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Einfuhr von verbotenen Feuerwerkskörpern aus Tschechien


Einfuhr von verbotenen Feuerwerkskörpern aus Tschechien


Einfuhr von verbotenen Feuerwerkskörpern aus Tschechien

Einfuhr von verbotenen Feuerwerkskörpern aus Tschechien

   Oberwiesenthal; Deutschgeorgenthal (ots) – Am  Mittwoch, dem 20.11.2013, konnten Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz in Deutschgeorgenthal und Oberwiesenthal 2 Fälle von unerlaubter Einfuhr von Feuerwerkskörpern registrieren. So wurden bei jeweils 27-jährigen Männern bei Kontrollen in ihren Fahrzeugen, in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik festgestellt. Bereits zwei Wochen zuvor wurden bei einem 12 jährigen Jungen in Olbernhau solche verbotene Böller aufgefunden. In allen Fällen wurden die Feuerwerkskörper sichergestellt und der Vernichtung zugeführt. Von der Bundespolizei wird wegen einer Straftat nach dem Sprengstoffgesetz  ermittelt. Besonders in den Fällen mit Kindern und Jugendlichen sind deren Eltern gefordert, ihre Kinder aufzuklären.

   Diese aktuellen Sachverhalte möchte die Bundespolizeiinspektion Chemnitz nutzen um die Bevölkerung zu informieren: Alljährlich zum Jahresende registriert die Bundespolizei eine zunehmende Einfuhr von

Feuerwerks- und Knallkörpern aus Tschechien in die Bundesrepublik Deutschland. Diese Pyrotechnik ist gefährlich und mit extremen Risiken verbunden. Mangelhafte Verarbeitung und die Verwendung von Industriesprengstoff können selbst bei korrekter Anwendung zu schwersten Verletzungen führen. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper unter Strafe gestellt. Personen, die diese Feuerwerkskörper nach Deutschland einführen, erfüllen den Straftatbestand nach § 40 Sprengstoffgesetz, der Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafen als Sanktionen vorsieht. Die Bundespolizei wird bei entsprechenden Feststellungen ein Strafverfahren einleiten.

   In Deutschland sind nur Feuerwerkskörper erlaubt, die eine entsprechende Kennzeichnung(z. B. BAM – P II – 1912 oder CE-Kennzeichnung nach EU-Richtlinie) und Gebrauchshinweise in deutscher Sprache haben.

Quelle: Bundespolizei

 

 


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