Gemeinsame Fahndungsgruppe stoppt Schleusung von Serben auf der A 72

Neuensalz (ots) – Seit gestern Vormittag ermittelt die Bundespolizei gegen einen 50-jährigen Serben wegen Einschleusen von Ausländern. Der Mann war als Fahrer eines Mercedes-Transporters auf der A 72 in Richtung Chemnitz unterwegs, als Einsatzkräfte der gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundespolizei und Polizeidirektion Zwickau das Fahrzeug auf dem Parkplatz Neuensalz stoppten.

Im Fahrzeug befanden sich insgesamt 10 serbische Staatsangehörige, darunter eine sechsköpfige Familie, gegen die ein bis März 2018 befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland besteht.

Die Eltern im Alter von 38 und 41 Jahren werden nach Abschluss aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wegen eines erneut gestellten Asylantrages gemeinsam mit ihren Kindern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren heute der Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nach Chemnitz überstellt.

Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge reisten sie am vergangenen Montag über Ungarn und die deutsch-österreichische Grenze bei Passau nach Deutschland im Wissen, dass ihnen nach einem als unbegründet abgelehnten früheren Asylantrag die Wiedereinreise befristet untersagt war. Deshalb wurde Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz gegen die strafmündigen Personen dieser Familie erstattet.



Dem Fahrer des Transportes wurde wegen der ihm vorgeworfenen Straftat das Reiserecht aberkannt, verbunden mit der Aufforderung, Deutschland zu verlassen. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Bundespolizei

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