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Bad Elster zeigt beeindruckende Ausstellung in Gedenken an Angelika Zwarg


Bad Elster zeigt beeindruckende Ausstellung in Gedenken an Angelika Zwarg


Bad Elster zeigt beeindruckende Ausstellung in Gedenken an Angelika Zwarg

TROMMLER, TROMMLER HÖR MICH AN
Bad Elster zeigt beeindruckende Ausstellung in Gedenken an Angelika Zwarg

Bad Elster/CVG. Am vergangenen Samstag wurde im Zuge einer berührenden, schönen Vernissage mit vielen Gästen im Königlichen Kurhaus Bad Elster die neue Ausstellung „Trommler, Trommler hör‘ mich an“ mit Ölbildern und Aquarellen von Angelika Zwarg eröffnet. Auf diese Ausstellung hatte sich die Ende 2018 verstorbene Malerin aus Zschopau besonders gefreut, den Titel hat sie noch selbst bestimmt – Eine Ausstellung in Memoriam.

In Angelika Zwargs Bildern treffen Märchen auf die Wirklichkeit. Träume, auch Alpträume, verweben sich mit Sonne, Mond und Sternen, verfangen sich in den engen Gassen erzgebirgischer Städte und Dörfer, streben hinaus in die Welt. In diesen Bildern schwebt ein Lied, klingt Musik, verbindet sich die Trauer um Verluste mit der Hoffnung auf den immerwährenden Neubeginn. „Reale Orte und Begegnungen, bewusste oder unterschwellig aufgenommene Wahrnehmungen, Texte, Musik, Erinnerungen und Träume, Zäsuren, Erfahrungen, gesellschaftliche Prozesse und Veränderungen, auch das Bewusstwerden eigener Grenzen und Möglichkeiten waren Reibungsflächen, die sich bei Angelika Zwarg zur Quelle künstlerischer Inspiration verdichtet haben“ erklärt Ausstellungsverantwortliche Ute Gallert von der Chursächsischen Veranstaltungsgesellschaft Bad Elster und beschreibt ihren Blick auf das künstlerische Werk so: „In vielen ihrer Arbeiten sehe ich eine besondere Sympathie und Zuneigung für all jene, die sich in ihren Überzeugungen und Utopien redlich, nie aufgebend bis zur Erschöpfung mühen, letztlich aber zum Scheitern verurteilt sind.“

Angelika Zwarg wurde 1959 in Zschopau geboren. Sie studierte in Dresden Lehrerin für Deutsch und Kunsterziehung. Nach einigen Jahren Schuldienst in Karl-Marx-Stadt lebte und arbeitete sie ab 1988 wieder in ihrer Geburtsstadt. Sie war Mitglied im Chemnitzer Künstlerbund/BBK, hatte zahlreiche Ausstellung in Deutschland und auch international. Sie selbst sagte 2011 über ihre Malerei: „Alles was mit Farbe zu tun hat, hat es bei mir leicht. Öl und Aquarell sind mir am liebsten, in Ihnen kann ich mich ausdrücken, mich finden“ Die sehenswerte Ausstellung kann nun noch bis 18. April 2019 jeweils von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. www.chursaechsische.de

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH


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