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„CLAQUEURE WILLKOMMEN!“ Galerie am Domhof zeigt ab 4. Februar Werke von TASSO


„CLAQUEURE WILLKOMMEN!“ Galerie am Domhof zeigt ab 4. Februar Werke von TASSO


„CLAQUEURE WILLKOMMEN!“ Galerie am Domhof zeigt ab 4. Februar Werke von TASSO

„CLAQUEURE WILLKOMMEN!“
Galerie am Domhof zeigt ab 4. Februar Werke von TASSO

„Claqueure willkommen!“ lautet der Titel der neuen Sonderausstellung in der Galerie am Domhof. Zu sehen sind ab 4. Februar etwa vierzig, zum Teil mehrteilige Arbeiten des Künstlers TASSO. Darunter finden sich fotorealistische Porträts, aber auch abstrakte Werke. Die Schau zeigt TASSOs große Bandbreite an künstlerischen Techniken, die von Graffiti-Kunst über Malerei und Collage bis hin zur Installation reicht. Viele Werke werden erstmals gezeigt, denn es handelt sich um aktuelle Arbeiten, die erst 2017 entstanden sind. Die Ausstellung dauert bis 8. April.

Der Name TASSO ist seit über 25 Jahren ein etablierter Parameter in der Graffiti- und Street Art Szene. Das entscheidende Prinzip der künstlerischen Freiheit ist zugleich sein Markenzeichen: mit der kontinuierlichen und disziplinierten Entwicklung seiner eigenen Handschrift und Entwicklung neuer Ausdrucksformen lässt sich der Künstler nicht auf einen einzigen Stil oder Thema festlegen. Sein Sujet ist unangepasst und oftmals revolutionär.

TASSOs persönliche Auseinandersetzung mit global-gesellschaftlichen Prozessen und politischem Zeitgeschehen gepaart mit der Vorliebe für Ironie und das Unerwartete zwingen den Betrachter in einen Dialog mit den Kunstwerken des Meisters. Über subtile Hinweise, doch nicht selten auch „voll auf die Fresse“ vermitteln seine Motive zeitkritische Botschaften. So entstehen narrative Positionen aus Landschaften, Popart und surrealer Poesie. Trotz kunsthistorischer Bezüge bleibt TASSO immer temporär, die Einflüsse der Street Art, die er spürbar zu verdrängen sucht, brechen sich immer wieder Bahn.

Parallel zu „Claqueure willkommen!“ wird im sogenannten Kabinett der Galerie am Domhof die Ausstellung „Inside – Outside“ mit Werken von Sabrina Vivian Groh gezeigt. Sabrina Vivian Groh wuchs in Zwickau auf und studierte Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle. Nach mehreren experimentellen Phasen entwickelten sich ihre Grafiken zu räumlichen Kontexten. Es entstanden aus Papier geformte Objekte unterschiedlicher Größe. Virtuos vereint sie verschiedene grafische Techniken wie Handzeichnung oder Druckverfahren. Entsprechend ihrer Fähigkeit, Geschichten in früheren Buchillustrationen zu beschreiben und zu erzählen, erfindet die Künstlerin nun neue Formen für ihre ganz eigenen Erfahrungen. Ihre „Memory Boxes“ fangen Ereignisse und Situationen aus einer fernen Vergangenheit ein und erschaffen ein ganz neues Universum innerhalb der außergewöhnlichen grafischen Elemente.

Hinweis für Medienvertreter: Ein Pressetermin findet am Mittwoch, 31. Januar 2018, um 14 Uhr in der Galerie am Domhof statt. Gesprächspartner sind Alexandra Hortenbach, Leiterin der Galerie am Domhof, und TASSO (Jens Müller).

TASSO – Vita

1966: geboren in Meerane (Sachsen)
1973-83: Polytechnische Oberschule (Note 4 im Zeichenunterricht, Hobby: Zeichnen; Tasso zum Thema Zeichen-AG: „Ich hatte keine Lust, Dienstag und Donnerstag von 17-19 Uhr kreativ zu sein.“)
1980: die Reportage „STYLE WARS“ in TV und der Spielfilm „BeatStreet“ im Kino lösen die Faszination für Graffiti aus
1981: erste Kunstkritiken von der Staatssicherheit (Brückenbogen in Meerane) zeitgleich verschwanden alle Farbspraydosen für immer aus DDR Läden
1983: Lehre als Facharbeiter für Fleischverarbeitung
1991: erstes illegales Graffiti (Pseudonym GESHWAY)
1991-99: Arbeit im Großhandelslager später als Bauarbeiter
1993: 20 x 30 cm großes illegales Schablonengraffiti, Zahlung von 2.800,- DM „Lehrgeld“ (Verurteilung)
1994: Schritt in die Legalität, erste Aufträge
1996: Kontakt zu anderen Sprayern, Anschluss an die Szene Erweiterung der Techniken (Dose, Öl, Airbrush auf verschiedenen Untergründen) Veröffentlichung einiger Arbeiten in den Büchern der Graffiti Art – Reihe beim „Schwarzkopf & Schwarzkopf“ Verlag, Bände 8, 9, 11 sowie Namenseintrag im „Großen Graffiti Lexikon“ seitdem ständige Präsenz in deutschen und internationalen Graffitimagazinen
ab 2000: selbständig als freiberuflicher Künstler, Auftragsarbeiten (Leinwände, Hausfassaden), Gruppenausstellungen, Mitwirkender auf diversen, bundesweiten Graffiti-Events
2001: Gründung der Künstlergruppe „Ma‘ Claim“
2006: erscheint das Buch „Ma`Claim – Finest photorealistic Graffiti

Ausstellungseröffnung und Sonderöffnungszeiten

Sonntag, 4. Februar 2018, 11 Uhr
Ausstellungseröffnung
Begrüßung: Alexandra Hortenbach, Leiterin Galerie am Domhof Zwickau
Laudatio: Matthias Zwarg
Musik: Rainer Kleeberg, freie Improvisation Schlagwerk/ Gesang

Zur Eröffnung der Ausstellung ist für maximal 15 Personen eine induktive Höranlage verfügbar. Um Voranmeldung zur Nutzung wird gebeten.

Karfreitag, 30. März 2018:
An Karfreitag bleibt die Galerie am Domhof geschlossen.

Samstag, 31. März 2018 – Montag, 2. April 2018:
Am Osterwochenende hat die Galerie am Domhof von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Museumspädagogisches Begleitprogramm

Zu den Ausstellungen in der Galerie am Domhof sind museumspädagogische Begleitprogramme buchbar. Nähere Informationen, Terminvorschläge und Preise auf Anfrage.

Öffnungszeiten
• Dienstag bis Sonntag, Feiertag 13 bis 18 Uhr
• Schließtage: Karfreitag, Heiligabend, Silvester, Neujahr

Eintritt
• Erwachsene: 3 Euro
• ermäßigt: 2 Euro (Schüler, Vollzeit-Studenten über dem vollendeten 18. Lebensjahr (jedoch nicht Gasthörer, berufsbegleitende Studiengänge, Fernstudium, Beurlaubung) sowie Schwerbehinderte (mind. 50% GdB) gegen Vorlage eines gültigen Nachweises)
• Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr, Zwickau-Pass-Inhaber
• 1. Mittwoch im Monat: Eintritt frei

Galerie am Domhof Zwickau
Domhof 2, 08056 Zwickau
Telefon 0375 834567
galerie@zwickau.de
www.galerie-zwickau.de

Quelle:Presse- und Oberbürgermeisterbüro
Stadtverwaltung Zwickau

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