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Kein Niemalsland in der 3. Liga: Chance für den FSV Zwickau?


Kein Niemalsland in der 3. Liga: Chance für den FSV Zwickau?


Kein Niemalsland in der 3. Liga: Chance für den FSV Zwickau?

Die Dritte Liga des deutschen Profifußballs ist kein Wettbewerb, der große Schlagzeilen schreibt. Für einige Vereine ist der Aufstieg in die finanziell sehr viel lukrativere 2. Bundesliga, weshalb finanziell auch hin und wieder alles auf eine Karte gesetzt wird. Andere Klubs halten sich dagegen gerade so über Wasser. Eine wird die 3. Liga jedoch nie: Langweilig!

In vielen Ligen fehlt die Spannung 

Kein Niemalsland in der 3. Liga: Chance für den FSV Zwickau?

Quelle: Pexels

In vielen Fußball-Ligen gibt es häufig schon früh in der Saison Tendenzen, die dem Wettbewerb die Spannung nehmen. Auch wenn Bayern München zum Start dieser Saison nicht gleichen allen Konkurrenten davon lief, war die 1. Bundesliga aufgrund der Münchener Dominanz in den letzten Jahren zumindest an der Tabellenspitze eher langweilig. Sechs Meistertitel in Folge – und das mit Punktepolstern im zweistelligen Bereich. Spannung sieht anders aus. In den meisten nationalen sowie internationalen Ligen gibt es zwischen Titel- und Abstiegskampf in der Regel ein Tabellenmittelfeld – manchmal auch Niemalsland genannt. Niemalsland deshalb, weil der Punkteabstand nach oben zu groß ist, um bei der Meisterschaft oder dem Kampf ums internationale Geschäft ein Wörtchen mitreden zu können. Der Vorsprung nach unten ist zudem meist groß genug, um von Abstiegssorgen verschont zu bleiben.

Lange kein Niemalsland in der 3. Liga

In manchen Ligen – besonders solche mit 20 oder mehr Mannschaften – ist das Tabellenmittelfeld jedoch besonders in den ersten Monaten einer Spielzeit so eng und ausgeglichen, dass Teams mit einem positiven Lauf – drei oder mehr Siege in Folge zum Beispiel – schnell den Anschluss nach oben schaffen können. Umgekehrt kann eine Niederlagenserie ein Team von einem einstelligen Tabellenplatz ganz schnell in die Nähe der Abstiegsränge abrutschen lassen. Diese Unberechenbarkeit führt dann zu spannenden Spielen, bei denen beiden Mannschaften ähnliche Chancen eingeräumt werden. Von daher ist bei Anbietern wie bet365 genau diese Spannung häufig in den Wettquoten zu erkennen. So spannend wie in der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga wird es jedoch höchstwahrscheinlich in keiner anderen Liga zugehen. Dort gab es sogar bis wenige Spieltage vor Schluss kein wirkliches Tabellenmittelfeld. Es war zweifelsohne die verrückteste zweite Liga aller Zeiten. Für Mannschaften wie Bochum oder Duisburg lagen zeitweise spät in der Saison nur fünf Punkte zwischen ihnen selbst und den beiden Relagationsplätzen – zum Aufstieg und zum Abstieg!

Gegen Ende der Saison kristallisiert sich eine deutlicheres Bild heraus

Kein Niemalsland in der 3. Liga: Chance für den FSV Zwickau?

Quelle: FSV Zwickau via Twitter

Aufgrund dieses in der ersten Saisonhälfte nicht vorhandenen Niemalslandes haben viele Mannschaften die Chance, vor der Winterpause ihre jeweilige Ansprüche mit guten Ergebnissen zu untermauern und ein Momentum zu erzeugen, das für den weitern Saisonverlauf entscheidend sein kann. Nur dann ist es möglich, sich vor dem heißen Saisonendspurt so zu positionieren, dass man im April und Mai noch positiven Druck im oberen Tabellendrittel verspürt. Nach einem durchwachsenen Saisonstart gilt es beispielsweise für den FSV Zwickau, der in vergangen beiden Spielzeiten jeweils einmal oben und unten in der Tabelle unterwegs war, den richtigen Weg einzuschlagen. Je näher die Winterpause rückt, umso deutlicher zeigt sich in der Regal, in welchem Tabellenbereich Teams sich wiederfinden werden. Für einige Mannschaften ist jedoch auch beim Rückrundenstart noch in beide Richtungen alles möglich.

 

 


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