Keine Revanche für Volleys beim Saisonfinale

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Die CPSV Volleys mussten sich in ihrer letzten Begegnung der Saison der TG Bad Soden vor über 450 Zuschauern im Tiebreak geschlagen geben (24:26, 25:22, 19:25, 25:19,10:15). Sie beenden die Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz von elf Siegen und elf Niederlagen auf Tabellenrang sechs.

Die Abschiedsvorstellung begannen die Volleys nervös. Eine durchwachsene Annahme die sich durch die komplette Partie zog, machte es dem Zuspiel schwer, ein schnelles Spiel über die Mitte aufzubauen. So sahen die zahlreich erschienen Fans ein eher monoton vorgetragenes Spiel über die Außen- und Diagonalangreiferinnen. Die vom Abstieg bedrohten Gäste aus Bad Soden verstanden es besser, ihr Spiel variantenreicher zu gestalten. Zudem bissen sich die Volleys immer wieder die Zähne an der kämpferisch starken Abwehr der TG aus.

Zwar fanden die Hausherrinnen in ihrer Forstarena zum Ende des ersten Durchgangs besser ins Spiel und konnten auch im zweiten Satz den Ausgleich erspielen, doch Bad Soden blieb stark, nutzte seine Chancen und ging nach dem dritten Durchgang nicht unverdient erneut in Führung. „Bad Soden hat weniger Fehler gemacht als wir und vor allem viel in der Abwehr herausgekratzt. Wir hatten dazu immer wieder Probleme, die Annahme nach vorn zu bringen“, beschreibt Niklas Peisl sein letztes Spiel als CPSV-Coach.

Im vierten Spielabschnitt mobilisierten die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte und gestalteten über weite Strecken ein überzeugendes Spiel welches vom Chemnitzer Publikum mit Applaus bedacht wurde. Angespornt von über 450 Fans egalisierten die Volleys den Spielstand und sicherten sich so zumindest einen Punkt.

Im entscheidenden fünften Satz genügte ein schwerer Fehler der Unparteiischen, um das Spiel des CPSV aus dem Gleichgewicht zu bringen. „Das darf uns nicht passieren. Es war eine Fehlentscheidung, die Emotionen kochten hoch, aber dann müssen wir auch wieder runter kommen und weiterspielen. Das haben wir in der Phase einfach nicht geschafft“, beschreibt Peisl die Situation. Erst Punkte später straffte sich seine Mannschaft und spielte wieder mit – mehr aber auch nicht. Am Ende reichte es nicht ganz für ein kleines Wunder. Die Volleys verloren den Entscheidungssatz mit 10:15 und damit das Spiel mit 2:3.

Während die Niederlage für die Tabellenposition des CPSV bedeutungslos ist, sind die zwei erkämpften Punkte für Bad Soden, zumindest für den Moment, die Rettung. Die TG klettert in letzter Sekunde vom letzten Tabellenrang zwei Positionen nach oben und übergibt die rote Laterne an den VfL Nürnberg der somit als Absteiger aus der zweiten Bundesliga Süd fest steht.



Im Anschluss an die Begegnung verabschiedeten sich die Chemnitzer Volleys in gemütlicher Runde von ihren Fans. Bei allerlei fester und flüssiger Nahrung wurde in lockerer Atmosphäre über das ein oder andere Spiel der Saison mit den Zuschauern gefachsimpelt. Verabschiedet haben sich zudem zahlreiche Spielerinnen und Verantwortliche. Zu den Abgängen gehören Eevi Häyrynen, Karoline Kemter-Esser, Tina Lange, Catharina Sahlmann, Niklas Peisl, Lutz Hoffmann und Philipp Görner.

Für Chemnitz: Aischmann, Brandt, Espig, Franke, Häyrynen, Herklotz, Kemter-Esser, Lange, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr

Quelle: CPSCV Volleys Sascha Georgi (sago)

 

 

 






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