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Die Bewohner des Regenbogenhauses melden sich zu Wort


Die Bewohner des Regenbogenhauses melden sich zu Wort


Die Bewohner des Regenbogenhauses melden sich zu Wort

Wir die Bewohner des Regenbogenhauses in Zwickau möchten unser Zuhause auf keinen Fall verlieren und werden alles dafür tuen das jenes erhalten bleibt.

Vielleicht können wir alle gemeinsam dafür einen Beitrag leisten,daß wir unser Ziel zur Erhaltung des Regenbogenhauses erreichen.Es laufen derzeit 2 Petitionen welche bitte von möglichst vielen Menschen unterschrieben werden könnten um unseren Kampf zu unterstützen.Wir wären jedem einzelnen sehr zu Dank verpflichtet.
https://www.openpetition.de/petition/online/erhalte-das-regenbogenhaus-in-zwickau-und-setzt-ein-beispielgebendes-zeichen-an-alle-staedte?fbclid=IwAR3GVYSnexdN1sD6lpUd08XUvqgWt8KaVSWmU0hE8sb_KDakjs8RnDxn14I
Von Frau Kerstin Täuber
Ich werde auf jeden Fall weiter kämpfen.Vielleicht geschehen ja noch Wunder.Ich bin für alles offen und bin zu jedem Gespräch bereit.Es haben mir auch schon Einige Unterstützung zugesagt und gemeinsam ist das zu schaffen.
Quelle: Bewohner des Regenbogenhauses
Ebenso wurde ein offener Brief verfasst, den wir hier im kompletten Wortlaut veröffentlichen:

Sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates

Wir die Bewohner des Regenbogenhauses Zwickau Pölbitz möchten uns mit diesen offenen Brief an Sie wenden,da durch den entscheid der Stadt Zwickau unsere Existenz gefährdet wird und wir wollen ihnen unseren Standpunkt zu dieser Problematik darlegen.

Zu Beginn möchten wir anführen und betonen, daß das Regenbogenhaus noch nie ein Obdachlosenhaus war, denn wie bekannt sein dürfte war es erst eine Bauarbeiterunterkunft, dann die Pension Kretschmar und jetzt das Regenbogenhaus. Also wie können Sie sich herausnehmen uns als Obdachlose zu deklarieren. Jenes bezieht sich auch auf die öffentliche Äußerung der Stadt,daß es sich bei den Bewohnern um ehemalige Straftäter,um drogenabhängige,gestrauchelte Existenzen und Alkoholabhängige handelt.Dies ist eine für einige Bewohner unvertretbare verleumderische Anschuldigung ihrerseits,welche sich zum teil schon im strafrechtlichen Bereich bewegen.Es werden bestimmt durch den einen oder anderen Bewohner gerichtliche Maßnahmen an die Betreffenden herangetragen werden,denn wer gibt der Stadt das recht über Menschen in diesem Ausmaß zu Stadt sollte sich lieber einmal die Frage stellen,weshalb einige von uns in jene Situation geraten sind und ob nicht die Stadt ihr notwendiges dazu beigetragen hat. Wir möchten nicht auf jedes einzelne Schicksal der Bewohner eingehen, sondern darlegen, daß es nicht im geringsten in unserem Interesse liegt der Stadt mit Problemen entgegen zu treten.Wir vertreten nur unser rein menschliches Anliegen in einer sozial abgesicherten Unterkunft unser zu Hause zu erhalten. Auch wir haben sehr wohl mitbekommen, wie Sie unserer Vermieterin Kerstin Täuber zusetzen und mit welchen Mitteln Sie unser Zuhause beseitigen wollen. Hier wohnen Menschen, denen die Stadt Zwickau nicht die notwendige Aufmerksamkeit zukommen ließ, um wieder in ein geregeltes Leben zu finden und in einer sozial abgesicherten Wohnung zu leben. Das einzige was einigen angeboten wurde sind Planitzer Straße und der Tagestreff Römerstraße. Sicher sind das erste Hilfemaßnahmen, aber beseitigen jene das eigentliche Problem. Man zahlt in der Planitzer Straße für eine Übernachtung 8,00 Euro und muß bis spätestens 21,30 Uhr in dem Objekt sein. Darf dann übernachten und muß früh 8,00 Uhr das Objekt verlassen. Dann läuft man den ganzen Tag in der Stadt herum oder geht in den Tagestreff Römerstraße und das jeden Tag den ganzen Monat lang. Hat der Monat 30 Tage bezahlt man von seinem Hartz IV 240,00 Euro nur für´s schlafen und da man sich ja nicht im voraus Lebensmittel kaufen kann, muß man sich an Imbisseinrichtungen beköstigen. Dies ist ein bedeutend größerer Lebenskostenaufwand als bei einer eigenen Wohneinheit wie im Regenbogenhaus. Hier werden die Wohnkosten vom Jobcenter oder vom ,,Sozialamt “ getragen, welche die Mietverträge rechtlich anerkennt. Man bedenke hierbei, daß das Sozialamt ebenfalls eine Institution der Stadt Zwickau ist. Für eine Obdachlosenunterkunft oder Übernachtungsstelle kommt das Jobcenter nicht auf. Dies beweist doch schon,weshalb gegen dieses Regenbogenhaus nur das unverständliche nicht nachvollziehbare NEIN der Stadt Zwickau steht.

Uns bewegen jetzt einige Fragen und es wäre sehr in unserem Interesse,daß Sie uns jene Fragen öffentlich beantworten.

1.Was bewegt die Stadt dazu uns in die Obdachlosigkeit zu schicken und mit welchem Recht?

2.Mit welchem Recht will die Stadt Einfluss auf oder in unser Leben nehmen?

3.Mit welchen Recht schreibt uns die Stadt vor mit welchen Vermieter wir einen Mietvertrag eingehen,denn Frau Täuber besitzt einen Gewerbeschein,welcher ebenfalls von der Stadt genehmigt wurde.?

4. Wer gibt der Stadt das Recht die Bewohner alle ins straffällige,drogenabhängige und alkoholabhängige Mileu zu deklarieren?

Uns sind auch die brandschutzbemängelten Äußerungen Ihrerseits gegenüber den öffentlichen Medien bekannt und Sie wissen ganz genau, daß jenes nur Mittel zum Zweck ist. Die angeführten Brände sind nicht aus den von Ihnen dargelegten Ursachen entstanden und das wissen Sie ganz genau.Ihre Haltungsweise gegenüber des Regenbogenhauses ist für uns alle nicht nachvollziehbar.

Frau Kerstin Täuber, welche allen gezeigt hat, was es heißt für Hilfebedürftige und von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen da zu sein und jenen die notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen läßt,hat im Prinzip für die Stadt Zwickau ein Pilotprojekt ins Leben gerufen,welches in Deutschland bestimmt einmalig ist. Die Stadt Zwickau könnt als einzige in Deutschland auf ein Objekt und eine Möglichkeit verweisen wie man bestehender und drohender Obdachlosigkeit entgegenwirken kann,So etwas ist Beispielgebend und keineswegs verachtenswert. So etwas muss erhalten und gefördert werden.

Abschließend möchten wir Ihnen vorschlagen,daß die bestehende Problematik mit dem Regenbogenhaus friedlich und für alle Seiten zu einem Guten Ende gebracht wird,ohne daß man 30 Menschen in die Obdachlosigkeit schickt und deren seit langem wiedergewonnen Sinn am Leben wieder zerstört wird.

Wir erhoffen eine Antwort auf unseren Brief,denn es geht um unsere Existenz.

Es folgen die Unterschriften aller Bewohner


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