CPSV Volleys bei Trainersuche erfolgreich

rudolf_kucera

Die Zweitliga-Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV sind bei ihrer Suche nach einem Trainer für die neue Saison fündig geworden. Rudolf Kucera heißt „der Neue“ und löst den scheidenden Trainer Niklas Peisl zu Beginn der Saison 2014 / 2015 ab. Peisl verlässt das Team nach zwei Jahren als Cheftrainer auf eigenen Wunsch.

Für Mannschaftsleiter Stefan Baldauf ist Kucera der Wunschkandidat auf dem Trainerposten. „Der Kontakt kam über Niklas zustande. Dafür sind wir sehr dankbar. Seine langjährigen Erfahrungen als Trainer haben uns überzeugt und werden für unser Team sehr hilfreich sein. Ich bin äußerst zuversichtlich, dass er nahtlos an die erfolgreiche Zeit mit Niklas Peisl anknüpfen wird.“ Genau wie für Peisl, ist der CPSV auch für „Rudi“ Neuland im Damenbereich. Der 1950 geborene Kucera kann auf eine lange Laufbahn als Trainer zurückblicken und ist nach der „Ära Mirko Pansa“ der erste Übungsleiter mit einer Trainer A-Lizenz in den Reihen des Zweitligisten.

Der 63-Jährige unterschreibt bei den Volleys einen Einjahresvertrag. „Der Wunsch eine Damenmannschaft zu trainieren, wurde gefestigt nach dem Engagement in Bühl, wo ich zwei Jahre lang nebenbei die Damen trainieren konnte. Die Arbeit hat Spaß gemacht. Die gewonnen Eindrücke wie die hohe Belastbarkeit, Bereitschaft und Einstellung haben mir sehr imponiert. Beim Spitzenspiel in Chemnitz gegen Grimma hatte es mich wieder gepackt. Ein großer Reiz, nachdem ich mich zuletzt „nur“ mit Männervolleyball beschäftigt habe. Darum freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe beim CPSV. Der Verein ist eine weitere bedeutende Station in meiner Vita. Das Umfeld und die Atmosphäre im und auch um das Team kann ich nur als durchweg positiv bezeichnen“, lobte der Trainer in spe seinen neuen Arbeitsplatz. Für die neue Saison hat Kucera bereits konkrete Vorstellungen: „Ich will mit dem Team natürlich noch besser vor allem schneller und mindestens genauso attraktiv spielen, wie es die Spielerinnen in meinem Beisein schon gezeigt haben. Da ich die Mannschaft bei zwei sehr unterschiedlichen Spielen sehen konnte, muss es unser Ziel sein, an der Konstanz und Athletik zu arbeiten. Ich hoffe natürlich, dass es auch für die kommende Spielzeit gelingt, eine schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen“.



Zu den Trainer-Stationen Kuceras zählen überwiegend Männermannschaften. Nach seiner Laufbahn als Spieler von 1962 bis in die frühen achtziger Jahre lenkte er als Übungsleiter die Geschicke von bayrischen Teams. Darunter auch der SV Schwaig, mit dem er später auch das erste Mal Zweitligaluft schnupperte (2007/2008). Im Verein übernahm er die Ausbildung von gleich drei Männermannschaften, bevor er von 2008 bis 2011 beim TV Bühl anheuerte und unter anderem als Co-Trainer in der 1. Bundesliga aktiv war. Anschließend schloss er sich dem Projekt Männervolleyball des VC Dresden an. Zunächst als sportlicher Leiter des Talentstützpunktes, Trainer dessen Jugendmannschaften, Lehrer im Bereich des vertieften Sportunterrichtes am Sportgymnasium Dresden und später auch als Co-Trainer der Erstligamannschaft des VC (2012/2013). Zuletzt zeichnete Kucera als Sportkoordinator und Jugendtrainer beim USV TU Dresden verantwortlich.

Quelle: CPSCV Volleys Sascha Georgi (sago)

 






%d Bloggern gefällt das: