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Anfrage Stadtrat Gerald Otto zum Thema Gewerbegebiet Zwickau-Werdau


Anfrage Stadtrat Gerald Otto zum Thema Gewerbegebiet Zwickau-Werdau


Anfrage Stadtrat Gerald Otto zum Thema Gewerbegebiet Zwickau-Werdau

StR Otto spricht das Thema zum Vorhaben gemeinsames Gewerbegebiet Zwickau-Werdau an, gelegen beiderseits der Mitteltrasse. Die Fläche reiche von Steinpleis bis Marienthal. Er sorge sich um die zu erwartende Verkehrssituation entlang der Marienthaler Straße. Er fragt nach dem aktuellen Sachstand. Gibt es im Zusammenhang mit dem geplanten Gewerbegebiet auch Überlegungen, die Fortführung der Mitteltrasse voranzutreiben?

Antwort Stadt Zwickau

Sehr geehrter Herr Otto,
Ihre Anfragen möchten wir Ihnen gern wie folgt beantworten:

Obwohl die Stadt Zwickau die Entwicklung eines Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebietes als äußerst notwendig ansieht, um konkurrenzfähig mit investorengerechten Standortangeboten aufwarten zu können, braucht eine derartige Standortentwicklung den sprichwörtlich „langen Atem“.

Im Regionalplan Chemnitz ist der Bereich aktuell als „Vorranggebiet Landwirtschaft“ und “Regionaler Grünzug“ dargestellt, d.h. eine gewerbliche oder industrielle Nutzung ist derzeit nicht möglich. Nach Abstimmungen zwischen den Städten Werdau, Zwickau und dem Regionalen Planungsverband wurde mit Schreiben vom 04.04.2018 die Änderung der o.g. Darstellung beim Planungsverband Region Chemnitz beantragt mit der Zielstellung eines „Interkommunalen Gewerbegebietes Zwickau-Werdau“. Ob auch eine industrielle Nutzung möglich ist, muss im Zuge der Schaffung von Baurecht untersucht werden.

Über den Zeitpunkt, wann die Entscheidung des Planungsverbandes fällt, kann keine Aussage getroffen werden. Ebenso noch nicht feststehend sind der Zeithorizont für die notwendigen Planungen und der in einem solchen Planungsprozess durchzuführenden Bürgerbeteiligung. Die Ausweisung eines Gewerbegebietes in der beabsichtigten Größenordnung erfordert zweifelsfrei eine verkehrsplanerische Untersuchung, welche die entstehenden Verkehrsströme prognostiziert, erforderliche Verkehrsanschlüsse definiert und klare Aussagen trifft, welche Teile des Straßennetzes ertüchtigt oder ergänzt werden müssen.

Darauf aufbauend können die Plausibilität geprüft und die Auswirkungen bewertet werden. Diese Untersuchungen müssen am Beginn einer Standortentwicklung stehen.

Eine Verlängerung der Mitteltrasse bis zur B 93 kann innerhalb des zu erstellenden Verkehrskonzeptes ein durchaus zu verfolgender Ansatz sein. Gleichwohl ist einzuschätzen, dass bis zu einer Verkehrswirksamkeit einer solchen Trasse ein erheblicher Zeitraum verstreichen wird.
Die Beschlusslage in der Stadt Zwickau sieht gegenwärtig eine Verlängerung der Mitteltrasse nicht vor. Eine politische Diskussion ist daher zwingend erforderlich.

Quelle: Geralald Otto (CDU) /Stadt Zwickau


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