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Kfz-Versicherung: Wer darf mein Auto fahren und was kostet es mehr?


Kfz-Versicherung: Wer darf mein Auto fahren und was kostet es mehr?


Kfz-Versicherung: Wer darf mein Auto fahren und was kostet es mehr?

München (ots)

   - Beliebiger Fahrerkreis erhöht Kfz-Versicherungsbeitrag um 179 
     Prozent
   - Bei falschen Angaben drohen Beitragsanpassungen und 
     Vertragsstrafen - Notfälle ausgenommen
   - 300 CHECK24-Experten beraten bei allen Themen rund um die 
     Kfz-Versicherung

Grundsätzlich dürfen Personen nur dann einen Pkw nutzen, wenn der Halter sie als Fahrer im Kfz-Versicherungsvertrag angegeben hat. Fahrer können entweder namentlich benannt oder über die Zugehörigkeit zum Halter angegeben werden, z. B. als Partner oder volljähriges Kind. Daneben können Versicherungsnehmer auch eintragen lassen, dass ein größerer Fahrerkreis das Auto nutzen darf – beispielsweise alle „Personen über 23 Jahre“.

Die Kfz-Versicherung wird in der Regel umso teurer, je mehr Personen als Fahrer eines Pkw eingetragen sind. Denn dadurch steigt statistisch das Unfallrisiko. Dürfen beliebig viele Fahrer den Pkw nutzen, verteuert sich die Kfz-Versicherung im Schnitt um 179 Prozent im Vergleich zu einem einzelnen Fahrer.*)

„Besonders wenn Fahranfänger in die Kfz-Versicherung der Eltern aufgenommen werden und dadurch der Beitrag steigt, lohnt sich ein Anbietervergleich“, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. „Die Aufschläge für junge Fahrer unterscheiden sich zwischen einzelnen Versicherern deutlich.“

Bei falschen Angaben drohen Beitragsanpassungen und Vertragsstrafen – Notfälle ausgenommen

Die gute Nachricht zuerst: Verursacht ein Fahrer einen Unfall, der nicht in der Kfz-Versicherung eingetragen ist, greift die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Trotzdem kann es teuer werden, wenn der Versicherungsnehmer falsche Angaben gemacht hat.

In diesem Fall berechnet der Kfz-Versicherer den Beitrag für das betreffende Versicherungsjahr neu und fordert den Differenzbetrag nach. Je nach Versicherer können zusätzlich Vertragsstrafen beispielsweise in Höhe eines Jahresbeitrags fällig werden. Auch den unberechtigten Fahrer kann die Versicherung in Regress nehmen – bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auch in voller Schadenshöhe.

Notfälle sind aber ausgenommen: Bekommt der Fahrer auf der Autobahn z. B. Kreislaufprobleme, darf er seinen Beifahrer den Pkw nach Hause fahren lassen. Fahruntüchtigkeit aufgrund von Alkohol zählt allerdings nicht als Notfall.

„Manche Assekuranzen versichern einen zusätzlichen Fahrer auch für einige Tage kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr“, sagt Dr. Tobias Stuber. „Soll bei der Fahrt in den Urlaub auch ein Bekannter ans Steuer, lohnt es sich, bei seiner Kfz-Versicherung nachzufragen.“

Vergleichsportale fördern Anbieterwettbewerb – Gesamtersparnis von 318 Mio. Euro im Jahr

Vergleichsportale fördern den Wettbewerb zwischen Anbietern von Kfz-Versicherungen. So sparten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 318 Mio. Euro. Das ergab eine repräsentative Studie der WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).**

300 CHECK24-Experten beraten bei allen Themen rund um die Kfz-Versicherung

Verbraucher, die Fragen zu ihrer Kfz-Versicherung haben, erhalten bei über 300 CHECK24-Versicherungsexperten an sieben Tagen die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. In ihrem persönlichen Versicherungscenter verwalten Kunden ihre Versicherungsverträge – unabhängig davon, bei wem sie diese abgeschlossen haben. Sie profitieren dadurch von automatischen Preis- und Leistungschecks und können so ihren Versicherungsschutz einfach optimieren und gleichzeitig sparen.

*)Berechnung anhand eines Musterprofils: http://ots.de/cMy9NP 
**)WIK-Consult: http://ots.de/vt5UAn

Quelle: CHECK24


Foto: Bild dient zur Veranschaulichung und kann vom Geschehen abweichen.

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