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Die DTM zu Gast in Spielberg: Volles Programm und reichlich Spannung


Die DTM zu Gast in Spielberg: Volles Programm und reichlich Spannung


Die DTM zu Gast in Spielberg: Volles Programm und reichlich Spannung

 


Die DTM zu Gast in Spielberg: Volles Programm und reichlich Spannung

• Heimspiel: In der Steiermark sind Auer und Eng die Lokalmatadoren
• Nah dran: DTM öffnet Startaufstellung für Fans
• Hochkarätiger Gaststarter: Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier im DTM-Cockpit

Die vorletzte Saisonetappe führt die DTM vom 21. bis 23. September in die Berge. Genauer gesagt zum Red Bull Ring nach Österreich. Der in der malerischen Steiermark, auf 677 Metern Höhe gelegene Kurs, zählt zu den Lieblingsstrecken fast aller Piloten. Die rund 50 Kilometer von Graz entfernte Strecke ist technisch anspruchsvoll, 4,326 Kilometer lang, weist Höhenunterschiede von bis zu 65 Metern und maximale Steigungen von bis zu zwölf Prozent auf. Auf dieser, im wahrsten Sinne des Wortes, Berg- und Tal-Bahn, biegt die DTM 2018 am kommenden Wochenende mit den DTM-Saisonrennen 17 und 18 auf die Zielgerade ein.
Hoch hinaus will in Spielberg René Rast, der dort im vergangenen Jahr den zweiten Lauf gewann. Vor knapp zwei Wochen startete der Audi-Pilot auf dem Nürburgring in beiden Läufen von der Pole-Position und gewann beide Male. Das gab es seit Einführung des neuen Formats mit zwei Qualifkationstrainings und Rennen pro Wochenende noch nie. Der Wahl-Österreicher sammelte an den vergangenen vier DTM-Wochenenden insgesamt 126 Punkte, mehr als jeder andere Fahrer. Rast ist vor den letzten vier Saisonrennen mit 149 Punkten Dritter der Gesamtwertung und schärfster Verfolger der Mercedes-AMG-Piloten Gary Paffett (206 Punkte) und Paul Di Resta (204). „Das war nach den ersten Rennen nicht zu erwarten“, sagt Rast. „Wir haben mehr erreicht, als wir nach dem schwierigen Saisonstart erwarten durften. Ab jetzt können wir nur noch gewinnen. Der Rückstand auf Gary und Paul ist noch immer sehr groß. Aber ich werde kämpfen, solange die Chance da ist – und wenn sie noch so klein ist.“
Audi holte in Spielberg 2017 beide Poles und alle Podiumsplätze
Im vergangenen Jahr gingen alle sechs Podiumsplätze in Spielberg an Audi-Fahrer. Und mit Jamie Green holte ein Pilot der Ingolstädter zudem beide Pole-Positions. Audi ist mit sechs Siegen seit der DTM-Premiere 2011 auf dem umgebauten Red Bull Ring die erfolgreichste Marke. BMW hat dort bisher viermal gewonnen, Mercedes-AMG noch nie. Der letzte Sternfahrer, der in Spielberg gewann, war 2003 Marcel Fässler, damals vor den Markenkollegen Bernd Schneider und Christjian Albers.
In einer viel besseren Ausgangssituation als Rast im Kampf um den Titel befinden sich Paffett und Di Resta. Paffett ist dabei der einzige Fahrer, der schon in Spielberg für eine frühzeitige Titelentscheidung sorgen könnte – wenn er 55 Punkte von 56 maximal möglichen Punkten holte, und Di Resta komplett leer ausginge. Das dürfte schwer werden, zumal die beiden DTM-Führenden in Österreich in der jüngeren Vergangenheit nur mäßigen Erfolg hatten. Paffett belegte zuletzt am Red Bull Ring zwar Platz vier, landete davor aber nur auf den Plätzen 17, 13 und 18. Di Resta belegte im selben Zeitraum die Plätze neun, elf, 15 und sieben.
