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Köder im Rosental ausgelegt


Köder im Rosental ausgelegt


Köder im Rosental ausgelegt

Köder im Rosental ausgelegtOrt: Leipzig, OT, OT Leipzig-Zentrum-Nordwest

Zeit: 31.07.2014, 07:15 Uhr

Ein 28-Jähriger Mann begab sich am heutigen Morgen mit einem Mischlingshund (Podenco-Mischling) seiner Freundin zur üblichen Hunderunde in das Rosental. Während des Spazierganges in der Nähe einer Eiche, wo sich drei Bänke befinden sowie ein Abfalleimer für Hundekot, bemerkte der 28-Jährige, wie der Hund etwas verschlang. Andere Hunde, die ebenfalls in der Nähe waren, zeigten dasselbe Verhalten. Bei dem, was die Hunde verschlangen, handelte es sich um ein Stück Bockwurst. Der 28-Jährige nahm dem Hund diese wieder aus der Schnauze. Er betrachtete sich das Stück näher und musste nun feststellen, dass dieses mit Angelhaken und Nägeln gespickt war. Sofort informierte er die anderen Hundehalter. Anschließend wurde die Wiese abgesucht und weitere „Köder“ mit Bockwurststücken aufgefunden. Der 28-Jährige übergab der Polizei einen dieser „Köder“. Mit dem anderen fuhr er zusammen mit seinem Hund zum Tierarzt. Der stellte beim Röntgen im Magen des Hundes tatsächlich Angelhaken und Nägel fest. Der Hund wurde notoperiert. Eine 36-jährige Frau erstattete ebenfalls Anzeige bei der Polizei. Sie begab sich gegen 08:30 Uhr auf die besagte Hundewiese. Auf dem Weg dorthin wurde sie bereits durch andere Hundebesitzer vor den ausgelegten „Ködern“ gewarnt. Sie hatte ihren Hund an der Leine. Plötzlich bemerkte sie, wie ihr Mischlingshund nach etwas aus dem Gebüsch am Wegrand schnappte. Sofort begab sie sich zu ihrem Hund. Der schluckte allerdings schon etwas herunter und hatte sich gerade über ein zweites Stück hergemacht. Das konnte ihm die 36-Jährige aus der Schnauze entreißen. Auch sie stellte fest, dass es sich um Bockwurststücken mit Metallinhalt handelte. Köder im Rosental ausgelegtSofort fuhr sie mit ihrem Hund zum Tierarzt, der eine Operation einleitete. In dem verschluckten „Köder“ befanden sich kleine Nägel und zwei Angelhaken. Die Gegenstände konnten entfernt werden. Die Operationen bei den beiden Tieren kosteten ca. 700 Euro pro Tier. Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Leipzig suchten gemeinsam noch einmal die Wiese ab. Ein Ermittlungsverfahren gegen „Unbekannt“ wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. (Vo)

Quelle: PD Leipzig


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