Anklage wegen mutmaßlicher Spionage für einen indischen Nachrichtendienst

Polizei06

   Karlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat am 19. Februar 2014 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Koblenz Anklage gegen

   den 45-jährigen indischen Staatsangehörigen Ranjit S.

   wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 und 2

StGB) erhoben. Der Angeschuldigte ist hinreichend verdächtig, von Februar 2013 bis April 2013 für einen indischen Nachrichtendienst tätig gewesen zu sein.

   Gegen Ende des Jahres 2012 soll sich der Angeschuldigte verpflichtet haben, für einen indischen Geheimdienst zu arbeiten.



Spätestens ab Februar 2013 soll er vor allem über Mitglieder von Sikh-Organisationen in Deutschland Informationen beschafft und an seinen nachrichtendienstlichen Führungsoffizier weitergegeben haben.

Als Gegenleistung für seine Tätigkeit sollen ihm unter anderem Geldzahlungen versprochen worden sein.

   Der Angeschuldigte wurde am 10. April 2013 in einer anderen Sache festgenommen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)

 






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