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HWA RACELAB gibt Renndebüt in der ABB FIA Formel E in Diriyya


HWA RACELAB gibt Renndebüt in der ABB FIA Formel E in Diriyya


HWA RACELAB gibt Renndebüt in der ABB FIA Formel E in Diriyya

HWA RACELAB ist in seine erste Formel-E-Saison gestartet und sammelte wichtige Erkenntnisse für die nächsten Rennen in der vollelektrischen Rennserie. Beim Ad Diriyah E-Prix in Saudi-Arabien belegte Stoffel Vandoorne den 17. Platz, sein Teamkollege Gary Paffett konnte das Rennen nach einem Unfall nicht beenden. Für beide Piloten war es – ebenso wie für das Team – das erste Formel-E-Rennen überhaupt.

  • Stoffel Vandoorne: „Das war leider nicht das Rennergebnis, auf das wir gehofft hatten. Es war ein schwieriger Nachmittag. Trotzdem haben wir es geschafft, das Rennen zu beenden.“
  • Gary Paffett: „Wir haben im Rennen sehr viel gelernt, auch wenn das Rennen für mich viel kürzer war als erhofft. Auf das nächste Rennen in Marrakesch werden wir besser vorbereitet sein.“
  • Ulrich Fritz: „Heute war wie erwartet ein lehrreicher Tag für uns. Im Qualifying lief es für Stoffel und Gary noch sehr gut, aber im Rennen hat uns deutlich die Pace gefehlt. Ich hoffe, mit den Daten von heute und dem Test morgen können wir bis Marrakesch einen Schritt nach vorne machen.“

Diriyya, 15. Dezember 2018 – HWA ist beim Ad Diriyah E-Prix in die ABB FIA Formel E Meisterschaft eingestiegen. Nach einem guten Qualifying mit Platz vier für Stoffel Vandoorne und Platz neun für Gary Paffett konnten die Gen2-Fahrzeuge von HWA RACELAB aufgrund eines technischen Problems im Rennen die Pace der Konkurrenten nicht ganz mitgehen. Das Team sammelte jedoch wichtige Erkenntnisse für die anstehenden Rennen der vollelektrischen Rennserie.

 

Der Saisonauftakt auf dem Stadtkurs nahe Riad hatte turbulent begonnen: Wegen starken Regens mussten die freien Trainings teilweise abgesagt und das Qualifying verschoben werden. Stoffel Vandoorne ließ sich hiervon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich bei anspruchsvollen Bedingungen mit dem vierten Platz eine sehr gute Ausgangslage für das Rennen. Bei trockenen Bedingungen zum Rennstart behauptete sich der Belgier in der ersten Phase des Rennens im vorderen Teil des Feldes. Im Laufe des Rennens konnte der 26-Jährige die Pace der Konkurrenz nicht mitgehen und fuhr schließlich auf Position 17 über die Ziellinie.

 

Sein Teamkollege Gary Paffett war von Platz neun ins Rennen gegangen. Nach etwas mehr als zehn Rennminuten kam der Brite von der Ideallinie ab und landete in der Streckenbegrenzung. Der 37-Jährige musste das Rennen vorzeitig beenden.

 

Stimmen zum Rennen   

 

Stoffel Vandoorne (26, Belgien, Startnummer 5)
„Das war leider nicht das Ergebnis, auf das wir gehofft hatten. Es war ein schwieriger Nachmittag und wir hatten einige Probleme im Rennen. Wir hatten nicht die Pace, die wir uns gewünscht hatten, was sehr schade ist. Ich denke, dass es möglich gewesen wäre, hier um einiges besser abzuschneiden. Trotzdem haben wir es geschafft, das Rennen zu beenden. Wir haben an diesem Wochenende extrem viel gelernt. Das Ergebnis ist ein wenig enttäuschend, insbesondere nach dem guten Qualifying. Beim nächsten Rennen wollen wir es aber besser machen.“

 

Gary Paffett (37, England, Startnummer 17)
„Das war für mich ein sehr enttäuschendes Rennwochenende. Ich bin von Platz neun gestartet, nach einigen Duellen in der Anfangsphase beruhigte sich das Rennen ein wenig und ich habe mich auf der Strecke sehr wohl gefühlt. Dann ist mir jedoch ein kleiner Fehler zwischen der achten und neunten Kurve unterlaufen, wodurch ich von der Ideallinie abgekommen und in der Mauer gelandet bin. Das Rennen war für mich damit beendet – das gehört zu Rennen auf Stadtkursen manchmal dazu. Wir haben im Rennen sehr viel gelernt, auch wenn es für mich viel kürzer war als erhofft. Für Marrakesch werden wir besser vorbereitet sein. Ich freue mich schon jetzt darauf, bald wieder im Fahrzeug zu sitzen.“

Ulrich Fritz, Teamchef HWA RACELAB
„Heute war wie erwartet ein lehrreicher Tag für uns. Im Qualifying lief es für Stoffel und Gary noch sehr gut, aber im Rennen hat uns deutlich die Pace gefehlt. Woran das genau lag, müssen wir jetzt analysieren. Unser Ziel war es bei unserem ersten Auftritt in der Formel E mit beiden Fahrzeugen das Rennen zu beenden. Leider ist uns das nicht ganz gelungen. Dennoch: Danke an die gesamte Mannschaft für die harte Arbeit in den vergangenen Wochen. Ich hoffe, mit den Daten von heute und dem Test morgen können wir bis Marrakesch einen Schritt nach vorne machen.“

 

Vorschau
Der nächste Lauf zur ABB FIA Formel E Meisterschaft 2018/19 ist der Marrakesch E-Prix am 12. Januar 2019

Über HWA AG
Die HWA AG ist ein eigenständiger 360°-Engineering-Experte in den Bereichen Automobilrennsport und Hochleistungsfahrzeuge. Das 1998 von Hans Werner Aufrecht gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Affalterbach (Deutschland) und beschäftigt heute rund 300 hochqualifizierte Mitarbeiter. Alle Produkt- und Dienstleistungsangebote der HWA AG stehen unter dem Motto ENGINEERING SPEED: Anspruch des Unternehmens ist es, die jeweils besten und hochwertigsten Lösungen zu entwickeln, um seine Partner und Kunden noch schneller an ihre Ziele zu bringen. Das Leistungsportfolio reicht von der Konstruktion sämtlicher Fahrzeugkomponenten bis hin zur Fertigung von Gesamtfahrzeugen in Verbindung mit den entsprechenden Logistik-, Aftersales- und Support-Dienstleistungen.
 
Quelle und über HWA RACELAB

Das HWA RACELAB ist das Einsatzteam der HWA AG im Motorsport. Es vereint erfahrene Spezialisten für hochkarätiges Rennsport-Engineering und die dazugehörigen Dienstleistungen für einen erfolgreichen Einsatz im Motorsport. Ab der Saison 2018/19 ist HWA RACELAB als neues Team in der Formel E aktiv und erweitert damit die Rennstrecken-Expertise von HWA um ein zukunftsweisendes Betätigungsfeld. Zudem startet HWA RACELAB 2019 in der neuen, internationalen FIA Formel-3-Meisterschaft. Mit 11 Fahrertiteln und über 180 Siegen als Einsatzteam von Mercedes-AMG in der DTM gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten Playern im internationalen Motorsport. Darüber hinaus schöpft HWA RACELAB aus weiteren Kernkompetenzen des Unternehmens, etwa in der Entwicklung, Fertigung und Betreuung von GT-Fahrzeugen für den Kundensport oder dem Bau von Formel-3-Rennmotoren.

 


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