Im Schutze der Dunkelheit…

Bundespolizei

   BAB 17 / Breitenau (ots) – …wollte am Sonntagmorgen ein 42-jähriger Österreicher über die Bundesautobahn 17 in die Bundesrepublik Deutschland einreisen.

   Gegen halb vier morgens erblickten die Bundespolizisten der Inspektion Altenberg ein Fahrzeug mit slowakischer Zulassung  und insgesamt vier Insassen bei der Einreise nach Deutschland. Zu Beginn der Ausweiskontrolle war nichts zu bemängeln. Die elektronische Fahndung der Ausweise ergab für den österreichischen Pass eine Verlustanzeige durch den Inhaber.

   Bei der Befragung des 42-Jährigen in der Dienststelle und der genauen Betrachtung des Ausweises im hellen Neonlicht stellte sich heraus, dass die im Pass abgebildete Person und er selbst, nicht ein dieselbe Person waren. Die ebenfalls anwesende Lebensgefährtin des nunmehr 28-jährigen Algeriers klärte die Bundespolizisten über die Identität des Mannes auf.

   Der 28-jährige hatte sich die Ähnlichkeit des eigentlichen Passinhabers zunutze machen wollen, um mit dem Pass seine Partnerin für einige Tage nach Deutschland begleiten zu können. Er und der Passinhaber hatten sich bereits längere Zeit im Voraus zu dieser Überlassung vereinbart. Der 28-Jährige Algerier hatte dem Österreicher sein Telefon als Pfand überlassen. Vermutlich hat der Ausweisinhaber kalte Füße bekommen und den Ausweis als verloren gemeldet, um nicht wegen Überlassen von Ausweisen beanzeigt zu werden.



   Der Algerier muss sich nun wegen unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet verantworten. Aber auch für den österreichischen Passinhaber könnte das Ganze ein Nachspiel haben, wenn sich die Aussage des 28-Jährigen bestätigt, dass er ihm seinen Ausweis überlassen hat.

 Quelle: Bundespolizei

 

 






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