Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zwickau

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Die Stadt Zwickau hat einen Förderbescheid über rund 98.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Wanderweges nördlich der Richard-Holz-Straße zur Verfügung gestellt.

Durch das wild fließende Hochwasser im Sommer 2013 wurde der Wanderweg ausgespült. Es entstanden tiefe Rinnen, die das Begehen und Befahren des Weges erschweren. Das Entwässerungssystem des Weges wurde beschädigt.

Der Weg wird in Asphaltbauweise mit vier Zentimeter Asphaltbetondeck- und 14 Zentimeter -tragschicht auf 42 Zentimeter Mineralgemisch wiederhergestellt. Es wird eine Entwässerungsleitung verlegt. Kontrollschächte und eine Entwässerungsmulde aus Beton werden ebenfalls hergestellt. Die Bankette werden mit Mineralgemisch befestigt. Des Weiteren wird eine Vegetationsfläche hergestellt.



Die Baumaßnahme soll zwischen Mai und Juli dieses Jahres durchgeführt werden.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

Quelle: LANDESAMT FÜR STRASSENBAU UND VERKEHR






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