Porsche 911 RSR in der ersten Startreihe

M14_0476_fineStuttgart . Beim Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone startet der Porsche 911 RSR aus der ersten Reihe in die neue Saison der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Im Qualifying auf der Traditionsrennstrecke in den britischen Midlands erzielten die Porsche-Werksfahrer Patrick Pilet (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien) mit dem vom Porsche Team Manthey eingesetzten 911 RSR die zweitschnellste Zeit in der Klasse GTE-Pro. Dritter Fahrer im Elfer mit der Startnummer 91 ist Jörg Bergmeister (Langenfeld). Den dritten Startplatz sicherten sich die Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau) und Frédéric Makowiecki (Frankreich), die im Rennen am Sonntag von Richard Lietz (Österreich) unterstützt werden, mit dem zweiten 911 RSR (Nummer 92) des Porsche Team Manthey.

Das Qualifying in der WEC ist echtes Teamwork. Jedes Auto muss von zwei Fahrern für das Rennen qualifiziert werden. Über die Startposition entscheidet die Durchschnittszeit aus ihren jeweils zwei schnellsten Qualifyingrunden.

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Ich bin zufrieden. Wir stehen mit einem 911 RSR in der ersten Startreihe, der zweite folgt gleich dahinter. Das ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen.“
Patrick Pilet (#91): „Die erste Startreihe ist ein gutes Ergebnis, auch wenn es heute schwierig war, die Reifen auf den zwei schnellen Runden nicht zu sehr zu beanspruchen. Wir haben auf jeden Fall ein gutes Auto für das Rennen.“
Nick Tandy (#91): „Das war ein sehr gutes Qualifying. Auf den ersten Runden funktionierten unsere Reifen richtig gut. Die Arbeit im freien Training hat sich gelohnt. Fürs Rennen haben wir ein gutes Auto. Mit neuen Reifen ist der 911 RSR richtig schnell, das sieht für den Rest der Saison ganz gut aus.“
Marco Holzer (#92): „Ich habe meine Runde am Anfang nicht optimal getroffen, da wäre vielleicht etwas mehr möglich gewesen. Mit dem dritten Startplatz können wir aber zufrieden sein.“
Frédéric Makowiecki (#92): „Wir hatten heute andere Bedingungen als im freien Training gestern. Es war kälter, die Streckentemperaturen waren entsprechend niedriger. Darauf mussten wir uns erst einstellen. Doch das Auto lief problemlos und ich bin sehr zuversichtlich fürs Rennen.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Bruni/Vilander (I/SF), Ferrari 458 Italia, 1:58,524 Minuten
2. Bergmeister/Pilet/Tandy (D/F/GB), Porsche 911 RSR, + 0,255 Sekunden
3. Holzer/Makowiecki//Lietz (D/F/A), Porsche 911 RSR, + 0,592
4. Rigon/Calado (I/GB), Ferrari F458 Italia, + 0,716
5. Turner/Mücke (GB/D), Aston Martin Vantage, + 0,829
6. Griffin/Parente (IRL/P), Ferrari F 458 Italia + 1,097



Klasse GTE-Am
1. Wyatt/Rugolo/Bird (AUS/I/GB), Ferrari F 458 Italia, 1:59,932 Minuten
2. Dalla Lana/Lamy/Nygaard (CDN/P/DK), Aston Martin Vantage, + 0,991 Sekunden
3. Perez Companc/Cioci/Venturi (ARG/I/I), Ferrari F 458 Italia, + 1,039
4. Poulsen/Hansson/Thiim (DK/DK/DK), Aston Martin Vantage, + 1,050
5. Collard/Perrodo/Vaxivière (FRA/FRA/FRA), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,954
6. Ried/Bachler/Al Qubaisi (D/A/UAE), Porsche 911 RSR, 1,965

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1 (z.B. Porsche 919 Hybrid), LMP2, LMGTE-Pro (z.B. 911 RSR) und LMGTE-Am (z.B. 911 RSR und 911 GT3 RSR). Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.

Quelle: Porsche AG






%d Bloggern gefällt das: