Eispiraten enttäuschen in Freiburg

Eispiraten Crimmitschau

Eispiraten Crimmitschau

Westsachsen unterliegen klar mit 5 zu 2

Die Eispiraten Crimmitschau sind zurück auf den Boden der Realität. Mit einer enttäuschenden Leistung war für die Westsachsen in Freiburg nichts zu holen. Den Crimmitschauern gelang es während der gesamten Partie nicht, die engagiert auftretenden Gastgeber unter Kontrolle zu bringen. Vielmehr fehlte der Wille den Kampf vollends anzunehmen und die eigenen Qualitäten auszuspielen. So blieb am Ende nur eine bittere 5 zu 2 Niederlage.

Bereits von Beginn an agierten die Eispiraten zu nachlässig in der Abwehr. Gegen die schnellen und wendigen Wölfe hatte die Abwehr der Westsachsen immer wieder das Nachsehen. In der Offensive ließen die Crimmitschauer zudem einen strukturierten Aufbau vermissen und liefen sich immer wieder an der gegnerischen Abwehr fest. In der 10. Spielminute kann Freiburg dann in Führung gehen. Bei angezeigter Strafe gegen die Eispiraten findet ein Distanzschuss seinen Weg ins Crimmitschauer Tor. In der Folge kassierten die Eispiraten zu viele Strafen, die aufgrund von Undiszipliniertheiten zu stande
kamen. Bis zur 1. Pause kann ein höherer Rückstand aber noch verhindert werden.

Im Mitteldrittel dominiert Freiburg nach belieben das Geschehen. Mit schnellen Kontern stoßen die Wölfe immer wieder gefährlich vor das Crimmitschauer Tor vor. Kurze präzise Pässe sorgen in der Eispiraten-Defensive für Verwirrung, die die Hausherren in der 28. und 33. Minute zu zwei Treffern ausnutzen können. Bis zur Pause können die Westsachsen kaum für Entlastung in der Defensive sorgen. Mit einem Doppelschlag in der 40. Spielminute nutzen die Freiburger vielmehr die eklatanten Räume aus und schrauben das Ergebnis auf 5 zu 0 in die Höhe.

Im Schlussabschnitt verändert sich das Bild nur leicht. Mit dem Versuch besonnener aufzutreten, erspielen sich die Eispiraten bessere Chancen und kommen in 2 Überzahlspielen zu eigenen Toren. T.J. Fast und Martin Heider bringen die Scheibe im gegnerischen Kasten unter. Dennoch bleibt Freiburg ständig gefährlich und verzeichnet weitere teils hochkarätige Chancen. Unnötige Strafzeiten durch die Westsachsen rauben ihnen zudem die Chance, die Gastgeber doch noch mal in Bedrängnis zu bringen. Quasi mit der Schlusssirene bekommen die Freiburger noch einen Penalty zugesprochen, den Ryan Nie halten kann und somit eine noch höhere Niederlage verhindert.

Der sportliche Leiter Ronny Bauer nahm die Mannschaft nach der heutigen Leistung in die Pflicht und erwartet am Sonntag im Heimspiel gegen Kaufbeuren einen klare Reaktion auf dem Eis, um das Ziel den vorzeitigen Klassenerhalt zu schaffen nicht zu gefährden. Des Weiteren möchte er sich bei den mitgereisten Fans bedanken und für die gebotene Leistung entschuldigen.



Ergebnis: 5:2 (1:0,4:0,0:2)

Torschützen:

1:0 Steven Billich (sechster Feldspieler) (David Appel, David Danner) 9:28
2:0 Alexander Brückmann (David Appel, Tobias Kunz) 27:37
3:0 Michael Schmerda (Patrick Vozar, Dennis Meyer) 33:40
4:0 Tobias Kunz (Nikolas Linsenmaier) 39:26
5:0 Jakub Wiecki (ohne Assist) 39:39
5:1 T. J. Fast (Überzahl-Tor) (ohne Assist) 47:15
5:2 Martin Heider (Überzahl-Tor) (Max Campbell) 49:48

Zuschauer: 2.630

Quelle: Eispiraten Crimmitschau






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