Regeländerung und leistungsstärkere Flugzeuge sorgen für Vorfreude auf die Red Bull Air Race Saison 2018

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p style=“text-align: justify;“>Neue Regeln und Richtlinien in der Master Class und in der Challenger Class versprechen ein noch spannenderes Red Bull Air Race 2018. Zudem werden sich zum ersten Mal seit dem Debüt des Challenger Cup 2014 die Flugzeuge in der WM-Nachwuchsserie ändern. Es erfolgt ein Wechsel von der Extra 330LX zur leistungsstärkeren Edge 540 V2.

Salzburg, Österreich – Die zweite Wettkampfserie des Red Bull Air Race, der Challenger Cup, wurde 2014 eingeführt, um aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie zu ermöglichen, sondern auch die Chance zu geben, in die Master Class aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht. Obwohl die Extra 330LX in den vergangenen Jahren ein exzellentes Flugzeug für den Challenger Cup war, freuen sich die Piloten jetzt über den Wechsel zur Edge – ein Modell, das auch die breite Mehrheit der WM-Teams fliegt.

„Dieses Flugzeug ist unglaublich schnell. Ich habe mich direkt wohl gefühlt, als ich es das erste Mal ausprobiert habe. Mit seiner Performance lässt es den Track fast wie eine Spazierfahrt wirken“, erklärt Challenger Class Pilot Daniel Genevey (Ungarn). „Aber es ist nicht zu unterschätzen: Die Grenzen des Challenger Cup werden noch weiter ausgereizt. Damit wird es noch aufregender für die Zuschauer und wir als Piloten sind noch mehr gefordert.“

In Vorbereitung auf den Wechsel von der Extra zur Edge haben die Challenger Class Piloten kürzlich ein Conversion Training Camp absolviert, um sich an das Flugzeug zu gewöhnen und das Fliegen im Track zu trainieren.

Doch was ist der Unterschied zwischen der Extra und der Edge? Der offensichtlichste Unterschied ist, dass die Extra 330LX ein Zweisitzer ist, während die Edge 540 von Zivko Aeronautic nur einen Sitz hat: den des Piloten. Andere Unterschiede sind zum Beispiel die Steigrate (3.700 Fuß pro Minute bei der Edge, 3.200 bei der Extra) und die Spitzengeschwindigkeit (425,97kmh/230kts bei der Edge, 405kmh/219kts bei der Extra).

Entsprechend der offiziellen Regeln sind die neuen Challenger Cup Flugzeuge, die von der Red Bull Air Race GmbH gestellt werden, standardisiert und unterliegen strikten Richtlinien für die Motoreinstellung. Dies stellt sicher, dass die Wettbewerbsbedingungen für die Piloten fair sind, und schafft gleichzeitig die Basis für einen spannenden Wettkampf.



Darüber hinaus wird es 2018 eine neue Regel zu den G-Kräften im Rennen geben: Für die Master Class Piloten liegt die Grenze im Track zukünftig bei 10G, und auch die Challenger Piloten müssen vorsichtig sein, die 10G-Regel in ihren neuen, stärker motorisierten Rennflugzeugen einzuhalten. Sobald ein Master Class Pilot die 10G-Grenze für mehr als 0,6 Sekunden überschreitet, kassiert er eine Zwei-Sekunden-Strafe. Bislang endete der Durchgang für den Piloten mit einem automatischen “DNF” (Did Not Finsish). Durch die neue Regelung dürfen die Piloten weiter am Rennen teilnehmen, außer sie überschreiten 12G, was ein DNF zur Folge hat. In der Challenger Class gibt es eine Zwei-Sekunden-Strafe, wenn die Piloten das 10G-Limit überschreiten. Erreichen sie mehr als 11G, ist die Konsequenz ein DNF.

Wie bisher werden die Challenger Class Piloten an denselben Orten wie die Master Class fliegen, aber nicht jeder Pilot des Challenger Cups wird bei jedem Event fliegen. Das Format verändert sich 2018 insofern, dass jeder Pilot an mindestens vier (anstatt fünf) Rennen der ersten sieben Stopps der Saison fliegen wird. Wie schon 2017 werden vor dem achten und finalen Stopp des Wettbewerbs die besten vier Ergebnisse der Piloten addiert und die Top-Sechs qualifizieren sich für das Saisonfinale. Die Punkte des finalen Rennens werden zu den bisherigen Ergebnissen der Piloten hinzugerechnet. Der Pilot mit der höchsten Punktzahl wird schließlich zum Challenger Cup Champion gekrönt.

Luke Czepiela, der in der vergangenen Challenger Cup Saison Platz drei belegte, freut sich schon jetzt auf den Start in die Saison 2018: „Ich freue mich sehr, in der Edge zu fliegen. Ich liebe dieses Flugzeug. Es ist vielseitiger als die Extra. Ich hoffe, es wird eine aufregende Saison!“

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RED BULL AIR RACE 2018 KALENDER
2./3. Februar: Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate
21./22. April: Cannes, Frankreich
26./27. Mai: Europa, Location TBA
23./24. Juni: Budapest, Ungarn
4./5. August: Asien, Location TBA
25./26. August: Kazan, Russland
6./7. Oktober: Indianapolis, USA
November: Asien, Location TBA

Quelle und ÜBER RED BULL AIR RACE
Gegründet 2003 blickt die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bereits auf mehr als 80 Rennen zurück. In der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft treffen die weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse aufeinander, in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370km/h und Fliehkräften von bis zu 10G nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 Meter hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse aufzusteigen, in der es um den WM-Titel geht.

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