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Langzeit – Testbericht Wiko View


Langzeit - Testbericht Wiko View


Langzeit – Testbericht Wiko View

Als ich 2017 kurz nach der IFA von der Firma Wiko das View für einen Langzeittest zur Verfügung gestellt bekam, war ich anfangs etwas skeptisch.

Bis dahin hatte ich mir immer Geräte in einer höheren Preisklasse einer bestimmten Marke zugelegt. Dies legte die Messlatte natürlich sehr hoch.
Schon bei der ersten Inbetriebnahme wurde ich positiv überrascht. Das 5,7 Zoll Display mit 720 x 1440 Pixel ist sehr lichtstark und auch bei direkter Sonneneinstrahlung, kann man noch alles sehr gut erkennen.

Das Aluminiumgehäuse macht einen sehr stabilen Eindruck. Da für mich Klapphüllen nicht so in Frage kommen, weil ich das Handy oft als Navi benutze, habe ich mich für eine transparente Silikonhülle entschieden. Mit dieser hat das Handy auch mehrere Stürze aus über einem Meter Höhe auf unterschiedlichen Untergrund gut überstanden.

Wie erwähnt, ist bei mir das View als „Zweithandy“ besonders als Navi im Einsatz. Von Vorteil ist dabei, dass es zwei Sim Karten Slots besitzt. Das Einsetzen der Simkarten könnte etwas einfacher gestaltet sein. Das Öffnen der Gehäuseabdeckung auf der Rückseite ist gewöhnungsbedürftig. Zum Glück muss man es nicht so oft praktizieren. Hier hat mir aber ein Youtube Tutorial weiter geholfen. Hat man diese Hürde genommen, funktioniert alles problemlos.  In einem ist die Zweitkarte meines Haupthandys (ideal wenn ich das Ersthandy einmal vergesse). Im zweiten Slot ist bei mir eine Karte mit einem reinen Datentarif. Im Menü kann ich dabei genau einstellen, auf welche Karte zugegriffen werden soll. Somit bekomme ich Anrufe und SMS auf Karte 01 und Daten und whatsapp via Karte 02. Gerade letzteres ist wichtig, da man whatsapp nur auf einem Gerät mit einer Nummer laufen lassen kann. Natürlich ist auch ein Slot für eine Speichererweiterungskarte vorhanden.

Als Navi hat das View hervorragend gearbeitet. Es ist bei mir fast täglich als solches im Einsatz. Aber auch bei Fotos braucht sich das View nicht zu verstecken. Mit 4160×3120 (13,0 Megapixel) Fotoauflösung und 1920×1080 (2,1 Megapixel) Videoauflösung erreicht im man Alltag sehr gute Ergebnisse, die für die sozialen Medien mehr als ausreichend sind.

Eine weitere häufige Anwendung bei mir ist, dass ich im Zug gern Videos oder TV schaue. Auch hier überzeugt das wiko View auf ganzer Linie. Grund dafür ist der Grafikprozessor Qualcomm Adreno 308 mit einer Frequenz von 400 MHz. Solange eine LTE oder wLAN Verbindung stabil anliegt, hat mein ein ruckelfreies Videobild mit kräftigen und natürlichen Farben.

Das größte Plus des View ist jedoch der Akku, der im Gegensatz zu dem Akku in meinem Haupthandy  weitaus länger hält. So konnte ich beim View meist auf eine Powerbank verzichten, auch wenn ich das Gerät lange Zeit ohne externe Stromzufuhr in Betrieb hatte. Hier kommen wir aber auch zum einzigen kleinen Wermutstropfen bei diesem Gerät, die Ladebuchse. Sie ist meines Erachtens etwas zu empfindlich und „leiert sich mit der Zeit etwas aus“. Mit einigen Ladekabeln gibt es daher das Problem, dass nicht immer ein Kontakt zu Stande kommt. Man sollte daher immer genau hinschauen, ob das Gerät auch wirklich geladen wird, wenn man ein Ladekabel anschließt.

Fazit nach einem Jahr Dauertest: Das wiko View ist ein Gerät mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Für weit unter 200 € bekommt man ein Handy, dass die meisten gebräuchlichen Funktionen, die man im Alltag benötigt, hervorragend meistert. Es ist sehr robust und verträgt auch mal einen Sturz. Hervorzuheben ist die sehr hohe Akkuleistung.
Wer also ein solides Arbeitshandy ohne Markenschnickschnack benötigt, ist mit diesem Gerät gut beraten. Es eignet sich daher auch gut für Kinder und Jugendliche, die nicht so pfleglich mit Geräten umgehen.

Inzwischen ist jedoch auch schon das wiko View 2 erhältlich, dass natürlich Verbesserungen zum Testmodell aufweist.

Quelle: Heiko Richter


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