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Polizei Direktion Leipzig: Informationen 30.06.2014 (2)



Polizei Direktion Leipzig: Informationen 30.06.2014 (2)

Zwei Verletzte bei schwerem Unfall in Zwickau auf der S 293 (MitKriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Wenn die Wasseruhr zur vollen Stunde schlägt

Ort: Leipzig OT Mölkau, Engelsdorfer Straße, KGV „Am Stünzer Park“
Zeit: 30.06.2014, zwischen 04:00 und 04:30 Uhr

Heute Morgen bemerkten zwei Zeugen, wie im Kleingartenverein „Am Stünzer Park“ eine männliche Person versuchte, in mehrere Gartenparzellen einzudringen. Da erst vor kurzem in dem Kleingartenverein eingebrochen worden war, waren der Hinweisgeber (46) und seine Frau besonders aufmerksam. So entgingen ihnen die Geräusche, die der 53-jährige Einbrecher verursachte, auch nicht. Der 46-Jährige schwang sich sogar auf sein Fahrrad, um den Dieb zu stellen: Mit Erfolg! Nur kurze Zeit später erschien die Polizei am Ort und übernahm den 53-Jährigen. Es stellte sich heraus, dass dieser erst vor wenigen Tagen, nämlich am 18.06.2014, aus der JVA in Leipzig entlassen worden war und nun schon wieder auf Beutezug ging: In seinem Rucksack, den er bei sich trug, fanden die Polizisten sage und schreibe 14 Wasseruhren und drei Wasserhähne, die der Täter zuvor aus dem Kleingartenverein gestohlen hatte. In mindestens acht Gärten war er eingedrungen und hatte sich dort brauchbares Kupfer besorgt. Vermutlich sind es sogar noch mehr. Im Laufe des heutigen Tages soll er dem Haftrichter vorgeführt werden, um prüfen zu lassen, ob er die schwedischen Gardinen nicht schon wieder schneller als gedacht von innen sehen wird. (KG)

Stromverteilerkasten ohne Strom

Ort: Leipzig (OT Schönau), Lützner Straße (Lindenauer Hafen)
Zeit: 29.06.2014, gegen 06:40 Uhr

Der unbekannte Täter brach mittels unbekannter Art und Weise den Stromverteilerkasten auf der Baustelle auf und entwendete Kupferkabel, indem er dieses mit einem Schneidewerkzeug abtrennte. Desweiteren wollte er ein weiteres Kabel (unbeschädigt) einpacken. Er wurde durch einen Bürger gestellt und führte ein zur Fahndung stehendes Fahrrad mit sich. (Loe)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Führerscheinsperre? Wieso nicht Auto fahren!?

Ort: Leipzig OT Seehausen, Seehausener Allee
Zeit: 28.06.2014, gegen 23:30 Uhr

Bereits auf der A 14 und dann auf der B 2 wurde ein grauer Pkw Audi beobachtet, wie dieser in Schlängellinien über die Straße fuhr. Dank eines hinterherfahrenden Zeugen konnte die Polizei den Audi in der Seehausener Allee in Leipzig einer Kontrolle unterziehen. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer (31) nicht nur keinen Führerschein besaß, nein gegen ihn besteht sogar eine gerichtlich angeordnete Fahrerlaubnissperre! Und da man auf einem Bein ja schlecht stehen kann, stand der 31-Jährige auch noch erheblich unter Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Die Blutentnahme wurde durch den diensthabenden Bereitschaftsstaatsanwalt angeordnet. Gegen den 31-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt. (KG)

Zwei Promille vs. zwanzig Stundenkilometer

Ort: Leipzig (OT Möckern), Marienweg/Am Luppedeich
Zeit: 28.06.2014, gegen 19:15 Uhr

Nach einer feucht-fröhlichen Geburtstagsfeier machte sich ein Gast (61) mittels eines Elektrorollers auf den Heimweg. Doch auch ein maximal 20 km/h schneller Roller kann sich als heimtückisch erweisen, wenn der darauf Sitzende nicht ganz unerheblich unter Alkoholeinfluss steht. Der folgende Sturz muss also als zwangsläufig betrachtet werden – zum Glück trug der 61-Jährige nur leichte Verletzungen davon. Die zugehörigen Schmerzen dürfte er dank seiner leichten Betäubung (2,32 Promille Atemalkohol) erst viele Stunden später gespürt haben. (Loe)

Landkreis Nordsachsen

Zurück zum Nutztier oder doch lieber zur Führerscheinstelle?

Ort: Dreiheide (OT Süptitz), Schulstraße
Zeit: 29.06.2014, gegen 09:00 Uhr

Wenn eine rechtskräftige Entziehung der Fahrerlaubnis vorliegt, ist es relativ unerheblich, welches motorgetriebene Kraftfahrzeug gelenkt werden soll – man darf es im Regelfall nicht fahren. Dies gilt auch, wenn die Sperrfrist bereits vor über elf Jahren ablief. Vor der nächsten Fahrt sollte man zunächst einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. Weil er dies missachtete, wurde einem 41-Jährige eine relativ ungewöhnliche Verkehrskontrolle zum Verhängnis. Beamte des Polizeireviers Torgau hatten sich nämlich entschieden, einen Traktor und dessen Fahrer näher unter die Lupe zu nehmen. Womöglich war die Fahrpraxis des sonst unbescholtenen Mannes in den letzten Jahren einfach nur unentdeckt geblieben. (Loe)

Quelle: PD Leipzig


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