Freitag, August 23Nachrichten, Motorsport, Videos, Fotos aus Sachsen und der Welt

Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern


Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern


Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern

Finger weg von verbotenen FeuerwerkskörpernKlingenthal (ots) – Der bevorstehende Jahreswechsel verleitet wieder zahlreiche Besucher der grenznahen Märkte in Tschechien zum Kauf der dort angebotenen Knall- und Feuerwerkskörper. Die Bundespolizei weist wie in den vergangenen Jahren darauf hin, dass Pyrotechnik ohne die erforderliche Kennzeichnung in Deutschland verboten ist und bereits deren Einfuhr nach Deutschland strafrechtliche Konsequenzen nach dem Sprengstoffgesetz nach sich zieht.

Darüber hinaus sind diese Gegenstände extrem gefährlich und mit erheblichen Risiken verbunden. In Deutschland sind ausschließlich Feuerwerkskörper zugelassen, die entweder eine Zulassung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) haben oder ein CE-Zeichen sowie eine entsprechende  Kennnummer aufweisen. Bei Knall- und Feuerwerkskörpern ohne diese Prüfzeichen können mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff selbst bei korrekter Anwendung zu schwersten Verletzungen führen.

Verstümmelungen und abgetrennte Finger und Hände sind dabei keine Seltenheit. Nicht zugelassene Feuerwerkskörper sind empfindlich gegen Reibung, statische Aufladung und Schlag. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Die Bundespolizei wird bei entsprechenden Feststellungen ein Strafverfahren einleiten. Die Einfuhr solcher Feuerwerkskörper nach Deutschland, erfüllt regelmäßig den Straftatbestand nach § 40 Sprengstoffgesetz, der dafür Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen als Sanktionen vorsieht.

Die Intensivierung entsprechender Kontrollen bis zum bevorstehenden Jahreswechsel wird die Bundespolizeiinspektion Klingenthal in ihrem Zuständigkeitsbereich auch mit präventiven Aktionen unterstützen. So werden speziell geschulte Beamtinnen und Beamte am kommenden Wochenende in grenznahen Ortschaften die Bevölkerung informieren, für Fragen zur Verfügung stehen und Informationsmaterial verteilen.

Quelle: Bundespolizei

 

 


Helfen Sie bitte mit, dass es Hit-TV.eu auch morgen noch gibt. Mit 12 € pro Jahr (1 € pro Monat) sichern Sie die Existenz von unabhängigem Journalismus. (weitere Infos unterm Menüpunkt Spenden) Spenden bitte per Paypal: hittveu@googlemail.com oder per Bank an: Hit-TV.eu IBAN: DE36 8707 0024 0047 7901 00  BIC: DEUTDEDBCHE (Deutsche Bank) Buchungstext "Spende"