Polizei Direktion Leipzig: Informationen 02.04.2014 (2)

Polizei07Stadtgebiet Leipzig

Geld weg!

Ort: 04229 Leipzig, Dieskaustraße
Zeit: 01.04.2014; 15:50 Uhr

Offensichtlich nutzte ein Langfinger die Unaufmerksamkeit des Fahrers (31) eines Kühlfahrzeuges, der mit diesem in einem Wohngebiet gehalten hatte. Der Langfinger öffnete die unverschlossene Tür der Beifahrerseite und entnahm eine kleine schwarze Tasche mit Quittungen und einem größeren vierstelligen Bargeldbetrag, die dort in einer Ablage verstaut war. Die Polizei ermittelt. (MB)

„Korb ausgeräumt“

Ort: 04207 Leipzig; Alte Salzstraße
Zeit: 01.04.2014; 14:16 Uhr

Während eine Dame (70) mit dem Fahrrad auf der Alten Salzstraße in Richtung Schönauer Straße fuhr, näherte ihr sich von hinten ein Unbekannter. Er nahm, nachdem er am Fahrrad vorbeigelaufen war, die Tasche der 70-Jährigen aus dem Korb, der am Lenker ihres Rades befestigt war. Anschließend flüchtete der Langfinger und konnte durch Gebüsch und Gestrüpp der Dame samt der Beute: zwei Geldbörsen, einem dreistelligen Bargeldbetrag, Personalausweis, Krankenkassenkarte und diverse Kundenkarten entkommen. Sie war dem dreisten Dieb auf dem Fahrrad gefolgt, den sie später folgendermaßen beschrieb:

? ca. 20 Jahre alt
? ca. 165 cm – 170 cm groß
? schlanke sportliche Gestalt
? kurze schwarze Haare
? südländischer Typ
? dunkle Jeanshose
? helles Oberteil

Die Polizei ermittelt jetzt wegen Diebstahl und bittet Bürger, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (MB)

Landkreis Leipzig

Mit Farbkopie bezahlt

Ort: Markkleeberg, Sonnesiedlung
Zeit: 01.04.2014, gegen 17:45 Uhr



Einen Aprilscherz der strafbaren Art bereitete ein Unbekannter, indem er einer Kassiererin im Supermarkt im Laufe des gestrigen Tages einen falschen 5-Euro-Schein unterjubelte. Jedoch war der Täter offenbar nicht wirklich ein Fälschungsexperte, denn er versuchte sein Glück mittels einer relativ einfachen Farbkopie. Sein gewagtes Spiel ging dennoch auf, denn leider erfolgte keine Prüfung der Sicherheitsmerkmale. Die Blüte fiel somit erst auf, als sie als Wechselgeld an einen weiteren Kunden ausgereicht werden sollte. (Loe)

Verkehrsgeschehen

Landkreis Nordsachsen

Vorfahrt missachtet

Ort: Oschatz, Friedensstraße/Bahnhofstraße
Zeit: 01.04.2014, 16:25 Uhr

Ein 28-jähriger Ford Fiesta-Fahrer fuhr mit seinem Fahrzeug die Friedensstraße in Richtung Bahnhofsstraße. Auf der Bahnhofstraße, aus Richtung Bahnhof kommend, fuhr ein 33-jährige Ford Fusion-Fahrer mit seinen Eltern in Richtung Stadt. An der Ecke Friedensstraße/Bahnhofstraße kam es zu einem Zusammenprall der beiden Fahrzeuge. Nach ersten Überprüfungshandlungen hatte der 28-jährige das Stoppschild nicht beachtet. Vor Ort benötigten nach eigenen Angaben alle Beteiligten keine ärztliche Versorgung. Im Nachhinein wurde aber bekannt, dass die Insassen des Ford Fusion über Nacken- und Rückenschmerzen klagten und einen Arzt aufsuchen wollten. Der Sachschaden liegt bei etwa 4.000 Euro. (Vo)

Schwankend wie auf einem Schiff…

Ort: Delitzsch, Hallesche Straße
Zeit: 01.04.2014, gegen 17:17 Uhr

… nur dass die Planken nicht zu einem Schiff gehörten, sondern zu einer schnöden Straße. Augenscheinlich wie vom Wind hin und hergetrieben, als auch ähnlich wie ein
seetauglicher Pirat, der reichlich dem Alkohol zuspricht, befand sich gestern ein Fahrradfahrer (39 Jahre) in Delitzsch auf „Schwanktour“. Dumm nur, dass er dabei einem Polizisten außer Dienst direkt vor die Nase fuhr. Dieser informierte sofort seine Kollegen im Revier Delitzsch – auf welches der Pirat dankenswerter Weise direkt zusteuerte. Nun war es ein Leichtes für die herbeieilenden Ordnungshüter, den betrunkenen Radfahrer vor dem Supermarkt einzusammeln. Bei einem freiwilligen Atemalkoholtest pustete der 39-Jährige einen beachtlichen Wert von 2,58 Promille. Die Blutentnahme war danach schnell in einem Krankenhaus durchgeführt. Vor den Polizisten beteuerte er, er wolle das Rad jetzt nach Hause schieben und nicht mehr fahren. Diese erwiderten allerdings, dass sie ihm das nicht glauben würden und er das Rad im Revier abholen könne, wenn er wieder nüchtern sei. Empört meinte der Pirat daraufhin, dass er es doch aber so weit nach Hause hätte und er daher sein Rad bräuchte. Dass er sich mit dieser Aussage nur selbst ins Fleisch schnitt, schien er nicht wirklich zu begreifen – seine Radtour hatte nunmehr allerdings ein Ende: Das Fahrrad wurde vorübergehend durch die Polizisten sichergestellt. (KG)

Quelle: PD Leipzig






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