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Liebe, Humor & Musik: In Einheit gegen Hass!


Liebe, Humor & Musik: In Einheit gegen Hass!


Liebe, Humor & Musik: In Einheit gegen Hass!

Liebe, Humor & Musik: In Einheit gegen Hass!
Chursächsische Philharmonie Bad Elster widmet Festkonzert am kommenden Einheitstag dem gemeinsamen Miteinander

Bad Elster/CVG. Anlässlich des 28. Tags der Deutschen Einheit möchte die Chursächsische Philharmonie ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, aber auch für ein gemeinsames, demokratisches Miteinander in einer offenen Gesellschaft setzen. Daher findet das Festkonzert „Chursachsen & Beethoven“ am Mittwoch, den 3. Oktober um 19.00 Uhr im König Albert Theater Bad Elster unter dem Motto „In Einheit gegen Hass!“ statt. Die Chursächsische Philharmonie musiziert dabei auf historischen Instrumenten der Klassik mit dem renommierten Hammerflügelspezialisten Prof. Florian Uhlig aus Dresden unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz.

»Wir möchten dieses Konzert bewusst nutzen, um hier in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster im Herzen Europas zwischen Bayern, Böhmen und Sachsen ein klares Statement für eine weltoffene, demokratische Gesellschaft zu setzen« beton Chefdirigent GMD Florian Merz als Geschäftsführender Intendant des König Albert Theaters Bad Elster und führt aus »Es ist wichtig gerade an diesem Tag, gerade in Sachsen, den zunehmenden, intoleranten, populistischen und demokratiefeindlichen Tendenzen im gesellschaftlichen Diskurs sichtbar entgegenzutreten. Ich habe persönlich vor über 25 Jahren mein Herz an Sachsen verloren – aufgrund des kulturellen Reichtums, der Vielfalt an Möglichkeiten und vor allem einfach wegen der vielen tollen Menschen. Wenn in diesen Tagen jedoch das wahrnehmbare Sachsenbild meist durch wütende, radikale Aggression voll von Ressentiments geprägt wird, müssen wir als in der Öffentlichkeit stehenden Personen und Institutionen gemeinsam deutlich zeigen, dass wir diese Tendenzen nicht hinnehmen und dulden, sondern entsprechend entgegenwirken werden. Dabei ist für mich das Theater eben auch ein Ort der Haltung und Entfaltung: Diskurs, Diskussion, Respekt beim Ringen um Argumente – ja! Ausgrenzung, Hetze und Gewalt – Ganz deutlich: nein!«

In diesem Sinne vereint das Konzert zwei gerade in bewegten Zeiten wichtige Projektionsflächen kultureller Entfaltung: Die Liebe und den Humor! Im Zeichen der Liebe stehen an diesem besonderen Abend die Ouvertüre zum Singspiel »Soldatenliebschaft« von Felix Mendelssohn Bartholdy, welches er im Alter von 11 Jahren für die Geburtstagsfeier seines Vaters schuf und die zwei meisterhaften Klavierkonzertstücke von Robert Schumann mit Prof. Florian Uhlig am Hammerflügel. Die Klavierstücke schenkte der sächsische Romantiker Schumann seiner großen Liebe Clara Schumann zum 34. Geburtstag: So erklingen das Concert-Allegro mit Introduction für Pianoforte und Orchester op. 134 sowie die Komposition Introduction und Allegro appassionato op. 92. Der zweite Teil des Konzerts gehört dann Beethovens 8. Symphonie. Im Jahr 1812 beendete Beethoven mit den Worten »Ewig dein. Ewig mein. Ewig uns.« einen der schönsten Liebesbriefe an eine Unbekannte und unter diesen emotionalen Eindrücken seines Lebens, das trotz einsetzender Schwerhörigkeit voller inspirierender Gespräche und Liebe zu stecken schien, schrieb er die ersten Skizzen zu seiner Nummer 8. Die Komposition steht bekanntlich zwischen den beiden monumentalen symphonischen Werken 7 und 9 und ist dabei eigentlich ein „Lehrstück“ des musikalischen Humors aus virtuoser Originalität, musikalischem Witz und ungewohnt leisen Tönen. Kritiker bescheinigtem dem Werk u.a. einen lachenden philosophischen Ansatz: Gewitzt. Schnell. Brillant. »Gerade diese besondere musikalische Ebene aus Liebe, Emotion und Humor eignet sich wunderbar, um einen Tag der Deutschen Einheit klangbildlich zu feiern« erklärt Merz und ergänzt: »Denn bei aller aktueller gesellschaftlichen Diskussion: Da wo Liebe und Humor den Raum kunstvoll erfüllt, da ist kein Platz für Hass und eingeengt-angstmachende Gedankenwelten!«

Bereits um 18.15 Uhr gibt es einen Einführungsvortrag mit GMD Florian Merz und Prof. Florian Uhlig zum Konzert im König Albert Theater Bad Elster. Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden, langen Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst stilsicher im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen. Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach. Hier geben die „Chursachsen“ mit einer großen Repertoirevielfalt jährlich über 500 Konzerte in verschiedensten Formationen, von klassischer Kammermusik, über Symphonik bis hin zu Unterhaltungsprogrammen der leichten Muse. Sitz der Philharmonie ist das renommierte König Albert Theater in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster. Infos & Tickets: 037437/53 900 | www.chursaechsische-philharmonie.de

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH


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