„Ich kam als Gesamtzweiter zum Nürburgring und bin als Führender wieder abgereist. Dabei habe ich zwei sehr starke Qualifying-Leistungen mit zwei zweiten Startplätzen gezeigt. Ich kam am Samstag als Dritter ins Ziel und hätte am Sonntag Zweiter werden müssen. Alles in allem war unsere Performance also sehr gut. Wir haben wieder die Pace, sammeln Punkte und führen die Meisterschaft erneut an“, sagt Paffett und Di Resta ergänzt: „Nach einer Enttäuschung am Samstag konnte ich am Sonntag noch ein gutes Ergebnis einfahren. Die Meisterschaft ist vor Spielberg komplett offen und wir müssen jetzt die Ärmel hochkrempeln. Wir werden unser Bestes geben und wollen um Podestplätze mitkämpfen.“
300. DTM-Rennen in der Geschichte von BMW am Samstag
Ein besonderes Jubiläum feiert BMW am Wochenende. Der Lauf am Samstag ist das insgesamt 300. Rennen für BMW in der Geschichte der DTM seit 1984. Neben Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer hat auch Philipp Eng ein Heimspiel. „Ich freue mich schon riesig auf das Wochenende. Ich fahre sehr gern auf dem Red Bull Ring und komme gerne in die Steiermark. Die Anlage ist einfach der Wahnsinn und ich glaube, das ist etwas in Europa Einmaliges“, sagt der BMW-Pilot, der mit 92 Punkten Neunter und somit bester Rookie in der Fahrerwertung ist.
Als Rookie mit fünf Weltmeister-Titeln startet am vorletzten Rennwochenende der Saison Sébastien Ogier. Der Rallye-Pilot gibt in Österreich einen Gaststart in der DTM und steigt auf dem Red Bull Ring in das Cockpit eines Mercedes-AMG C 63 DTM. „Diese Erfahrung ist sehr aufregend“, sagt Ogier. „Die DTM ist etwas komplett Neues für mich, aber ich versuche, mit jeder Runde so viel wie möglich zu lernen.“
Josh. mit Hit „Cordula Grün“ im Rahmenprogramm
Im Rahmenprogramm wartet die DTM in Spielberg mit einer Aktion auf, die es in vergleichbaren Rennserien in dieser Form noch nicht gegeben hat: Am Wochenende haben Fans mit Fahrerlager-Ticket Zugang zur XXL-Startaufstellung, die von 15 auf 40 Minuten ausgedehnt wird.
Für Musik sorgt im Fahrerlager der Österreicher Josh., der am Samstag ein 30-minütiges Konzert auf der Showbühne gibt. Bekannt wurde der Wiener Musiker vor allem mit seiner Single „Cordula Grün“. Unter die Haut geht Star-Tätowierer Mario Barth, dessen mobiles Studio vor Ort ist. Besucher können sich ein Tattoo stechen lassen oder auch nur beim Tätowieren zuzusehen.
Auf der Strecke wird es dieses Mal noch lauter: Die Rennserie BOSS GP ist mit von der Partie. Das Akronym steht für „Big Open Single Seater“ und schließt Formel-Fahrzeuge aller möglichen Serien ein, darunter auch Formel-1-Boliden von Toro Rosso und Benetton. In Spielberg will auch Mick Schumacher seine Erfolgsserie in der FIA Formel-3-Europameisterschaft fortsetzen. Der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher greift nach seinem Dreifach-Triumph vom Nürburgring nach der Tabellenführung. Sein Heimspiel feiert Ferdinand Habsburg, der Urenkel von Kaiser Karl I. von Österreich.
Die beiden DTM-Rennen zeigt SAT.1 in der Sendung „ran racing“. Am Samstag und am Sonntag berichtet der TV-Sender jeweils ab 13:00 Uhr live aus Spielberg. In Österreich ist ORF eins an beiden Tagen jeweils ab 13:15 Uhr live auf Sendung. In der Schweiz zeigt MySports die Rennen. Rennstart ist an beiden Tagen um 13:30 Uhr. Auf DTM.com und in der offiziellen DTM-App werden alle Freien Trainings, Qualifyings und Rennen kostenfrei im Livestream gezeigt. Tickets gibt es online auf der offiziellen Webseite www.DTM.com/tickets.

Quelle: DTM Media


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