauer gewinnt als Dritter 25.000 Euro. Der Porsche Cup wird seit 1970 vergeben und beruht auf einer Idee von Ferry Porsche

Werksfahrer 2019
Earl Bamber (28/Neuseeland)
Jörg Bergmeister (42/Deutschland)
Timo Bernhard (37/Deutschland)
Gianmaria Bruni (37/Italien)
Michael Christensen (28/Dänemark)
Romain Dumas (40/Frankreich)
Kévin Estre (30/Frankreich)
Brendon Hartley (29/Neuseeland)
Neel Jani (35/Schweiz)
Richard Lietz (34/Österreich)
Patrick Long (37/USA)
André Lotterer (37/Deutschland)
Frédéric Makowiecki (38/Frankreich)
Sven Müller (26/Deutschland)
Patrick Pilet (37/Frankreich)
Nick Tandy (34/Großbritannien)
Laurens Vanthoor (27/Belgien)
Dirk Werner (37/Deutschland)

Young Professionals
Matteo Cairoli (22/Italien)
Matt Campbell (23/Australien)
Mathieu Jaminet (24/Frankreich)
Dennis Olsen (22/Norwegen)

Junioren
Julien Andlauer (19/Frankreich)
Jaxon Evans (22/Neuseeland)

Übersicht Rennserien
FIA World Endurance Championship
911 RSR #91 – Gianmaria Bruni / Richard Lietz
911 RSR #92 – Michael Christensen / Kévin Estre

24-Stunden-Rennen Le Mans
911 RSR #91 – Gianmaria Bruni / Richard Lietz / Frédéric Makowiecki
911 RSR #92 – Michael Christensen / Kévin Estre / Laurens Vanthoor
911 RSR #93 – Earl Bamber / Patrick Pilet / Nick Tandy
911 RSR #94 – Sven Müller / Mathieu Jaminet / Dennis Olsen

IMSA WeatherTech Championship
911 RSR #911 – Patrick Pilet / Nick Tandy / Frédéric Makowiecki*
911 RSR #912 – Earl Bamber / Laurens Vanthoor / Mathieu Jaminet*
* nur North American Endurance Cup

24-Stunden-Rennen Nürburgring, Team Manthey Racing
911 GT3 R – Earl Bamber / Michael Christensen / Kévin Estre / Laurens Vanthoor
911 GT3 R – Richard Lietz / Frédéric Makowiecki / Patrick Pilet / Nick Tandy

Intercontinental GT Challenge und Blancpain GT Series Endurance Cup
911 GT3 R – Romain Dumas / Sven Müller / Mathieu Jaminet
911 GT3 R – Dirk Werner / Dennis Olsen / Matt Campbell

Quelle: Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Motorsportkommunikation Porsche


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