Chemnitz Volleys lassen Punkte liegen

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Die Zweitliga-Volleyballerinnen des Chemnitzer PSV haben am Wochenende ihre beiden Auswärtsbegegnungen deutlich verloren. Gegen den Tabellenelften aus Dresden hatten die Volleys am Freitagabend ein glattes 0:3 zu verdauen (17:25, 11:25, 22:25). Nur wenige Stunden später holten sie gegen Meisterschaftsfavorit Straubing zumindest einen Satz (17:25, 25:17, 17:25, 24:26). Die Chemnitzerinnen rutschen somit vorerst auf den siebenten Tabellenrang ab.

Während die CPSV Volleys ihre Fans in dieser Saison in eigener Halle stets mit Punkten bedacht haben, blieben sie in fremden Hallen überwiegend erfolglos. So auch an diesem Wochenende, an dem die Chemnitzerinnen in zwei Auswärtsspielen nur einen einzigen Satz für sich entscheiden konnten.

Mit einer glanzlosen Vorstellung gegen die jungen Talente des Dresdner SC, den VC Olympia Dresden, starteten die CPSV-Damen am Freitagabend in ihren Doppelspieltag. Zu keiner Zeit fand der eigentlich als Favorit angereiste CPSV in das Sachsenderby. Der Gast präsentierte sich seinen zahlreich mitgereisten Fans in allen Spielelementen völlig von der Rolle. „Ich habe noch kein so schlechtes Spiel meiner Mannschaft gesehen“, ärgerte sich CPSV-Trainer Niklas Peisl nach dem Aufeinandertreffen über die katastrophale Vorstellung seiner Damen.

Keine guten Voraussetzungen, um am nächsten Tag das Duell gegen den Meisterschaftsfavoriten in Straubing anzugehen. So verschliefen die Volleys auch den ersten Satz komplett. Schnell setzte sich Straubing mit einem komfortablen Vorsprung ab. Trotz guter Annahme gelang es den Gästen nicht, zu punkten. Ohne Chancen im Block und ohne erfolgreiche Abwehr verlor der PSV deutlich mit 17:25.

Ebenso deutlich gewannen sie jedoch überraschend den zweiten Durchgang. Nach anfänglicher Unkonzentriertheit erspielten sie sich eine Führung von bis zu neun Punkten (16:7). Doch Straubing steckte nicht auf und verkürzte schnell auf 16:13. Die Gäste behielten jedoch die Nerven und brachten zumindest diesen Satz mit 25:17 nach Hause.

Stark gingen die Chemnitzerinnen auch den dritten Spielabschnitt an. Bis zum 17. Punkt gestaltete der CPSV das Spielgeschehen. Mit überzeugender Leistung in allen Spielelementen hielten sie die Hausherrinnen auf Distanz. „Dann haben wir irgendwie den Faden verloren. Nichts ging mehr“, beschreibt der PSV-Coach den weiteren Spielverlauf, in dem seine Mannschaft keinen weiteren Punkt mehr erzielen sollte.

Im vierten Satz begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Viele hart umkämpfte Ballwechsel sorgten für Spannung bei den fast 800 Zuschauern. Am Ende konnten die Chemnitzerinnen sogar noch einen Vorsprung von drei Punkten aufholen und zwei Matchbälle für Straubing abwehren. Für den Satzerfolg reichte es dennoch nicht. „Uns hat vielleicht auch einfach etwas Glück gefehlt. Wer weiß, was in einem fünften Satz passiert wäre. Wir hatten uns zum Ende immer besser auf Straubing eingestellt und sie auch zu Fehlern gezwungen“, so Mittelblockerin Anne Herklotz traurig.



Zwar rutschen die CPSV Volleys durch diese beiden Niederlagen auf Rang sieben ab, haben jedoch nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenplatz vier. Diesen gilt es nun in den beiden noch ausstehenden Saisonspielen zu erreichen. In zwei Wochen wartet mit dem punktgleichen SV Lohhof eine weitere schwere Auswärtsaufgabe auf den PSV. Eine Woche später verabschiedet sich die Mannschaft dann mit einem Heimspiel gegen Bad Soden aus der Saison 2013/2014 von ihren Fans.

Für Chemnitz gegen Dresden: Aischmann, Brandt, Franke, Häyrynen, Herklotz, Kemter-Esser, Lange, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr

Für Chemnitz gegen Straubing: Brandt, Espig, Franke, Häyrynen, Herklotz, Kemter-Esser, Lange, Riester, Sahlmann, Mandy Sohr, Monique Sohr

Quelle: CPSCV Volleys Sascha Georgi (sago)

 

 

 






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